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» Der MINI des Monats wird eingestellt
19:45, 14.11.2014 - von MINI² Redaktion
Liebe ComMINIty!

In den letzten Jahren flaute das Thema MINI des Monats leider immer weiter ab. In den letzten Monaten hatten wir keine einzige aktive Bewerbung.

Dieser Umstand führt nun dazu, dass wir uns entschlossen haben den MINI des Monats einzustellen.

Wir möchten nochmals all jenen danken, die den MINI des Monats zu dem gemacht haben was er war und in unserer Erinnerung sein und bleiben wird. Nämlich eine Auszeichnung für MINI und Fahrer im Rahmen des MINI² Forums.
Wir danken euch für die tollen Fotos die ihr geschossen und die teils herzergreifenden Liebesgeschichten die ihr geschrieben habt.

Insgeheim fährt doch jeder seinen eigenen MINI des Monats.

Wir wünschen euch allen weiterhin viel Spaß mit eurem MINI und hier im Forum.

Die Redaktion
10.021 Hits
» MINI des Monats - 14/08 - El Mariachi
20:39, 01.08.2014 - von MINI² Redaktion
MINI des Monats – August 2014

El Mariachi

Fotograf: El Mariachi





Dass der kleine graue Cooper S auf dem Autotransporter zu meiner SPEEDMAUS werden sollte, war damals eine ziemlich spontane Entscheidung. Ebenso erging es mir mit dem GP. Nur zog sich hier die spontane Entscheidung über einen Zeitraum von rund sieben Jahren! Die Chronologie eines Virusbefalls :

2005 - Der Erstkontakt

Rückblickend war das für mich ein Jahr der Wende. Bis dahin begleitete mich MINI eigentlich nur aus rein beruflichen Gründen. Forum, Treffen oder Ausfahrten waren mir damals fremd. Eigentlich eine Schande, aber so war es nun mal . Ein MINI-Abenteuer in Marokko im Frühjahr hat mich jedoch bekehrt und ich entschloss mich zum Besuch einer Großveranstaltung: MINI UNITED! Ich wusste im Vorfeld nicht viel von dem Event. "Friends. Festival. Challenge." - das reichte mir, um mich in dieses Abenteuer zu stürzen. Bei einem Film ist es doch auch oft besser, nicht zu viel über den Inhalt zu wissen, um sich die Spannung zu erhalten. Und so wurde ich auch nicht enttäuscht!
Planlos und ohne Stress ließ ich mich von dem Gebotenen berieseln und beeindrucken. Von dem Wissen um die Präsentation eines besonderen MINI war ich weit entfernt, wodurch ich den ersten öffentlichen Auftritt des "MINI Cooper S mit John Cooper Works GP Kit" prompt versäumt habe .
Glücklicherweise konnte er jedoch von Nachzüglern wie mir auch später noch in einer eigenen kleinen Halle begutachtet werden. Zustimmendes Nicken und skeptische Gedanken à la "Warum nur?" hielten beim Betrachten des GP meinen Kopf auf Trab. Aber er hatte was! Neben den gelungenen Details des Konzepts, gaben die Dinge, die mir missfielen, ihm gleichzeitig auch den Charakter, der mich unbewusst mit einem "Haben wollen!"-Virus infizierte. Nun ruhte in mir unbemerkt ein Erreger. Der Ausbruch ließ jedoch noch auf sich warten.
Ein optisches Detail brachte mich noch vor Ort auf eine farbige Idee die SPEEDMAUS betreffend. Wieder daheim erhielt sie einen Satz heiße - sprich rote - Ohren.


2006 - Die Versuchung

20 Fahrzeuge waren für den österreichischen Markt vorgesehen. Im Juli sollten bereits die ersten GP ausgeliefert werden können. Schauraumfahrzeuge oder gar Vorführwagen wurden seitens des Importeurs bei diesem "limitierten Sondermodell" nicht erlaubt . Nur Händler, welche einen Kunden-Kaufvertrag vorweisen konnten, erhielten ein Fahrzeug. Aufgrund dieser Einschränkung und der Tatsache, dass wir keinen Interessenten an der Angel hatten, war der GP für uns kein Thema. Die Begehrlichkeit dieses Exklusivmodells war anfangs jedoch gering. Mangelnde Nachfrage ließ den einen oder anderen GP plötzlich doch noch in einem der Schauräume des Landes erscheinen. Ein paar Monate vergingen und der Importeur hatte immer noch drei GP am Lager stehen, sodass sie auf uns mit der Frage, ob wir nicht doch einen wollten, zukamen. Ich begann zu grübeln . Meine SPEEDMAUS wollte ich jedoch nicht hergeben und auch finanziell war es damals einfach nicht machbar . Ich versuchte meine aufkeimende Enttäuschung über die Unerreichbarkeit des GP mit einem "Ist ja auch nur ein S mit Works-Kit!" im Ansatz zu ersticken . Damit war das Thema jedoch nicht erledigt. Kaum hatte ich mich damit abgefunden, erteilte mir mein Chef den Auftrag einen GP vom Importeurslager abzunehmen. Ich solle ihn auch gleich als Vorführwagen im System einbuchen .
Keine 5 Tage vergingen, als der GP vom Transporter rollte . Ich übernahm das Fahrzeug, unterfertigte schnellstens den Lieferschein, und meine beruflichen Verpflichtungen für den restlichen Tag gerieten rasch in Vergessenheit. Ich begann wieder zu grübeln .
Aber es änderte sich nichts an den Voraussetzungen. Die SPEEDMAUS hergeben? Sicher nicht! Zwischenzeitlich einen Lottogewinn abgestaubt? Fehlanzeige! Bevor unerfüllte Träume meine Seele quälen konnten, sicherte sich die Vernunft die Kontrolle über die aussichtslose Lage mit den resignierenden Worten "Den nächsten GP dann!" .


2007 - Die Erfahrung

Der GP wurde damals natürlich angemeldet, allerdings nur eingeschränkt bewegt, da sein Schicksal von Beginn an besiegelt war. Sammlerstück . Nichtsdestotrotz fragte ich im Herbst meinen Chef schelmisch, ob ich nicht seinen GP bei einer Ausfahrt einer Bewegungstherapie unterziehen dürfte. Ich habe ehrlich nicht damit gerechnet, dass er so ohne weiteres "Ja" sagen würde!
Und so kam es, dass ich meine erste, von mir organisierte Forums-Ausfahrt (seit Jänner ’07 war ich nun hier angemeldet) mit einem GP über kurvige Straßen anführen durfte .
Auf gut 500 Kilometern konnte ich die feinen fahrdynamischen Unterschiede zu meiner SPEEDMAUS herausfiltrieren . Ein Fahrspaßmobil allererster Güte!
Trotz aller Begeisterung, der "Haben wollen"-Wunsch konnte sich in meinen Vorstellungen nicht mehr festsetzen. Das hatte aber nichts mit erloschener Begehrlichkeit zu tun, die war noch zu Genüge vorhanden. Unbewusst trug ich damals wohl einen Gedanken in mir, welcher mich mit diesem GP in Frieden abschließen ließ.

Die Jahre vergingen ...


2011 - Die Wiedergeburt

Immer wieder sind im Forum frühzeitig Fragen bezüglich einem Nachfolger des GP aufgetaucht. Diversen Spekulationen schenkte ich nicht allzu viel Beachtung. Bearbeitete Bilder oder sagenhafte Leistungsangaben ... sinnlos sich darüber Gedanken zu machen! Wenn, so meine damalige Vermutung, dann würde der neue GP, wie auch der alte GP, als Topmodell das Ende des Modellzyklus einläuten. Lange würde es also nicht mehr dauern, bis erste wirklich glaubwürdige Infos verfügbar wären. Gegen Jahresende erschienen dann tatsächlich Bilder von modifizierten und teilweise getarnten JCWs. Natürlich gefolgt von wilden Thesen und wunschtraumgesteuerten Hoffnungen der MINI-Fangemeinde . Mich ließen diese Berichte kalt. Mein Interesse an dem Produkt würde erst geweckt werden, wenn es endgültige Bilder und Angaben zu dem Fahrzeuge gäbe. Das war meine rein beruflich orientierte Einstellung zu dem Thema. Privat kamen keinerlei Emotionen bezüglich der Möglichkeit eines neuen GP in mir hoch. Aber immerhin ... MINI arbeitete wohl tatsächlich an einem GP-Nachfolger. Das Alleine war schon interessant und machte neugierig!
6.544 Hits
» MINI des Monats - 14/06 - m0nster
13:12, 31.05.2014 - von MINI² Redaktion
MINI des Monats – Juni 2014

m0nster

Fotograf: m0nster





Ich bin Holger "m0nster" bin 21 Jahre alt, komme aus Aachen und mache eine Ausbildung bei der RWTH Aachen.

Zu meinem Mini bin ich wie folgt gekommen.
Ich hatte als erstes Auto einen Honda CRX Del Sol, den ich sehr geliebt habe.




Doch dann an einem Tag, an dem ich verschlafen habe und mich sehr beeilt habe zur Arbeit zu kommen, ist es dann passiert. Ich war unaufmerksam und bin einer jungen Dame hinten drauf gefahren.
Na wie es auch sei, da war die Zeit gekommen sich nach etwas Neuem umzuschauen. Da ich schon immer von Mini begeistert war, sollte es dann also schnell ein MINI COOPER S werden. Für mich stand fest, ich will einen sauberen MINI. Hieß für mich, einen mit nachweisbarer Historie. Für mich musste der Mini auch nicht unbedingt ein Navi haben, oder sonstigen Schnickschnack. Ich wollte einfach MINI fahren!

Nach etwas längerer Suche wurde ich dann fündig.
Montags angerufen, Dienstags hingefahren, kurze Probefahrt und die Liebe zwischen mir und der "Black Pearl" war geweckt. Kaufvertrag klar gemacht und zack war der Kleine MEINER. Schon auf der Rückfahrt nach Hause merkte ich, dass der Mini und ich einfach zusammen gehören. Jetzt mal zum Mini im Detail (also was mir bisher bekannt ist):

Mini Cooper S Baujahr 2003
Aktuell 100570 Km
163 Pferdchen + Edelstahl Abgasanlage ab Kat der Firma Fox
Originale Recaro Sportsitze aus dem JCW Grand Prix aus 2006
Xenon Scheinwerfer
Nebelscheinwerfer
ChromPacket
Mittelarmlehne verstellbar
Sonnenrollos Hinten
Bilstein Sportfahrwerk + H&R Federn 30mm
Originaler MINI Stoffhund

Bin Total im Minifieber
4.559 Hits
» MINI des Monats - 14/05 - Concepter
21:06, 01.05.2014 - von MINI² Redaktion
MINI des Monats – Mai 2014

Concepter

Fotograf: Concepter





Meine Mini-Leidenschaft wurde im Jahre 2006 geweckt, als ich zur WTCC zu Gast im Motorpark Oschersleben sein durfte.

Damals fand zwischen den World Touring Championship Rennen die Mini Challenge statt.

Als Hobbyfotograf bekam ich die Möglichkeit nach den Rennen am frühen Abend Fotos in der Boxengasse zu schießen.

Als sich die großen Hersteller in Ihre Boxen zurückzogen, begannen die Mini Teams mit Ihren Abstimmungsfahrten.

Das Bollern und laute Knallen der Minis, als sie durch die Boxengasse rollten, hat mich absolut begeistert. Das Beschleunigen am Boxenausgang sorgte zusätzlich für Gänsehaut.

Die Minis verabschiedeten sich dann in der ersten scharfen Linkskurve mit einem lauten Donnerschlag. "Ein absoluter Wahnsinn" dachte ich...

Seit diesem Tag hat mich das Thema Mini nie so richtig losgelassen.

Seit ca. zwei Jahren wurde mein Wunsch konkreter als Zweitwagen einen Mini Cooper S (für sonnige Tage) zu fahren.

Mit einigen Grundkenntnissen über das Fahrzeug recherchierte ich im Netz nach Schwachstellen und Vorzügen des Mini. In der Zwischenzeit hatte ich auch Glück einen Mini probe fahren zu dürfen (Serien Mini R50). Dieses Erlebnis hatte mich überzeugt. Daraufhin suchte ich ein halbes Jahr nach einem Mini, welcher zu mir passt. Ich hielt also Ausschau, ohne überstürzte Entscheidungen zu treffen.
Im Juli 2013 war es endlich soweit. Ich entdeckte im Netz einen Mini, wo ich sofort sagte: "Der oder Keiner... ".

Es folgte ein Anruf beim Besitzer mit darauf folgenden unzähligen Whatsapp Nachrichten und am Ende mit einem freundschaftliches Verhältnis.

Ich entschied mich die fast 600 km Fahrt nach Aachen auf mich zu nehmen und wurde belohnt. Was mir hier übergeben wurde war nicht nur ein Mini Cooper S im AC Schnitzer Gewand, sondern ein liebevoll und geschmackvoll aufgebauter Mini mit John Cooper-Works-Kit und Mini-Challenge Abgasanlage mit Straßenzulassung.

Nun sammele und entwickle ich neue Ideen für den Mini und setze diese um.
Mein Motto heißt: Evolution statt Revolution.

Hier ein paar Daten meines Minis:

Typ: R53
Baujahr 2003
Leistung:231 PS

Serienausstattung:
Panoramadach
Navigationssystem
Harman & Kardon Sound System
Tempomat
Xenon Scheinwerfer VFL
Nebelscheinwerfer
PDC vorn und hinten
ElektrikPaket
Sitzheizung

Exterieur:
AC Schnitzer Body-Kit
Zusatzscheinwerfer John Cooper Works
Facelift Rückleuchten
Kennzeichenbeleuchtung LED
Kunststoffteile in Wagenfarbe lackiert

Fahrwerk:
H&R Gewindefahrwerk
H&R Stabi /Hinterachse
Sperrdifferenzial

Interieur:
Vollschalensitze RECARO Pole Position/ Rückenfarbe in JetBlack lackiert
Rennsportgurte Schroth
Cockpit-Verkleidungsteile aus Carbon (John Cooper Works)
Zusatzinstrumente Öltemperatur/ Batteriespannung
AC Schniter Edelstahl-Pedalerie/ AC Schniter Handbremshebelund Schaltknauf
AC Schnitzer Fussmatten
Entfall Rückbank

Räder:
Felgen AC Schnitzer Intra 7,5 x 17H2
Reifen Hankook Ventus S1 Evo 2/ 215/40 ZR17

Bremsanlage:
John Cooper Works / gelochte Bremsscheiben

Abgassystem:
Fächerkrümmer
Rennsport-Metall-Kat
Mittelschalldämpfer und Endschalldämpfer John Cooper Works Challenge

Motor:
John Cooper Works Kit
Geändertes Motorsteuergerät
Geändertes Kompressorrad (Durchmesser 56,5)

Antrieb:
Kupplung mit Zweimassenschwungrad
3.758 Hits
» MINI des Monats - 14/02 - Passion
21:12, 01.02.2014 - von MINI² Redaktion
MINI des Monats – Februar 2014

Passion
Tequila Sunrise

Fotografin: Passion



Nachdem ich schon fast 3 Jahre Mini-Erlebnis mit Abby hatte, aber es leider nicht geschafft habe ihr einen Showroom zu machen, soll wenigstens Tequila einen bekommen.
Für die, die sie noch (nicht) kannten: Abby



Nachdem ich schon eine ganze Weile nach einem Mini mit "etwas mehr Bumms" Ausschau gehalten hatte, unzähliche Besuche bei Minihändlern und Gespräche mit meist weniger motivierten Verkäufern hinter mich gebracht hatte, entdeckte ich im Internet einen gelb folierten Roadster!

Geiles Teil!

Recherche über einen befreundenden Verkäufer ergab, er ist verkauft. Auch Rücksprache mit dem Händler direkt brachte das gleiche Ergebnis
Dabei hatte der sogar sie R113 mit dem roten Rand die ich für Abby so gern gehabt hätte!


Knapp zwei Wochen später kam der Anruf: Die Finanzierung mit dem Käufer ist geplatzt, der Roadster wieder zu haben!

2 Tage später war ich um 6 Uhr morgens auf der Autobahn Richtung Schweinfurt unterwegs um mir den kleinen Flitzer anzuschauen. Per Whatsapp war die Crew der Blumenwiese dabei und wurde live mit den ersten Bildern versorgt.

Nach einem innerlichen hin und her zwischen meinem Schnuckelchen und dem gelben "Coupé Cabrio" war der Vertrag unterschrieben.

Am 23.10.2013 gab es dann den Abschied von Abby (ich hatte echt nen Kloß im Hals als ich den Schlüssel aus der Hand gegeben hab!) und die Abholung von Tequila ("Ich hab mir echt nen Roadster gekauft?????!!!!").

Tja, was soll ich sagen, ich hab nun echt nen Roadster!

Die Standlicht LED sind bereits eingebaut und die beiden Bulldoggen McGee und Tony haben auch ihren festen Platz eingenommen.
Weitere Veränderungspläne gibt es natürlich auch schon
- Die Streifen am Heck sollen komplett runtergezogen werden
- Das Dashboard wird in Wagenfarbe foliert
- Die Kneerolls mal von grau nach schwarz tauschen
- ein bisschen tiefer wäre nett aber mal schauen
- Vielleicht mal den Works ESD drunter
- und natürlich endlich eine ordentliche Taufe!
t.b.c.

Tequila Sunrise Zutaten:
als Basis white silver
184 PS
abklappbares "Schirmchen"
etwas Chrome Line Interieur
2 Spritzer Sitzheizung in Verbindung mit Punch Carbon
einen Schuss Sport Button
doppelte Portion Xenon-Licht
ordentlich Harman Kardon
einen Always Open Timer
eine Spur Musik-Schnittstelle für Smartphones
ein Navigationssystem damit man immer die Orientierung behält
sowie etwas CONNECTED, RED HOT und WIRED
und das ganze umhüllt von Oracle Safrangelb matt.

Fertig ist mein Tequila Sunrise!

6.176 Hits
» MINI des Monats - 13/12 - fix211
20:43, 01.12.2013 - von MINI² Redaktion
MINI des Monats – Dezember 2013

fix211

Fotograf: fix211





Ich fahre seit nunmehr 18 Jahren MINI von einem Mayfair über einen Cooper zu einem MINI 40. Dann hatte ich einen Cooper der ersten Baureihe und das Leiden fing endgültig an!
Nach sechs Jahren und alles neu außer dem Motor und dem siebten Getriebewechsel wurde er beerdigt! Aber es sollte ein weiterer MINI werden! Da stand er! Keiner wollte ihn mit Kilometerlaufleistung 25tsd.
Da war die Entscheidung gefallen! Ein WORKS! Jetzt ist er seit zwei Jahren und sechs Monaten in der Familie und er wird definitiv bleiben! Auch wenn ein Weiterer bestimmt mal seine alltagsnachfolge einnehmen wird!

Wie kam es zum MINI "Works" im Spitfire-Look!?

Das Kundenbriefing lautete wie folgt: "Da muss noch was drauf... vielleicht der Klassiker Union Jack... aber im vintage look... oder ist das zu abgedroschen... ??? ... aber... ??? ...Kampfjet wäre auch geil
Das hab ich mal bei einem Ferrari gesehen... !!! ...oder doch den Union Jack ... oh mann, ich weiss es nicht." Das beauftragte Unternehmen hat gut zugehört und aus allen Wünschen für das Überraschungsei eine World War II Spitfire-Bemalung gemacht... Union Jack, Kampfjet, Vintage Style... alles drin!



4.239 Hits
» MINI des Monats - 13/11 - Hammy
19:36, 02.11.2013 - von MINI² Redaktion
MINI des Monats – November 2013

Hammy

Fotograf: Robert Resch (Avant Garde Fotografie)





Hallo total verstrahlte ComMINIty!

Seit nun mehr über sechs Jahren bin ich hier in diesem Forum zuhause, habe seit dem vieles Verstrahltes erlebt und auch einige von euch „total Bekloppten“ kennenlernen dürfen.

Begleitet werde ich seit dem 18.03.13 von meinem kleinen Flitzebogen, dem Hammy. Er ist mittlerweile mein 4ter MINI , wie ich zu Ihm und der Marke MINI überhaupt gekommen bin, möchte ich euch nun hier erzählen.

Angefangen hatte alles Mitte 2005, als das Vertragsende eines kleinen Klappdach-Franzosen immer näher rückte und ich begann, sämtliche Automarken zwecks Zusendung von dicken Infobroschüren anzuschreiben. Meine 2te Hälfte fand das übrigens gar nicht lustig.
Aber egal , jedenfalls befand sich darunter auch eine Anfrage bei MINI.
Es vergingen nur wenige Tage und die Infobroschüren lagen im Briefkasten. Den Onlinekonfigurator hatte ich bis dahin auch schon lieb gewonnen, sehr zum Leid meiner 2ten Hälfte und je mehr ich in den Broschüren blätterte oder Zeit im Konfigurator verbrachte, je mehr konnte ich mich mit dem Gedanken anfreunden, einen MINI zu fahren.
Jedoch sollte es noch gut zwei Jahre dauern, bis ich endlich einen eigenen MINI fahren würde.
Auf die Anfrage folgte dann auch im Oktober 2005 ein Anruf von einem freundlichen MINI-Verkäufer. Dieser lud mich ganz unverbindlich zu sich ins Autohaus ein und blauäugig wie ich war, ging ich zusammen mit meiner 2ten Hälfte dort hin. Sie stand der Idee einen MINI zu fahren, Anfangs sehr skeptisch gegenüber. Kurz über meine Vorstellungen geplaudert und schon machten wir eine Probefahrt in einem R53 Cooper S. Ich war begeistert! Die BMW Werbemaschinerie hatte nicht zuviel versprochen. Ich dachte mir nur, WOW, der Kleine fährt sich ja tatsächlich wie ein Gokart.
Zu dieser Zeit wusste ich auch schon aus diversen Internet-Plattformen, da kommt etwas von MINI, etwas sehr schnelles, der R53 JCW GP. Den Verkäufer darauf hin angesprochen, zog er ein halbgares Datenblatt aus der Schublade, mit leicht verdutztem Blick und der Frage: woher ich das denn wüsste?
Den Vertrag für den GP hatte ich kurze Zeit später unterschrieben und auch die Zusage ihn zu bekommen. Aber wie so oft, lief dann doch alles anders. Fast wäre er mein erster MINI geworden. Nur war ich damals noch kein bisschen verstrahlt oder infiziert, und so tauschte ich „meinen“ R53 JCW GP gegen einen BMW 130i.
Ein gutes Jahr war ich dann mit dem 130i unterwegs, aber so richtig Fahrspaß wollte nie aufkommen. Ok, er war schnell! Aber auch nur auf den Geraden. Nachdem sich meine 2te Hälfte einen der ersten R56 Cooper S zugelegt hatte, kam ich von da an auch öfters in den Genuss, MINI fahren zu dürfen. Der BMW hatte ausgedient und sah mich eigentlich nur noch in den R56 einsteigen. So dauerte es auch nicht lang und ich bekam im Juni 2007 meinen ersten MINI. Es war ein R53 Cooper S Checkmate, danach folgten noch 2 weitere MINI‘s und nun bin ich bei meinem kleinen Flitzebogen angekommen.
Aber nun genug von mir geredet! Hier geht es ja eigentlich um Ihn, meinen kleinen Hammy! Deswegen übergebe ich nun das Wort an meinen Flitzebogen, damit er sich euch vorstellen kann.

ja ähem *hüstel* Hallo zusammen, ich bin der Hammy. Bitte entschuldigt, ich bin noch ein bisschen schüchtern. „ach komm mein Kleiner“ Papi RUHE! „ok ok bin schon ruhig“
Also, im Januar 2011 erblickte ich die Straßen dieser Welt, bin ein R56 JCW mit reichlich Ausstattung. Diese brauchte ich auch, um meinen Papi davon zu überzeugen, mich zu adoptieren.
Es war Anfang März, als mich mein damaliger Besitzer nach nur wenigen Monaten nicht mehr haben wollte. Tief traurig wartete ich nun darauf einen neuen Besitzer zu finden, bei dem ich ein neues Zuhause bekommen würde.
Eines Tages dann, stand dieser komische Mann auf dem Hof. Gekommen war er auch in einem MINI, einem blauen Clubman -eigentlich einer Clublady -sie sollte meine große Schwester werden. Meine ersten Gedanken waren, wegen mir ist er bestimmt nicht hier, wenn er schon mit einem anderen MINI vorfährt!? Er kam zu mir rüber, schaute mich kurz an und verschwand dann im Büro, um meinen damaligen Besitzer zu holen. Da kamen die Beiden nun auf mich zu, ich weiß es noch ganz genau. Ich wurde immer unruhiger. Nun war ich mir sicher, er interessiert doch sich für mich.
Ok, er machte schon einen ersten sehr seltsamen Eindruck. Stellte viele Fragen, musste mich überall anfassen und aufmachen. Aber ich gab ihm eine Chance und lies alles brav über mich ergehen.
Selbstbewusst präsentierte ich ihm meine Ausstattung, denn ich wusste, mit dieser brauchte ich mich nicht zu verstecken. Schließlich hatte ich neben dem Harman & Kardon Soundsystem, was er unbedingt haben wollte , ein Navigationssystem, ein Panoramaschiebedach, Leder Lounge noch vieles mehr zu bieten. Bei der Probefahrt wollte ich ihm dann eigentlich noch den Rest geben. Aber könnt ihr euch vorstellen, was er einfach so gemacht hatte!? Kaum waren wir die ersten Meter gefahren, drückte er doch tatsächlich den Sport-Button! Das sollte mein letztes Ass werden, wenn ich mit meinen ohnehin schon beeindruckenden 211 PS doch nicht so richtig überzeugen könnte!? Und er, er hatte ihn gedrückt, einfach so! Von da an war ich mir sicher, der Mann kennt sich mit MINI doch besser aus, als ich vermutet hatte.
Nach der Probefahrt, wäre ich am liebsten gleich mit ihm mit gefahren, aber das ging leider nicht. Am nächsten Tag war er nochmal zu Besuch bei mir, zusammen mit seiner Freundin, meiner zukünfitigen Mami. Auch wieder mit dabei, meine zukünftige Schwester, die Looping. Ein kurzer Plausch mit Besichtigung folgte und dann hörte ich endlich die Worte, auf die ich so gespannt gewartet hatte: „Ja ich nehm ihn“. Ich konnte meinen Öhrchen kaum glauben, er nimmt mich. Ich war völlig aus dem Häuschen und konnte es kaum noch erwarten.

Eine gute Woche später war es dann auch endlich so weit. Mein Papi kam mit meinen neuen Kennzeichen, diese wurden noch schnell angebracht und nach einem kurzen Plausch mit dem alten Besitzer , ging es dann auch schon los. Ich war so happy und so gespannt was da noch so alles auf mich zu kommt, wen ich noch so kennenlernen würde und vorallem, was mein neuer Papi noch so alles mit mir vor hat. Er hatte schon von so einem komischen Gewindefahrwerk geredet. Ich dachte nur, ich hab doch ein Fahrwerk, das ist auch gut, sportlich abgestimmt, das wird doch wohl für den reichen.
Ein paar bange Stunden gab es dann aber doch noch für mich, als mein Papi am nächsten Tag erfuhr, dass ich mal ein größeres Wehwehchen hatte. Ich hatte Angst, dass er mich nun doch nicht haben möchte und mich dem bösen Vorbesitzer wieder zurück gibt. Aber nach Klärung und kurzer Nachverhandlung war es nun 100%ig sicher, er behält mich. Ich war/bin so happy darüber.

Papi, darf ich noch ein bisschen über meine Veränderungen erzählen - büdde büdde? „na klar mein Kleiner, mach nur, von wegen schüchtern“

Wo fange ich da nur an? Ahja, schlau wie ich war, kam ich nur auf Winterreifen daher gerollt und benötigte unbedingt neue Sommerschuhe. Schwarze Team Dynamics Pro Race 1.2 in 17“ sind es geworden und ich muss sagen, sie stehen mir verdammt gut. Und dann war da ja noch die Geschichte mit diesem Gewindefahrwerk. Ich fand mein Serienfahrwerk mit sportlicher Abstimmung toll, ok vielleicht wirkte ich ein klein wenig hochbeinig , aber dieses KW Gewindefahrwerk hatte dann doch meine Erwartungen völlig übertroffen. Warum ich auch diese JCW Domstrebe bekommen habe, verstehe ich bis heute nicht so richtig, aber mein Papi wird schon wissen was er da getan hat. Jedenfalls lieg ich jetzt schön tief und straff auf der Straße. Da macht das Kurvenräubern natürlich gleich doppelt so viel Spaß. Ich muss gestehen, ich mag das Quietschen der Reifen in den Kurven.
Jedenfalls, seit meiner Geburt wurde ich auf edel und anständig getrimmt. Chrom hier Chrom da. Es gab aber schon immer diese wilde und freche Seite in mir. Mein Papi hatte das wohl geahnt und mich ein bisschen von dem vielen Chrom befreit. So bekam ich das Blackline Scheinwerfer und Blenden Rundum-Sorglospaket. Sogar mein adaptives Kurvenlicht musste daran glauben. Schade fand ich das nicht! Denn in Kurven musste ich immer schielen und das fand ich irgendwie doof.
Etwas Angst machte mir aber diese komische gelbgrünliche Lufthutze, mit der er auf einmal an kam. Ich bin schwarz und möchte das auch bitte bleiben, war mein erster Gedanke. Aber nachdem mein Name auf die Lufthutze kam, fand ich sie dann doch . Man muss ja auch etwas auffallen -schwarz kann ja jeder.
Ein bisschen habe ich dann aber doch noch an meiner Ausstrahlung arbeiten lassen und so erstrahlen meine Lufthutze, Spiegelkappen und Lufteinlässe nun in einem neuen, viel schönerem Gelb.
Sogar innen hab ich ein bisschen Farbe bekommen. So wurde mein Dashboard ebenfalls in dem neuen Gelb lackiert und wie auch die Lufthutze, mit einem Airbrush verschönert.
Das hätte ich fast vergessen. Die Rückbank, unnütz wie sie ist, musste einem Heckausbau weichen. Somit darf unnötiger Ballast nun draußen bleiben.
So ich denke das war’s. Mein Papi hat ja noch vieles mit mir vor. Ich freue mich schon total auf die vielen Veränderungen und unsere gemeinsamen Erlebnisse die da noch kommen werden.
Papi
„Mein kleiner Hammy“

„Ohh, Hammy möchte kurz noch etwas sagen“
Bis heute weiß ich nicht so richtig, wie ich zu meinem Namen gekommen bin!? Mein Papi erzählt mir immer nur von so einem lustigen Film „Ab durch die Hecke“, den er so toll findet. Da soll es so ein kleines verrücktes Eichhörnchen geben, das er so mag und mich nach ihm benannt hat. Verrückt ist mein Papi schon auch und den Film mag ich auch mal sehen! „das könnte etwas schwierig werden, mein Kleiner“

So das war unsere Geschichte, von meinem kleinen Flitzebogen dem Hammy und mir.

In diesem Sinne, Let’s MINI!
5.865 Hits
» MINI des Monats - 13/10 - Anatol
19:48, 01.10.2013 - von MINI² Redaktion
MINI des Monats – Oktober 2013

Anatol

Fotograf: Anatol





Hallo liebe MINI²-Gemeinde!

Im Jahre 1986 war es soweit: die praktische Fahrprüfung war bestanden und von Papa habe ich einen alten Renault 14 unter den Hintern gesetzt bekommen. Was soll ich sagen, damals noch übermütig und unerfahren, habe ich den nach 10 Tagen im Rückwärtsgang zersemmelt und es folgten schneller als erwartet wieder die öffentlichen Verkehrsmittel.

Wie der Zufall es aber wollte, vermachte mir mein Großvater kurze Zeit darauf seinen BMW 316 (er selber stieg auf einen 320er um), was natürlich einen familiären Großzank heraufbeschwor - 90 PS sind ja viel zu viel mit 19 Jahren! Leider sollten sich die Befürchtungen meiner Eltern ca. ein Jahr später bewahrheiten... auch der BMW segnete das Zeitliche, ohne ABS und auf glatter Fahrbahn stellte sich der Linienbus dann doch als unüberwindbares Hindernis dar. Aber es gab da zum Glück (mal wieder) noch die öffentliche Verkehrsmittel!

Bekanntlich hat mal ja als Student nicht gerade übermäßig viele finanzielle Mittel, und nach einigen Monaten der „Genugtuung“ (O-Ton: lass ihn ruhig mal mit der KVB fahren, dann merkt er vielleicht, dass ein fahrbarer Untersatz... bla, bla, bla“), erbarmten sich meine Eltern dann doch mich finanziell beim Erwerb eines Wagens zu unterstützen. Diesmal wurde es ein Fiat Tipo, ganze 70 PS unter der Haube, der mich dann die kommenden Jahre begleiten sollte. Über das Ableben lasse ich mich an dieser Stelle besser nicht aus - verbuchen wir es unter dem Kapitel „Jugendsünde“ - ich hatte jedenfalls erst mal die Schnauze voll vom Autofahren, ja war sogar der Überzeugung, dass ich das Unglück förmlich anziehe! Mittlerweile in der Kölner Innenstadt sesshaft geworden, ging es von da an ein paar Jahre zu Fuß, mit dem Fahrrad und, man mag es kaum glauben, dem ÖPNV weiter.

Zur Marke Mini hatte ich bereits den ersten Kontakt 1988 noch zu Zeiten des Classic Minis, da mein damaliger Arbeitgeber als Spaßauto für die Mitarbeiter (bzw. den Praktikanten) einen solchen im Fuhrpark hatte und jeder reihum diesen für zwei Wochen sein "Eigen" nennen durfte. Im Sommer ’98 war es dann schließlich soweit, ich war an der Reihe und seit dem hat mich das Thema Mini auch nie wieder so wirklich los gelassen. Bis es dann aber wirklich wieder ernsthaft wurde, sollten fast ganze 17 Jahre vergehen...

Zum Zeitpunkt der Vorstellung des New MINI liefen leider die Geschäfte gerade nicht so gut, also blieb es auch erst mal das Traumauto... bis das Cabrio vorgestellt wurde und ich zugeschlagen habe. So stand dann endlich 2005 der Grüne (ein Cooper S Cabrio) in meiner Tiefgarage (oder der Schrottpresse, wie Fahrspass meinen Doppelparker charmant getauft hat). Damals ging es ebenfalls hier im Forum los, die ersten Fragen fanden ihre Antworten und nach Möglichkeit steuerte ich auch Hilfe bei.

Aber jetzt zum eigentlichen Thema: 2011 wurde der Roadster präsentiert und erneut war ich hin und weg. Mein bester Freund hat mich dann erfolgreich beackert, dass ich ihm doch nun das Cabrio verkaufen soll, und schließlich wurde im März 2012 bestellt. Die anschließende "Odyssee" vom Cooper S zum Works lässt sich für Interessierte ja noch hier im Forum nachlesen. Kurz gesagt, ich kam mit der Automatik nicht mehr klar, wollte unbedingt doch einen Works und wieder Schalter fahren. Also ging es erneut zur Freundlichen beim Freundlichen und es wurde Nägel mit Köpfen gemacht. Keine Ahnung wie, aber Laura (meine Mini-Verkäuferin) hat es dann ermöglicht, dass ich vier Wochen später mit dem JCW Roadster vom Hof rollen konnte. Vom Cooper S Roadster wurden die JCW Carbon Spiegelkappen, die Carbon-Heckgriffleiste und die Carbon-Dashboards übernommen. Zusätzlich hatte ich mir zur Auslieferung das JCW Leder-Alcatara Lenkrad, den JCW-Schaltknauf und Handbremshebel einbauen lassen.

Nun ging es aber eigentlich erst richtig los, das was ich mich beim Cabrio noch nicht so wirklich getraut habe, nahm seinen Lauf. Er sollte anders werden, nicht so wie ab Werk bleiben.

Als erstes bekam er einen Satz schwarze R113 JCW Cross Spoke verpasst. Zudem sollte sich das funzlige Licht im Innenraum ändern. Daher wurde die Innenbeleuchtung mit LEDs versehen, Fußraum und Pfützenlicht in rot, der Rest in weiß. Und weil es so schön ist, musste auch gleich noch die Kennzeichenbeleuchtung dran glauben und wurde gegen entsprechende LEDs getauscht... damit die Rennleitung auch schön das Kennzeichen lesen kann!

Da ich bereits vor der Abholung die Blackline Leuchten und Ringe habe einbauen lassen, stand schon fest: der restliche Chrom muss auch noch weg. So folgte nach ein wirklich lustiger Tag bei A4M in Wuppertal, ein bisschen selber Hand am fahrbaren Untersatz anlegen war auch dabei, an dem dann Beltline, Türgriffe, Überrollbügel und was sonst noch so übrig war schwarz wurden. Parallel fand der GP-II Diffusor seinen Platz am Heck, und nach diversen Fahrten mit ausgedruckten Bildern und Teilenummern zusammen mit Dr. No zum TÜV nach Düsseldorf stand auch einer Eintragung des selbigen nichts mehr im Wege. Ich wähnte mich eigentlich schon ziemlich nahe dem perfekten Ergebnis... wenn da nicht dieses „verdammte“ Forum wäre, was einem dauernd neue Anregungen liefert!

Denn nun stand er mir plötzlich viel zu hoch da. Was ich vorher im Leben nicht in Erwägung gezogen hätte, war der Verbau von Federn. Oder besser noch gleich ein ganz anderes Fahrwerk rein, denn das „sportliche“ ab Werk ist im Nachhinein gesehen eigentlich eine Zumutung. Nach diversen Telefonaten und etlichen Emails ging es dann ab zu Felix nach Bottrop, das KW V2 wurde verbaut. Was ein Fahrerlebnis auf dem Heimweg, das war ja wie ein ganz anderes, neues Auto. Später kamen dann noch Distanzen dazu, jetzt endlich sitzt er auch optisch schön satt auf der Straße. Irgendwo dazwischen wurde noch das LED Tagfahrlicht eingebaut und die Side-Scuttles gegen Carbon-Varianten getauscht, da mir das matt-glänzende vom Plasti-Dip überhaupt nicht gefiel.

Von aussen war er nun eigentlich perfekt, aber es gab noch ein paar Details im Innenraum, die mich ein störten. So fand ich die roten „Works“-Nähte nicht wirklich schön, also flugs zum Teileverkäufer gefahren und einen Satz JCW-Checkered Flag Fußmatten sowie Bremsbalg und Schaltsack in Alcantara bestellt und anschließen eingebaut. Vollkommen dem Pimpwahn verfallen, ging es als nächstes zum Autosattler, der mir die Armlehnen und die Mittelkonsole in schwarzem Leder bezogen und passend zu den Sitzen mit entsprechender Kappnaht versehen hat.

Ein Thema hat mich allerdings von Anfang an beschäftigt. Eigentlich wollte ich die Werks-Recaros haben, die dann aber aus welchen Gründen auch immer wieder von Mini für den Roadster gestrichen wurden (wieso gibt‘s die aber im Coupé?). Nach Recherchen im Teilekatalog stand dann fest, es sind ja „nur“ die Polster und Bezüge, welche getauscht werden. Wieder folgte ein reger Email- und Telefonverkehr mit unserem SebastianFX und am 26. August bekam er dann zum (vorläufig) krönenden Abschluss die Werks-Recaros eingebaut, oder besser gesagt „aufgezogen“.

Das Ergebnis könnt ihr auf den folgenden Bildern begutachten, ich muss jetzt schnell mal in die Garage, hier liegt eine JCW-Carbon Lenkradblende, die auf ihren Einbau wartet. Keine Ahnung was als nächstes kommt, jetzt steht erst mal die 20.000er-Marke auf dem Programm...
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» MINI des Monats - 13/09 - Hatch
20:03, 03.09.2013 - von MINI² Redaktion
MINI des Monats – September 2013

Hatch

Fotograf: Hatch






Es freut mich, dass mein Kleiner es nun auch einmal zum Mini des Monats geschafft hat.
Und das, sowie alles weitere im Leben zum Thema Mini habe ich einem Zufall zu verdanken...

Als der Mini Anfang des Jahrtausends neu aufgelegt wurde, hatte ich mich schon ein kleines bißchen in das Auto verguckt. Aber nachdem ich mir beim Freundlichen dann mal ein wenig Infomaterial inkl. Preisliste besorgt hatte, verging mir aber der Spaß an dem Auto und das Thema Mini wurde zu den Akten gelegt...

Im Jahr 2009 kam es dann zu dem besagten Zufall...Über ein soziales Netzwerk habe ich einen alten Kumpel wiedergetroffen, der, wie es der Zufall so wollte, zu dem Zeitpunkt einen Mini als Firmenwagen fuhr. Er fragte mich dann irgendwann, ob ich Lust hätte, mit ihm zur Mini-United nach Silverstone zu kommen. Ohne eine große Ahnung zu haben, was mich dort erwarten würde, sagte ich aber zu.

Nach dem Wochenende war mir dann eins klar: Zur nächsten United fahre ich mit meinem eigenen Mini!!!
Ich war vert, so schnell kann es gehen...

Bis zum Oktober im Jahre 2009 habe ich mir dann Zeit gelassen, um endlich mal eine Probefahrt, oder sagen wir lieber eine "Testfahrt", zu wagenEs handelte sich um einen R56 Cooper in Midnight Black. Ich war sofort begeistert und auch schon drauf und dran mir den Wagen zu kaufen. Aber letztendlich wollte ich dann doch nichts überstürzen.

Es sollte zunächst ein R56 Cooper werden. Und da ich wußte, dass ich mir auf jeden Fall einen Mini kaufen würde, habe ich Ende 2009 schon mal vorsorglich ein neues, sehr günstiges Aerodynamik-Paket geordert Und noch eins stand schon für mich fest, es sollte kein Mini mit normaler Serienausstattung bleiben. Das Aero-Paket war nur grundiert, da ich farblich noch zwischen blau und schwarz schwankte. Und sicherheitshalber wurde das Aero-Paket in PDC-Ausführung bestellt.

Je mehr Zeit verstrich, umso mehr ging die Tendenz dann doch zu einem R56 Cooper S. Und mittlerweile stand die Farbe schwarz an erster Stelle.

Je mehr Mini´s ich auf der Straße fahren sah desto größer wurde der Wunsch endlich meinen eigenen Mini zu steuern Im Frühjahr 2010 wurde die Suche nach einem eigenen Mini dann intensiviert. Es war gar nicht so einfach, den passenden Wagen zu finden. Denn ich hatte schon eine konkrete Vorstellung, was der Wagen an Ausstattung haben sollte. Vom Schiebedach, über das Ausstattungspaket Chilli, eine Armauflage, ein Multifunktionslenkrad, eine Sonnenschutzverglasung, einem Sichtpaket bis hin zum HiFi-Lautsprechersystem sollte alles dabei sein.

Im August 2010 entdeckte ich dann im World Wide Web einen Mini bei dem alles passte!!! Und da es sich zugleich noch um das Sondermodell Camden handelte, welches auf der United 2009 vor meinen Augen der Weltöffentlichkeit vorgestellt wurde, war schnell klar: DER MUSS ES SEIN!!!
Nach kurzen Verhandlungen waren der Verkäufer und ich uns schließlich einig. Und einen Satz Cooper S Fussmatten, eine Handschuhfachunterteilung, eine Black-Jack Innenspiegelkappe und grundierte Außenspiegelkappen (serienmäßig mit Spiegelkappen in Silver Lining bestückt) gab es noch oben drauf

Am 09.09.2010 ging dann endlich ein großer Wunsch in Erfüllung und ich konnte meinen eigenen Mini in Empfang nehmen, der zu dem Zeitpunkt zarte 4 Wochen alt war und erst 936km gelaufen hatte...

Einen Namen hat der Kleine auch gleich bekommen: GROMIT. Namenspate ist der Hund aus der Knetfigurenserie Wallace & Gromit. Er ist seinem Besitzer stets ein treuer Weggefährte und weiß immer wo es lang geht...

Kaum in heimischen Gefilden unterwegs starteten die ersten Umbauarbeiten Die weißen Seitenblinker mussten schwarzen LED-Seitenblinkern weichen und mein mittlerweile in schwarz lackiertes Aero-Paket wurde von mir montiert. Kurz darauf bekam Gromit noch ein paar H&R Federn in 50/30 spendiert. Zeitgleich wich die Serienbereifung einem Satz 18" Felgen von Oxigin, die von 225/35R18´er Reifen umhüllt werden. Ein Endschalldämpfer von Bastuck schloss die gröbsten Umbauarbeiten ab. Danach wurden nach und nach kleine Details an Gromit verändert. Eine Sportantenne hier, ein Badgeholder mit Black-Jack Badge dort. Gefolgt von blauen LED´s für Türen, Innenraum und Kofferraum sowie Handschuhfach, Scheinwerferringen in Wagenfarbe, schwarzen LED-Rück- und Nebelschlußleuchten und schwarz lackierte Bremssättel.

Über einen JCW-Heckflügel in Wagenfarbe hat sich nicht nur Gromit sehr gefreut

Im letzten Vierteljahr hat der Kleine dann noch mal eine rundum Verjüngungskur in Form von schwarzfoliertem Chromband samt Tankdeckel, dem original Mini LED-Tagfahrlicht, einem GP II Diffuser in Wagenfarbe und einem Endschalldämpfer von Maxi-Tuner bekommen. Als kleine Spielerei entpuppten sich noch die LED-Türprojektoren.

Für die Zukunft stehen noch Black-Jack Blenden für die inneren Türgriffe, dem Öffner des Handschuhfachs und der Mittelkonsole von GoBadges auf dem Plan. Und wer weiß, was es in Zukunft noch so rund um das Thema Mini zu kaufen gibt...



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» MINI des Monats - 13/08 - Illest
21:42, 01.08.2013 - von MINI² Redaktion
MINI des Monats – August 2013

Illest

Fotograf: Illest







Nachdem ich bis jetzt nur 6 Zylinder hatte und ich ab September wieder Schüler bin hab ich meinen E46 M3 Umbau verkauft und bin einiges Probe gefahren. Am meisten hat mich der Mini Cooper überzeugt, nur die Leistung hat noch nicht gepasst!
Also war klar ein S muss her!! 2 Wochen später hab ich dann einen gefunden!
Cooper S BJ 05 Facelift mit Kompressor
Bevor ich mir ein Auto kaufe informiere ich mich erstmal gründlich über die Technik und schau mir die Möglichkeiten an bzgl. Tuning.
Ich war schon hier im Forum angemeldet bevor ich überhaupt einen Mini hatte, jedoch wurde mir ziemlich abgeraten von dem was ich vor hab!
Hab mich dann in einem amerikanischen Forum schlau gemacht und es stand fest ich kann den Mini mit den Felgen fahren wo ich will!
Hab den Cooper dann abgeholt und erstmal auf die Bühne gestellt.

Austattung:

Edelholz
Boost Radio
Großes Navi
Chromline In- u. Exterieur
Panorama Glasdach
Vollleder Schwarz
3 Speichen Lenkrad
Zusatsscheinwerfer

Veränderungen:

-Ta Technix Gewinde vorne 0,8 cm Restgewinde, hinten 3 cm
-BBS RS Nachbauten in 8,5*17 ET30 rundum!
-205/40/17 Nankang NS 20
-Bremssättel Porsche Rot lackiert
-Innenraum Schwarz/Weiß Stickerbomb
-K-Sport Domlager verstellbar
-Kotflügel ausgeschnitten

Geplant:

Carbon
Leistungssteigerung
Bastuck Race (bestellt)
US Rückleuchten folieren
Dachgepäckträger

Das Auto wird schnell und so tief wie möglich bewegt um keine Einbußen in Sachen Performance zu haben! Zu den Felgen mit der ET muss ich sagen war ich am Anfang skeptisch weil mir sehr davon abgeraten wurde! Ich kann aber nach einigen schnellen Testfahrten bestätigen das es absolut keine Abstriche in Sachen Performance gibt! Parkhäuser sind tabu aber das war bei meinen ganzen Autos bisher so.
Bin immernoch auf dem US-Trend hängen geblieben. Rote Rückleuchten, Dachgepäckträger, Stickerbomb etc.

Wird noch einiges passieren!
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» MINI des Monats - 13/06 - farmi & MC1275
16:50, 01.06.2013 - von MINI² Redaktion
Die große Foto-Lovestory & Traumhochzeit zwei einsamer Kompressorherzen








Ding Dong!
Ja, richtig gehört – die Kirchenglocken schellten zur Hochzeit eines sehr liebenswerten Paares. Mr. Gentle, seines Zeichens strammer R53er und immer auf höfliche Zurückhaltung bedacht gewesen, gibt seiner wilden, flippigen Susi das Ja-Wort. Ein ungleiches Paar? Nein, eher ergänzen sich die beiden perfekt – doch dazu gleich mehr...

Vor gar nicht all zu langer Zeit ging es unscheinbar los. Susis Herrchen Maik bekam spontan Besuch von einem merkwürdigen Kerl namens Tom aus dem Mini-Forum. Bisher kannte man sich abgesehen von einigen Mails nicht und nach etwas Verspätung dank Weltuntergangswetter im kalten Januar fanden Tom und sein tapferer Mr. Gentle nach eisigem Ritt doch den Weg ins tiefste Niederbayern. Anlass des Besuches: Tom hatte einen Satz Standlicht-LEDs und einen roten Badge übrig, den Mr. Gentle einfach nicht anziehen wollte (rot war ihm voll zu tussig... was für ein sturer Macho) – Susi kam das gerade recht. Viel passierte nicht mehr an dem Abend – doch obwohl es schon dunkel war, konnte man ein merkwürdiges leuchten in den Xenon-Äuglein der beiden erahnen...

Viele Tage gingen ins Land und immer wieder dachten die beiden sehnsüchtig aneinander. Mr. Gentle kam nicht mehr los von dem strahlend blauen Kühlergrill der verrückten Susi und auch sie fand durchaus gefallen an seinem satten Bastuck-Brummen, das er (charmant wie er ist) beim wegfahren immer mit ein paar neckischen Auspuffplopps unterlegte. Es folgten weitere Treffen, bei denen die beiden sich immer besser kennen lernten. Absoluter Höhepunkt war ein wilder Ritt über die bayerischen Landstraßen, bei dem die beiden frech über Kuppen huschten und sehr viel Gummmi auf der Strecke ließen... Irgendwann war es Gewiss: JA, WIR WOLLEN!

Und so kam schneller als erwartet die Hochzeit der beiden - auch die stolzen Herrchen konnten aufgeregter nicht sein. Frisch gewaschen und in feinstem Zwirn erschienen die beiden zu ihrem wohl größten Tag. Doch frech wie sie sonst normalerweise sind, begann es sehr, sehr zurückhaltend....



Versteckt im hohen Gras? Das ist doch die schüchterne Susi- fast schon zu brav!




Wen haben wir denn da? Auch Mr. Gentle macht seinem Namen alle Ehre und wartet schick in Szene gesetzt im satten grün auf seine Liebste.



Sieht aus, als würde die Dame den ersten Schritt machen – langsam wagt sie sich nun doch aus ihrem Versteck...



Mr. Gentle, wie gewohnt ein raffinierter Selbstdarsteller, lehnt sich natürlich cool an die nächste Hausecke – dank dunklem Frack bevorzugt an einem heißen Frühlingstag er wohl eher den Schatten...



Der Blick ist klar gerichtet -hat Susi ihren baldigen Ehemann etwa erspäht?




Noch einmal kurz die Sonnenbrille hochgeklappt: Ja, das ist er!




Immer muss die Frau zuerst... na gut, der Gentle ist es hoffentlich wert. Langsam nähert sich die Diva nun doch...




Aber hallo – und schon kleben die beiden aneinander – da geht doch was...?




Und der erste Kuss folgt promt! Gut, dass der Fotograf sich bereits ins Grünzeug zurückgezogen hat, um die beiden sich selbst zu überlassen




„Liebe heißt, gemeinsam in die gleiche Richtung zu blicken“




Wow, was für eine Location für ein schickes Pärchenfoto. Machen sie sich nicht gut zusammen, die zwei Kampfzwerge?



Ein schöner Rücken kann auch entzücken. Und Gentles Nadelstreifen kann auch mit Susis farbenfrohen Knackpo mithalten, oder?




Selbstbewusst stehen die beiden da. Auch ohne Farbe sind die beiden keinesfalls blass Man beachte die Hochzeitsbadges, die jeden normalen Ring in den Schatten stellen!




Ich glaube, wir lassen sie nun besser alleine – das sieht ja ganz nach Hochzeitsnacht aus. Na dann lasst die Kompressoren mal heulen, ihr Schlingel!

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Damit auch die stolzen Brautpaar-Eltern nicht zu kurz kommen, gibt’s noch ein paar Making-Of :D

Maik, stolzer Papi von Susi:




Und Tom, Mr. Gentle's Vaddi und Foto-Fritze




Hoppla – da hatten die beiden wohl noch etwas zu besprechen, bevor es an den Traualtar ging...




Auch tierisch gab es den Segen für die Ehe – was soll da noch schiefgehen?




Ja Maik, irgendwann muss man seine Tochter ziehen lassen – aber sie hat eine gute Wahl getroffen!





°°° THE END °°°

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» MINI des Monats - 13/05 - bang99jr
20:20, 01.05.2013 - von MINI² Redaktion
MINI des Monats – Mai 2013

bang99jr

Fotograf: bang99jr







Hallo große, weite Welt der MINI-Verstrahlten

Ich bin ein MINI One R56 in Pure Silver, ich würde mich ja namentlich vorstellen, aber hatte bis vor kurzem noch keinen Namen dazu aber später mehr...

Das Licht der Welt erblickte ich Anfang 2008 in Oxford und kam dann zu meinem ersten Besitzer, einem Unternehmer aus Bottrop er hatte mich mit 95PS in Auftrag gegeben und unter anderem mit Klimaautomatik, PDC und Lichtpaket Mit meinem damaligen Herrchen hatte ich einige schöne Momente, allerdings kam es direkt zu Beginn meines Lebens auch zu zwei Unfällen die er allerdings direkt beheben ließ

Ende 2010, mit um die 30.000km entschied er sich dann mich zur Adoption frei zu geben und so kam ich zu meinem heutigen Besitzer
Er war so glücklich, dass ich bei ihm war und fuhr in den ersten Wochen fast ununterbrochen mit mir durch die Gegend
Aber nicht nur das, er gönnte mir auch einige schicke Highlight so bekam ich direkt zu Anfang einige JCW-Carbonteile, das Aeropaket, Leder Lounge Sitze und Union Jacks in die Heckscheiben

Damit ich auch andere meiner Art kennenlerne, durfte ich auf vielen Stammtischen, Ausfahrten und Veranstaltungen teilnehmen und sah viele, tolle Artgenossen

Um mich weiter zu verschönern, wurde mein Dach schwarz foliert, sowie Motorhaubenstreifen, Türgriffe und Mundwinkel. Außerdem bekam ich etwas später schwarze Scheinwerfer, schwarze Umrandungen, LED Leuchten, den Tankdeckel von meinen stärkeren Brüdern, andere Türöffner innen, JCW Recaros und wurde zum Zweisitzer umgebaut

Nach viiiiielen weiteren schönen Momenten mit meinem Besitzer und anderen tollen MINI's kam es irgendwann leider so, dass ich mich krank fühlte mein Motor lief unrund, sprang teilweise nicht mehr an und ich verbrauchte übermäßig viel Öl ich wurde herzkrank

Direkt ging es zur Werkstatt wo einige Sachen getestet und getauscht wurden voller Freude wartete ich darauf abgeholt zu werden und war froh mich wieder auf der Straße zeigen zu können
Allerdings stellte sich nach kurzer Zeit raus, dass ich immernoch nicht gesund war also ging es kurze Zeit wieder in die Werkstatt, dieses mal sollte es ein längerer Aufenthalt werden
Mein Motor wurde nahezu komplett zerlegt um zu gucken was los ist viele andere Verstrahlte und Freunde meines Herrchen drückten mir die daumen und fieberten mit mir mit, dass es nichts so schlimmes ist
Dann stellte sich allerdings heraus, dass ich ein ganz neues Triebwerk bräuchte und es sah gar nicht mehr gut um mich aus und das obwohl ich immer so viel Liebe bekommen habe

Nach vielen schlaflosen Nächten und Zeiten der Ungewissheit kam dann aber der erwartete Anruf und MINI übernahm trotz der abgelaufenen Garantiezeit einen Teil der Operation ich bekam also eine zweite Chance

Stolz wieder da zu sein und mit neuer Kraft ging es direkt an die nächsten Umbauten mein Dashboard wurde foliert, ich bekam neue Fußmatten, die Innenbeleuchtung in LED, grüne Akzente an den Motorhaubenstreifen und durfte auch endlich meine neuen Sommerschuhe anziehen

Vor gut zwei Wochen, bei einem Bowling-Abend des CRR, bekam ich dann nach langer Zeit einen Namen und höre nun auf den Namen "Macho"

Diesen Monat werde ich viele meiner Artgenossen in Hamburg bei der Hummel-Hummel-Tour treffen und freue mich auch schon auf die ganzen weiteren Stammtische, etc. die noch kommen werden sowie auf die noch geplanten Umbauten

Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in mein bisheriges Leben geben und wünsche euch immer knitterfreie Fahrt

Euer Macho
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» MINI des Monats - 13/04 - steffika
20:00, 03.04.2013 - von MINI² Redaktion
MINI des Monats – April 2013

steffika

Fotograf: steffika





Nennt mich einfach MINI

Ihr dürft mich ruhig MINI nennen, obwohl ich eigentlich ein ganz Großer bin. Aber erst einmal ein paar Worte zu mir. Als ich im April 2009 vom Produktionsband hüpfen konnte, hat mein erster Fahrer (übrigens ein Mitarbeiter beim Freundlichen) sich dazu entschieden, mich als Clubman mit einer echten Dachreling zu sich zunehmen. Schwarz, freche 95 PS sowie ein riesiges Glasdach waren die weiteren Highlights, mit denen ich überzeugen konnte. Durch ihn bekam ich dann noch einige, mehr als tolle Goodies spendiert. Unter anderem war dies eine gemäßigte Tieferlegung, zu der ich noch einen Satz super schicker JCW Felgen mit den passenden Reifen (205/40) im 18" Format bekommen habe.
Um mein Äußeres noch etwas stimmiger und spektakulärer zu gestalten, gab es dann noch eine graue Flagge des Landes, in dem ich gebaut, wurde aufs Glasdach und den Innenspiegel sowie zwei fette Klebestreifen auf die Motorhaube und die Splitdoors.
Aus irgendeinem Grund hat sich mein erster Verstrahlter dann aber entschieden sich von mir zu trennen.
Und so stand ich dann mit zarten 43.000 km beim Freundlichen in Unna und harrte meiner weiteren Zukunft. War aber eigentlich auch ne ganz coole Zeit, weil ich mitten im MINI eigenen Shopbereich zwischen ganz viel tollem Zubehör stehen durfte, bis sie endlich gekommen ist. Mit sie meine ich meine neue Fahrerin, die mit ihrem Mann auf der Suche nach einem Clubbie war. Und nach kurzer Besichtigung konnte ich dann beide so sehr überzeugen, besser fesseln, dass sie mich beide haben wollten. Aber alles passte auch wie die Faust aufs Auge, denn die beiden sind Kajakfahrer und können die Dachreling sehr gut gebrauchen. Das mein Übriges auch zu überzeugen wusste, versteht sich von selber. Obwohl dann eigentlich noch ein unmittelbarer Urlaub ins Land der Elche bevorstand, kauften sie mich quasi vom Stand weg und vereinbarten die Abholung unmittelbar nach dem Urlaub. Später erfuhr ich dann, dass sie inzwischen völlig verstraht waren und in Schweden jedem Markenkollegen mit Tränen in den Augen hinterher schauten. Die Heulerei kam aus dem Zwiespalt "Geiler Urlaub vs zügiger MINI Abholung" und ehrt mich heute um so mehr. Und dann war es endlich soweit, und meine neue Fahrerin holte mich bei strahlendem Sonnenschein im knallkurzen MINIrock beim Freundlichen ab. Aber nicht ohne vorher noch die korrekte Fußballgesinnung per Kennzeichenunterlage zu verdeutlichen. Ganz witzig ist noch, dass meine beiden wunderhübschen Zusatzscheinwerfer immer als "Elchlampen" bezeichnet werden, dabei schrauben sich die Schweden doch immer viel, viel größere Lampen an die Front als meine beiden Chromlampen.
Joo, und nun geht es mir hier richtig gut. Ich werde liebevoll mit der Hand gewaschen, die Einkäufe werden ordentlich durch die Splitdoors eingeladen und ich bekomme hier ganz viel Liebe zu spüren. Weitere Umbauten sind noch nicht erfolgt, aber ich konnte die beiden belauschen, als sie über eine Motorhaube sowie den Tankdeckel eines Clubman S Kollegen gesprochen hatten. Wird bestimmt toll aussehen; allerdings wünsche ich mir für die kalten Monate ein paar schöne Gummistiefel, um damit im Schnee herumtoben zu können. Am meisten aber freue ich mich, wenn endlich auf meiner Rückbank ein kleiner MINI zu sitzen kommt und die ISOFIXe entstaubt werden. Alles in allem aber habe ich hier ein ruhiges Leben zu erwarten.

Ich sag dann mal Cheers und bis ich euch beim nächsten Treffen sehen kann
Euer MINI
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» MINI des Monats - 13/03 - Lensche
20:56, 01.03.2013 - von MINI² Redaktion
MINI des Monats – März 2013

Lensche

Fotograf: Lensche





Tja, wo fange ich denn am besten an? Lena und MINI, das ist nicht gerade ein kleines Kapitel. Am besten fange ich mal ganz ganz vorne an.

Ich kenne MINI bewusst, seit ich 14 Jahre alt bin. Am Anfang fiel mir immer nur auf, dass das Auto anders ist als alle anderen Autos. Aber im Alter von 14 Jahren interessiert man sich noch für andere Dinge - vor allem als kleines Mädel.

Mit 16 Jahren habe ich meinen Freund kennengelernt, der damals einen schwarz/weißen Cooper Baujahr 2004 fuhr. Ich war total begeistert. Hin und Weg! Leider war der Führerschein noch mindestens 2 Jahre entfernt. Ich kannte den MINI bis dato nur aus der Sicht der Beifahrerin. 2007 ging der schwarz/weiße MINI weg. Danach kam ein neuer MINI, diesmal in Lightning-Blue und weißer Kontrastfarbe. Leider war das Auto ein Montagsauto (kam schon mit Dellen schon, der Motor war nicht in Ordnung etc.). Mein Freund verlor langsam aber stetig die Lust am MINI. Vielleicht auch, weil er einfach mal etwas anderes fahren wollte. Ich dagegen war total begeistert – konnte aber immer noch nicht fahren.

2008 wurden dann die Tickets für das MINI Treffen in Hildesheim geordert. Der MINI stand aber schon zum Verkauf. Dann ging es leider sehr schnell und der MINI war weg. Schnief. Ich wollte doch so gern zum Treffen. Zum Glück lieh uns ein Freund, der damals bei BMW arbeitete, einen Clubman für dieses Wochenende. Nach dem Treffen war ich dann komplett infiziertmit der Marke.

Es folgte der Führerschein mit 17. Mit 18 stand leider kein Auto - wie mit Fantasie gehofft - vor der Tür. Und schon gar kein MINI. Wegen meines Studiums war kein Auto geplant, bis ein Freund meiner Eltern mir ein billigen Nissan Micra in Lila zeigte. Den kaufte ich dann spontan für wenig Geld. Mit mehr Geld sollte es ja der MINI werden.

Es folgten noch längere Jahre. Der Beginn des Studiums in der neuen Stadt, ein halbes Jahr Wohnungssuche und Couchsurfing, am WE pendeln und die Unabhängigkeit die Gegend mit dem Auto zu entdecken. Ich habe mein Micra geliebt bis zum letzten Tag. Das Auto hat mich fast 50.000 Kilometer ohne Unfall begleitet. Es war nicht immer leicht, aber ich hab immer wieder verziehen. Dennoch war es alt, hatte 54 PS, kein Luxus und nix besonderes.

Bei jedem tollen MINI den ich sah, hab ich gegrinst und mich gefreut. Ich besuchte Museen, wo hauptsächlich alte MINI Classics drin standen. Meine Freunde erklärten mich für verrückt und mussten, glaub ich, auch viel aushalten. Vor allem mein Freund – von dem ich zum Glück die ganzen MINI Sammelstücke geerbt habe.

2010 kam die MINI-Wende! Ein gut bezahlter Nebenjob neben dem Studium und die Möglichkeit, diesen von zu Hause und am WE auszuüben, haben den Traum zum eigenen MINI in Reichweite gebracht.

Das Jahr 2011 bestand deshalb aus arbeiten und sparen. Ich kombinierte viel arbeiten und Studium. Ein halbes Jahr davon sogar Vollzeit-Praktikum beim Radio, Studium, Nebenjob am Wochenende und in der Woche früh morgens und nachts. Freie Zeit gab es kaum noch und die letzten (körperlichen) Reserven waren auch irgendwann sehr aufgebraucht. Aber mein Ziel war es: Ich schaff das! Ich schaff es! Ende 2011 hab ich's geschafft und es war ein tolles Gefühl, den MINI-Traum zu erfüllen!

Im Dezember war es dann soweit. Es ging endlich über zum BESTELLEN. Ich hatte das ganze Jahr die Farbpalette von MINI beobachtet. Im August dann die Erlösung: Laser Blue ist auch für das Cooper Modell verfügbar! Damit stand die Farbe fest. Es sollte ein Schlumpf werden. Blau mit weißer Mütze, weißen Ohren und zwei weißen Streifen. Außerdem orangefarbene Pupillen für den Farbkontrast. Ich wollte auffallen! Der Innenraum ist hauptsächlich in Schwarz gehalten. Und auch die wichtigsten Luxus-Eigenschaften sind vertreten. (Anmerkung der Autorin: Ich kann immer noch nicht glauben, dass ich jetzt nur noch ein Kippschalter betätigen muss, damit die Scheiben runter- und hochfahren. Ich war im Zeitalter von 1998 in meinem Micra stehen geblieben!)

Dann fing die lange, lange, lange Warterei an. Unerträglich lang. Ich wälzte fast jeden Abend vorm Einschlafen die MINI Kataloge und die Vorfreude stieg stetig mehr. Ein Countdown half mir über die 3 Monate. Bis dato hatte ich überhaupt erst 2-3 MINIS in Laser Blue gesehen. Es war sozusagen fast eine Blind-Bestellung, was die Farbe anging. Am 19. März war es endlich soweit und ich holte den Schlumpf in der BMW Niederlassung Dreieich-Sprendlingen ab. Ich war sofort verliebt! Die Farbe!!! Die erste Jungfernfahrt machte mein Schlumpf am gleichen Tag zum Edersee bei Kassel. 21 Grad und Sonne. Seitdem ist er fast jeden Tag gefahren und ich grinse jedes Mal, wenn ich ihn sehe. Er hat mittlerweile 1.300 Kilometer drauf und wir freuen uns beide noch auf viel, viel, viel mehr !

PS: Der Ort meiner Bilder ist nicht zufällig ausgewählt. Es ist mein Lieblingsort, der mir eine Auszeit des hektischen Stadtlebens verschafft. Egal, ob mit dem Mountainbike oder dem Auto. Es ist ein magischer Ort. Und deswegen sollte der Schlumpf den Ort ebenfalls kennenlernen.

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» MINI des Monats - 13/02 - minick
20:08, 01.02.2013 - von MINI² Redaktion
MINI des Monats – Februar 2013

minick

Fotograf: minick




Es war einmal...
...
... ein unscheinbar wirkender MINI Cooper R56 in Astro Black auf 15“ kleinem Fuße rollend.

Das war damals!

Im Jahr 2007 wurde er auf die Straßen los gelassen. Seine erste Anstellung fand der MINI bei einer Autovermietung.
Ein Jahr später, 2008 war er 14.000 km älter und hatte seinen Ruhestand angehen wollen, so stand er da. Er machte einen unscheinbaren und braven Eindruck.

Ob das wohl das richtige war was ich gesucht habe?

Er sah leider nicht sehr sportlich aus. Die Probefahrt belehrte mich jedoch des Besseren! Naja, um ehrlich zu sein, mein Vorgänger war ein Volvo 850 Kombi, ein Schwedenpanzer mit sehr viel Raum.

Ein paar Tage später, am 04. Juli 2008 war es dann soweit.

Der MINI wechselte seinen Besitzer und ich freute mich total endlich einen MINI zu haben und damit herum fahren zu können.

Als eine der ersten Veränderungen wurde der Chromgrill durch einen Works Wabengrill ausgetauscht, sowie die Sidescuttels mit klaren Blinkergläsern versehen. MINI dürfte gar keine orangenen Blinkergläser verkaufen.

Nach kurzer Zeit wurde dann auch ein treuer Weggefährte gefunden: Schütte, eine kleine Schildkröte.
Kurz zur Namensfindung: Früher, als kleiner Junge , war ich Fan von Schildkröten (heute immer noch), aber ich hatte ein Problem Schildkröte zu sagen, also nannte ich sie einfach "Schütte" wenn ich eine sah. Somit hatte die Plüschschildkröte auch fix ihren Namen bekommen.

Die Namensbeschriftung im Rallye Stil, sowie die Aufkleber ,Handwäsche / nicht bügeln‘ folgten zügig. Klar durfte der Name meines Beifahrers nicht fehlen. Er bekam auch seine eigene Nationalflagge der Galapagosinseln.

Vor Strahlung Pur VII wurden dann noch silberne Streifen bestellt und aufgeklebt. Danach erhielt der MINI seinen ersten Namen: ,Streifenhörnchen‘

Ein MINI ist natürlich nie fertig, so wurde auch fleißig weiter gebastelt.
Die Innenraumbeleuchtung wurde durch blaue LEDs ersetzt.
Nun wurde etwas gespart und eine Tieferlegung mit H&R 30 mm Federn montiert. Das wurde natürlich in einer Fachwerkstatt durchgeführt. Wenn am Fahrwerk gebastelt wird hört man immer wieder ,Domstrebe‘, also wurde auch eine Wiechers Domstrebe gekauft und montiert.

Es streiten sich die Geister, ob eine Domstrebe nun das Fahrverhalten merklich ändert oder nicht... mein Kommentar: meine bleibt drin.

Die Umbauten sind noch lange nicht fertig:

Schroth Rallye 3 asm Gurte sollen den Fahrer und Beifahrer auch bei sehr sportlichem Fahren im Sitz halten.
Ja.. der MINI hat nur 120 PS, aber so kann meine Freundin auch bei Ausfahrten ein kurzes Nickerchen halten die Gurte erfüllen erfolgreich ihren Zweck bei den Nordschleifen Touristenfahrten, sowie im Clubslalom.

Dem MINI soll es ja nicht an Auslauf fehlen...

Bei einem MINI Cooper darf das Soundtuning auch nicht fehlen, der Sinn dieses Resonanzkörpers ist mir immernoch schleierhaft, aber BMW hat sich bestimmt was dabei gedacht.

Der Text umfasst schon ein paar Zeilen, es spiegelt etwas die Zeit wieder, wie lange es gedauert hat bis:

die 15“ Felgen nur noch für Winterfelgen genutzt werden und endlich 16“ R83 5 Star Felgen am MINI montiert waren. :YEAH:

Eine weitere Anschaffung waren die Zusatzscheinwerfer in schwarz.
Dabei stellte sich folgendes Problem: Für den Cooper gibt es nur die offizielle Chromgrill mit Aussparung Variante. Aber diese ist ja aus Chrom

also wurden die der Cooper S Wabengrill mit Aussparung bestellt. Blöd nur, dass dieser an den Ecken eine andere Form hat. Also stand Bastelarbeit an.

Dies blieb aber kein Dauerzustand, denn mit Hilfe eines Dremels wurde der Works Wabengrill für Cooper angepasst und der Grill konnte ausgetauscht werden. Nun passen Grill, Leisten und Ecken wieder gut zusammen.

Damit es auch nicht langweilig wird, wurden die silbernen durch grüne Streifen ersetzt und der MINI wurde auf den Namen ,Deckelmouck‘ neu getauft.

Deckelmouck , genau eigentlich Deckelsmouk, kommt aus dem Luxemburgischem und heißt, wie sollte es auch anders sein, natürlich: Schildkröte

Die hinteren Scheiben wurden mit Hilfe von UnionJackDesigner Scheiben verdunkelt. Der Einbau ist sehr einfach, wenn man sie richtig herum befestigt aber der Support war sehr nett und am Ende gab es auch was zum Lachen.

Wie zu Anfang beschrieben: „Es war einmal...“

und weiter geht es.

Ein MINI Cooper S Spoiler wurde montiert und der Standard Cooper Spoiler nahm einen Platz im Keller ein.
Die blaue Innenraumbeleuchtung gefiel mir nicht mehr so recht. Zu den grünen Streifen passten die blauen LEDs nicht mehr perfekt, also wurden grüne LEDs bestellt und montiert.

Es wird so langsam dachte ich mir. Die Kilometer vergingen und Deckelmouck wirkte nicht wirklich älter. Leider kam es dann zu einem kleinen Zwischenfall. Deckelmouck verlor Kühlwasser... Ein Ausfall der Wasserpumpe war zu verzeichnen. Neben einem Platten, bisher der einzige technische Zwischenfall :auf Holz klopf:

Deckelmouck wurde immer älter und knackte bald die 100.000 km Marke. Aber das ist ja noch lange nicht das Ende eines MINI Lebens.
Bei einer Kurzreise mit meiner Freundin sah ich einem ausgestellten schwarzen MINI mit grünem Dach und GRÜNEN SPIEGELKAPPEN! Die musste ich einfach Deckelmouck kaufen! Gesagt getan, Deckelmouck bekam grüne Spiegelkappen.

Jetzt fehlte noch etwas

aber was? einen ,MOVE RIGHT‘ Aufkleber? nee, dafür ist Deckelmouck dann doch zu brav

,READY STEADY GO‘ sollte nun die Frontscheibe verschönern. Aussehen gefällt mir gut, leider nervt es etwas bei Regen, wenn die Scheibenwischer über die Buchstabenkanten fliegen. Aber man gewöhnt sich an einiges.

Wer schön sein will muss leiden

Im Winter erstand ich einen Gear Shift Indicator für den optimalen Schaltpunkt bei sehr sportlichem Fahren, z.B. Touristenfahrten auf der Nordschleife.

Die Montage war wohl das kleinste Problem, viel mehr stellte sich heraus, dass dieser falsch demontiert wurde und eine Steckerverbindung zu viel aufgemacht wurde. Also musste ich Land und Leute in Bewegung setzen, damit ich diese blöde Kabelbelegung endlich bekam. Es dauerte einige Zeit bis mir jemand aus dem Forum weiter helfen konnte, ich erhielt drei Bilder
und endlich funktionierte der Gear Shift Indicator.
Dem helfenden User schickte ich einen kleinen Amazon Gutschein

Es wurde Zeit.

Zeit für die Verwirklichung eines Traumes / Vorhabens seitdem Deckelmouck in meinen Händen ist:
17“ OZ Felgen in schwarz

Endlich und dann noch passend kurz vor der Jagst-Kocher-Tour 2012.
JKT 2012 war nach Strahlung Pur VII erst mein zweites großes MINI Event, aber es war einfach Weltklasse!
So langsam neige ich dem Ende meiner Beschreibung von Deckelmouck, aber auch nur so langsam.

Wenn man zuviel Zeit hat und zu tief ins Forum schaut, kommt man auf ganz viele verrückte Ideen. Das ist keines Falls schlimm!

Man bekommt Kaufempfehlungen und andere Sachen mit. So wurde eine Dose Plasti Dip geordert und der untere Wabengrill an der Frontstoßstange entchromiert.

Mein letztes, auch im Forum aufgeschnappte, Projekt von Deckelmouck erforderte etwas handwerkliches Geschickt:

Die Lackierung der Türellipsen und des Dashboards in GRÜN. Es war echt etwas kniffelig, die Demontage erfolgte zügig nach Anleitung eines Youtube-Videos. Das Aufbohren der Halterungen erforderte etwas Gefühl. Dann wurden die Ellipsen angeschliffen, die Maserung sollte erhalten bleiben, grundiert und lackiert!

Das dauerte ein paar Tage und so fuhr ich halt knapp zwei Wochen ohne Türverkleidung durch die Gegend. Aber das ist nicht wirklich schlimm gewesen.

Somit ist es fest: Deckelmouck wird wohl stets in der Farbkombination Astro Black / Grün leben

Vor einiger Zeit ging dann leider beim Überfahren von Eisenbahnschienen die Frontscheibe kaputt es bildete sich ein Riss von circa 20 cm. Ein paar Tage später wurde die Scheibe gewechselt. Nun habe ich auch endlich wieder eine freie Sicht, ich dachte ein paar Mal; hey, wo ist die Scheibe? Durchblick ist was Feines

Bei den meisten Veränderungen und Bastelarbeiten ist mein Vater mir sehr helfend zur Hand gegangen. Liegt wohl daran, dass er ein paar MINI Classics sein Eigen nennen konnte. Somit rechtfertige ich auch etwas meinen MINI-Wahn durch erbliche Vorbelastung

Nun bin ich am heutigen Stand angekommen.
Dies bei einem Kilometerstand von 139.000 km.

Nun kann ich also nur noch über mein zukünftiges Vorhaben sprechen:
- grün umrandete Fußmatten made by Curly
- Umrüstung auf Auspuff mittig (Heckstoßstange liegt schon in der Garage)
- Neues Design der grünen Streifen
- eventuell Porsche ähnlicher Schriftzug an der Tür oder Rallye Design
- Frontscheibe mit Gran Turismo Aufkleber verzieren
- Bremssättel in grün lackieren
- Aero 2 Frontschürze

für die weit entfernte Zukunft
- andere Bremsanlage
- Bilstein B14 Fahrwerk
- andere Sitze
(Träume sind ja erlaubt )

In einem Artikel habe ich mal gelesen, dass Menschen, die Autos Namen geben einen Hau weg haben, ich glaub, da ist auch ein bisschen was dran, aber was soll es... Für viele ist ein Auto auch nur ein Auto und ein Nutzgegenstand.

Klar, Deckelmouck muss mich auch jeden Werktag auf die Arbeit und zurück bringen, aber es ist für mich mehr als ein Auto. Samstags stehe ich gerne auf und wasche mein Auto. Ich bin einfach froh, mir den Wunsch eines MINIs erfüllen zu können und genieße jeden Kilometer damit fahren zu können.

Auf meinem Blog www.deckelmouck.de schreibe ich über dies und das Rund um MINI. Neben dem Showroom Thread ist es eine gute Lösung die Veränderungen und sonstige Ereignisse festzuhalten und mit anderen zu teilen.

Ich wünsche allen eine gute Fahrt...
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» MINI des Monats -13/01 - BelBlu
14:42, 01.01.2013 - von MINI² Redaktion
MINI des Monats – Januar 2013

BelBlu

Fotograf: BelBlu




Dass ich mal einen MINI fahren würde, das hätte ich eigentlich nie gedacht, aber es ist passiert und wie es dazu gekommen ist und was sich daraus alles ergeben hat erzähl ich euch nun



Es war ein Samstagmittag im Mai 2010, als sich mein Dad und ich aufmachten, ein bisschen Autos schauen zu fahren An sich nichts ungewöhnliches für uns, da wir beide gerne einfach nur so mal unterwegs sind, um zu sehen, was es zurzeit so gibt. Mein damaliges Auto war zu diesem Zeitpunkt zwar erst zwei Jahre alt - und ein Neukauf - also eigentlich Blödsinn, sich was anderes anzuschaffen Aber obwohl ich eigentlich mit diesem Wagen zufrieden sein sollte - hatte ich ihn mir doch direkt aus dem Katalog, so wie ihn wollte zusammengestellt - war dem aber leider nicht so Ich wollte ein sportliches schickes Auto, das Spaß macht Der Spaß hatte sich aber in den zwei Jahren mit meinem Neuwagen leider nicht wirklich eingestellt

Und auch so ein bißchen aus diesem Grund haben wir uns an diesem Tag aufgemacht. Unser Ziel war ein BMW Händler etwas weiter weg von unserem Wohnort, bei dem wir noch nie auf unseren Touren waren. Ein 120i Cabrio oder Coupe stand mir im Sinn, einfach mal abchecken, was die so kosten


Dort angekommen, sind wir direkt rein zu einem BMW-Verkäufer, und haben einfach mal nach besagtem Model gefragt. Da gehabt hätte er welche, aber mit meiner Preisvorstellung waren die leider nicht vereinbar, schade Der Verkäufer meinte, in einem Jahr würde es besser aussehen, da sollte ich doch nochmal vorbei schauen. Puh - noch ein Jahr

Na gut, nix zu machen Aber wir wollten trotzdem noch die Gebrauchten draussen begutachten
Wir laufen also rüber zu den Gebrauchten, und schon beim darauf zugehen, sticht mir ein blauer MINI mit schwarzem Dach ins Auge Er musste einfach auffallen - ganz allein - zwischen diesen ganzen BMWs.

Ich denke mir so, mmh ja ein blaues Auto wollte ich schon immer... aber ein MINI zählte bisher nicht zu meinem Beuteschema ... die sind doch so niedlich und bunt... aber der sieht gar nicht niedlich aus.... der sieht gut aus ... trotz der schwarzen Felgen (die mir eigentlich noch nie so gut an Autos gefallen haben)... und da stand ich dann auch schon ganz vor ihm.
Oh... ein Schiebedach hat er...toll ... die Ausstattung auch nicht verkehrt ... Stoff-Ledersitze in schwarz/blau...uuh und mehr PS wie mein derzeitiges Auto ... boh ne Sitzheizung coool!


Wir sind wieder zum Autohaus zurückgerannt es war schon eine halbe Stunde vor Ladenschluss
"Dürfen wir noch eine Probefahrt mit diesem MINI machen?" "Ja klar", meinte der Verkäufer, "wenn´s nicht zu lang dauert". Nö, nö, wir fahren nur mal kurz ums Dorf


Die roten Nummern wurden eilig hingeklipst, kurze Einweisung, und los ging´s

Wow der erste Tritt auf´s Gaspedal - ich kann es nicht mehr genau sagen - aber ich bin mir eigentlich sicher, dass ich sofort ein Grinsen im Gesicht hatte so muss ein Auto klingen mich hat der Sound von dem kleinen Blauen einfach sofort überzeugt. So wollte ich das immer haben, der Rest war dann nur noch Nebensache, alles einfach nur noch toll


Wieder auf dem Hof beim Händler, gingen die Peisverhandlungen los ich hatte noch kurze Gewissensbisse, ob ich jetzt tatsächlich einfach mal so ohne drüber geschlafen zu haben, ein Auto kaufen sollte Nochmal einen Blick auf den Blauen geworfen, NEIN da brauchste kein schlechtes Gewissen haben - der passt
Vertrag unterschrieben "Sie sind nun Besitzerin eines Laser blue Cooper S Baujahr 07"

Eine Woche später durfte ich ihn abholen die Heimfahrt war klasse ganz viele Kreisverkehre auf´m Land


Tja und da mein hübscher kleiner Blauer dann auch gleich die Aufmerksamkeit in Form eines Signaturbildes auf einer lokalen Internetplattform auf sich gezogen hat wurden wir durch den Gelben_Chris auch ganz schnell in das weite Universum der Verstrahlten gezogen

Durch seine Hilfe haben wir inzwischen schon einiges erlebt, und getan hat sich auch schon so manches an meinem "Pino"
diverse Stammtische besucht (Nürnberg, München, Augsburg)
MINI-Challenge am Salzburgring gesehen
MINI United in Le Castellet erlebt
mehrere Ausfahrten mitgemacht
neue Leichtmetallfelgen bekommen
die geblümten Aussenspiegelkappen foliert
die Motorhauben- und Seitenstreifen foliert
PDC nachgerüstet
Bremssättel rot lackiert
Works-Kit ESD eingebaut
H&R Federn verbaut
das Radio gepimpt
Zusatzscheinwerfer montiert

und unzählige Male hat er meinen Kleinen schon auf Hochglanz poliert - Dankeschön nochmal für alles

Und wie das so bei uns Verstrahlten ist, wird auch weiterhin immer wieder mal was verändert, erneuert oder verschönert werden

tja, und das ist die Geschichte, wie ich zu meinem MINI kam
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» MINI des Monats -12/12 - Mimiran
17:36, 01.12.2012 - von MINI² Redaktion
MINI des Monats – Dezember 2012

Mimiran

Fotograf: Mimiran




Hey Leute,

ich bin Miran, 22 Jahre alt und komme aus dem Irak. Wie ich zu MINI gekommen bin?! Gute Frage, angefangen hat es damit, dass ich 2009 von meiner Arbeit aus einen MINI Cooper SD Clubman eine Woche lang bekommen habe um nach Frankfurt zu fahren und unserer Hotelkette etwas auszuhelfen. Allerdings bin ich während dieser Woche nicht wirklich dazu gekommen viel damit zu fahren. Leider, denn der Fahrspaß ist überragend!!
Als ich wieder in Nürnberg ankam, erzählte ich meinen Freunden davon, doch die rieten mir gleich davon ab mir einen MINI zu holen. Ich solle mir doch einen Audi A3 oder 1er BMW holen, die seien viel besser. Somit war dann leider der MINI erstmal aus den Augen aus dem Sinn.
Als ich 2010 jedoch wieder einen MINI von der Arbeit aus bekam um nach Stuttgart zu fahren, lies ich mich diesmal nicht mehr davon abbringen mir selbst einen zu kaufen.
Als ich wieder zurück war wollte ich das Projekt "mein neues Auto" nun endlich starten. Da meine Freunde mir wiedermal einredeten ich solle keinen MINI holen, fuhr ich zuerst ein paar andere Autos zur Probe. Dabei waren Autos wie der Audi A3, der Golf 6 GTI, der 1er sowie der 3er Coupe/Cabrio BMW. Jedoch störte mich eins bei allen Autos, Sie waren mir alle zu groß und passten nicht wirklich zu mir, da ich etwas kleiner bin .
Aber als ich den 3er BMW wieder abgab, bin ich spaßeshalber zu MINI rüber gelaufen. Als ich reinging, kam gleich ein Verkäufer auf mich zu ( der Ingo ) und fragte mich ob er mir behilflich sein könne. Ich war sehr angetan, da ich sowas bei BMW nicht kannte, dort musste ich mir einen Verkäufer suchen der mich beriet, bei MINI kam einer auf mich zu. Sehr positiv Überrascht erzählte ich ihm, welche Fahrzeuge mich interessierten und er gab mir gleich für den Tag darauf einen MINI Cooper D zur Probefahrt. Als ich ihn wieder zurück brachte erzählte ich ihm, das mir dieser MINI zu langsam war und Ingo gab mir daraufhin einen MINI Cooper S Cabrio für ein paar Stunden zur Probe. Bei dem Cabrio störte mich wiederum, dass die hinteren Sitze sehr unbequem waren und der Kofferraum zu klein war. Ein paar Tage später gab er mir den MINI Countryman zum fahren, der war an und für sich sehr schön und groß, aber für mich kein MINI mehr. Aber Ingo lies nicht locker und versuchte mich weiterhin zu überzeugen, also fuhren wir ne Runde mit seinem Dienstwagen, den MINI John Cooper Works. Da Ingo mittlerweile wusste, dass ich ein kleiner Technikfreak bin, zeigte er mir das MINI Connected, was mir sehr gefiel. Als wir wieder bei MINI ankamen, lies er mir ein paar Angebote heraus. Ich lies mir die Angebote ein paar Monate durch den Kopf gehen und letztendlich stand fest das ich mir einen MINI John Cooper Works holen werde. Diesmal lies ich mich auch nicht von meinen Freunden davon abbringen .
Allerdings war meine Schwester dagegen, da der liebe MINI zu viel PS hat. Aber ich konnte sie dann doch davon überzeugen und es wurde letztendlich ein MINI Cooper S mit John Works Ausstattung.
Am 25. Mai 2011 fuhr ich mit meiner Schwester zu MINI und wir bestellte meinen MINI,
mit der Ausstattung:

Lackierung und Felgen
-Midnight Black metallic
-Leichtmetallräder Cross Spoke Challenge (Bestandteil von John Cooper Works Paket)
Ausstattungspakete
-John Cooper Works Paket
-Ausstattungspaket 'Wired'
Sonderausstattungen
-Dynamische Stabilitäts Control (DSC III)
-Multifunktion für Lenkrad
-Sport-Lederlenkrad (Bestandteil von John Cooper Works Paket)
-Radschraubensicherung
-Alarmanlage
-Außenspiegelpaket
-Frontscheibenwaschdüsen beheizt und
-Aussenspiegel beheizt
-Sichtpaket
-John Cooper Works Aerodynamic Kit (Bestandteil von John Cooper Works Paket)
-Schwarze Scheinwerfer
-Glasdach, elektrisch mit Schiebe- und Hebefunktion
-Sonnenschutzverglasung
-Fußmatten in Velours
-Innen- und Außenspiegel automatisch abblendend
-Innenspiegel automatisch abblendend
-Armauflage vorn
-Sportsitze für Fahrer und Beifahrer
-Ablagenpaket
-Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer
-Erweiterte Dekorumfänge
-Sport Button
-Scheinwerfer-Waschanlage
-Nebelscheinwerfer
-Regensensor und automatische Fahrlichtsteuerung
-Xenon-Licht für Abblend- und Fernlicht
-Klimaautomatik
-Bordcomputer
-Lichtpaket
-Deaktivierung Beifahrerairbag
-Dynamische Traktions Control (Bestandteil von John Cooper Works Paket)
-Navigationssystem Business (Bestandteil von Ausstattungspaket 'Wired')
-Spracheingabesystem (Bestandteil von Ausstattungspaket 'Wired')
-HiFi Lautsprechersystem harman/kardon
-Handyvorbereitung Bluetooth mit USB-Audio- Schnittstelle (Bestandteil von Ausstattungspaket'Wired')
-Erweiterte Anbindung des Music-Players im Mobiltelefon
-MINI Connected (Bestandteil von Ausstattungspaket 'Wired')
-Blinkleuchten weiss, Individual

Am 26. Juli 2011 war es dann endlich soweit und ich holte meinen MINI bei Ingo in der MINI Niederlassung Nürnberg, Witschelstraße, ab. Natürlich in Begleitung meiner Familie.
Als ich meinen MINI meinen Freunden vorstellte, waren alle Vorurteile, das MINI nur ein Frauen Auto sei usw, wie weggeblasen. Sie fuhren eine Runde und waren davon begeistert.
Jedoch war das Glück nicht lange auf meiner Seite, genau einen Monat später am 27. August 2011 rannte mir ein Kind vors Auto, ich hatte zwar sofort gebremst und weggelenkt, aber erwischte den kleinen trotzdem. Dem Kind ist zum Glück nichts passiert, jedoch meinem kleinen MINI wurde die rechte Vorderseite bishin zum hinteren Kotflügel zerkratzt und ein paar Dellen hat er auch abbekommen, sowie der rechte Spiegel abgebrochen wurde.
Als die Polizei kam und alles aufnahm, stellte sich heraus, dass ich nicht Schuld daran sei sondern das Kind. Da es mit den Eltern des Kindes Unstimmigkeiten gab, ging der Fall vor Gericht. Leider sah das die Richterin etwas anders und entschied zu Gunsten des Kindes. Somit musste ich selbst für den entstandenen Schaden aufkommen bzw. meine Vollkasko. Ich lies allerdings das Urteil nicht auf mir sitzen und legte Revision ein. Der Fall ist bis heute noch vor Gericht und somit ungeklärt.
Und wie es das Pech so mit mir meinte, wurde mir daraufhin der Führerschein am 04.01.2012 entzogen. Nach 3-Monatiger Sperre konnte ich Ihn dann wieder am 06. März 2012 beantragen. Allerdings war ich trotz der rechtlichen Einhaltung, 7 Monate ohne Führerschein und mein lieber MINI stand die ganzen Monate in der Garage.
Am 26. Juni 2012 bekam ich endlich meinen Führerschein wieder ausgehändigt. Daraufhin fuhr ich direkt zur Zulassungsstelle und meldete meinen MINI wieder an. Ich konnte es kaum erwarten endlich wieder zu fahren, doch wie das eben so ist mit dem Pech, drei Tage später leuchtet auf einmal die Airbag Kontrollleute auf und ich musste zu BMW fahren um dies beheben zu lassen. BMW stellte allerdings einen Fehler fest der nicht zu beheben war, daraufhin musste das Steuergerät erneuert werden.

Also wie man sieht habe ich trotz der kurzen Zeit, die ich mit meinem MINI verbracht habe, schon sehr viel erlebt. Und ich hoffe für meine Zukunft das ich noch viel mit ihm erleben werde, jedoch nur Positives .
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» MINI des Monats - 11/12 - keram
18:19, 01.11.2012 - von MINI² Redaktion
MINI des Monats – November 2012

keram

Fotograf: derHeiko

Nun möchte ich nach einigen Jahren im Forum auch mal meinen MINI vorstellen – beim Vorgänger-Clubbi kam ich wegen der ständigen Reparaturen nie dazu...

Nun, nach drei stattlichen Kombis (Laguna, zwei Mondeos), die ich als Musiker auch glaubte zu benötigen, und wegen der nächtlichen AB-fahrten immer recht gut motorisiert, stieß ich 2008 erstmals auf einen Clubman. Ich war mir nicht sicher, ob ich den nun stockhässlich oder genial finden sollte. MINI als Marke war mir irgendwie nie wirklich bewusst in den Sinn gekommen, die wenigen Hatch, die man so sah, fielen für mich eher in die Kategorie niedlicher Kleinwagen für Frauen. Sorry - ich wusste es nicht besser, kann daher aber heute noch nachvollziehen, dass das Image von MINI in breiten Menschenmassen tatsächlich noch so vorherrscht...


...und dann dieser Clubman. So anders, so individuell.

"Nee, zu klein, nur 'n MINI, kein richtiges ernstzunehmendes Auto für 'nen Musiker. Und sicher eh nur mit max. 90 PS zu haben. Und dieser hässliche Innenraum mit dem Pizzateller, wie peinlich. Wobei, irgendwie auch so herrlich anders... Naja, man kann ja mal auf die Webseite schauen, die Prospekte anfordern, schauen, ob es für MINI-Fahrer auch 'n Forum gibt oder Erfahrungsberichte... oooops: Was für 'ne Community! Autsch, sooo teuer? Oooh, solche Motoren? Uiiii, solch verstrahlte Typen? Ne Community, die nicht nach Tuningszene Garagenberg riecht, sondern eher nach Nivea, äääähhhh...Niveau..."


Und ohne es so recht zu merken, wurde ich infiziert. Schaute konkreter nach Angeboten, war immer öfter auf der MINI-Seite, schaute Videos und las Berichte... und schloss einen VFW oder jungen gebrauchten Cooper S in meine Überlegungen zu einem neuen Auto ein – nicht ohne noch immer zu zweifeln, ob ich überhaupt mein Equipment unterbringen würde...

Die Ernüchterung: Im Osten gab es eigentlich keinen Händler, der sich mindestens 'nen S hielt als VFW ("unverkäuflich, wir verkaufen fast nur One"), Gebrauchte gab's noch keine. Und diese Preise, für die ich doch auch wieder 'nen neuen Mondeo Turnier bekommen würde.

Knackpunkt war dann das Angebot eines Augsburger Händlers, der mitten in der Ölkrise 2008 meinen 2,2l-diesel wenigstens so ankaufte, dass er bei der Bank ausgelöst werden konnte und 'nen VFW zum guten Deal inklusive MINI Smile anbot. Und plötzlich saß ich drin – ohne vorher je 'ne Probefahrt mit 'nem S gemacht zu haben. Und fühlte mich wohl!

Was mir dieser kleine blaue Clubbi namens "groupie" (ja, hab mich der Szene schnell angepasst) mit all seinen Veränderungen dann für Erlebnisse einbrachte, hätte eigentlich reichen müssen, mich auf alle Zeiten von MINI zu heilen. Wenn es irgendeinen Tag vor Montag gäbe, dann wäre dies wohl ein "Tag-vor-Montagsauto" gewesen. 42 mehrtägige Werkstattaufenthalte, Austauschmotor, die unzähligen Kettenspannerwechsel, die am Schluss fast komplett ersetzte Vorderachse, unterschiedlichste Austauschteile, bis zuletzt ungelöste Elektronikprobleme und fast fünfstellige Garantie-/Gewährleistungskosten sprechen eine deutliche Sprache und ich empfehle diesen Thread dazu: http://www.mini2.info/forum/showthread.php?t=50621

Aber: Dieser Fahrspaß und die tolle Community. Irgendwie muss ich wohl 'ne Vollmeise haben. Statt nun rigoros die Marke zu verlassen, kam der Trotzkopf durch. Nein, nun gerade! Und dann kam der Hampton. Meiner Vision eines "Leichenwagens" – ein komplett schwarzer MINI Clubman mit Scheibengardinen - kam der schon irgendwie nahe, dazu die schicken Felgen, die Inneneinrichtung mit Leder, den Kontrasten und den schwarzen Armaturen... Wow.
Als ich aber dann das neue Reef Blue in echt sah, war's um mich geschehen. Der musste es sein.

Den ersten Gedanken, einen Vorführer vorzubestellen, verwarf ich wieder, machte das preislich bei Finanzierung (und da ich meine Autos meist nur 3 Jahre fahre, und MINI Smile indiskutabel teuer wurde, mach ich nix andres) einfach kaum 'nen Unterschied, meine Erfahrungen mit 'nem VFW Cooper S waren ja auch nicht die Besten. So bestellte ich im April meinen absoluten Traumwagen:

MINI Cooper S Clubman "Lionel" Hampton

Reef Blue
schwarzes Dach / C-Säule / Colour Line Black / Schwarze Scheinwerfer
Felgen schwarz / Bonnet Stripes Damson Red
Chilli Paket & Leder - eh drin
Wired Paket mit Navi & MINI Connected
h/k HiFi System
Heckspoiler
PDC, Sitzheizung, beheizte FSWD & AS
JCW-Zusatzinstrumente (weil die zu den anthrazitfarbenen Ziffernblättern so gut passen)

beleuchtete Union Jack - Kofferraumblende
Die Chrom-Zusatzscheinis, JCW-Domstrebe, schwarze Seitenblinkergläser, blaue Front-Blinkerbirnen, Badgeholder, Kurvenwunderbaum und viele Kleinigkeiten konnte ich von groupie übernehmen...
Dazu bekam Lionel das JCW-Kit mit 200PS für besonders viel Freude am Fahren.
Außerdem setzte ich mit dem Folierer eine lang geplante originelle Dachfolierung um...

Und natürlich wurden meine Waschanleitungssticker - in etwas kleinerer Sondergröße und Damson Red - auch Lionel noch spendiert.

Nach satten 6 (!) Monaten Wartezeit war es am 13.10.2011 dann endlich soweit und ich konnte Lionel in einer wahren Übergabezeremonie in Empfang nehmen. Seitdem – mittlerweile etwa 24000km – ist meine Verstrahlung weiter angewachsen, denn der Clubbi ist einfach 'ne Wucht.
Verarbeitung und Innenraumoptik sind eine Welt besser als beim Vorgänger, Fahrverhalten (dank weggelassennem Sportfahrwerk und Non-RFT) für mich auch wesentlich angenehmer und immer noch sportlich genug, der neue Motor mit JCW-Kit bislang ein Knaller in Leistung und Effizienz und die h/k-Anlage auch für 'nen Musiker wirklich überzeugend. Dank des genialen Blubber-knall-sprutz-Sounds im Sportmodus bleibt diese allerdings erstaunlich oft aus...
MINI Connected lieben meine 2 Mädels (4, 10) wie ich und bislang gibt’s auch noch keinerlei Sorgen und Probleme. Ich hoffe, das bleibt so...


"Lionel" hat mir bereits aufgrund seiner bloßen Existenz jede Menge nette Gespräche auf Parkplätzen (Clubdoor und Splitdoors sind noch immer für kontaktfreudige Menschen Ansprechgrund) und begeistert winkende Hände aus LKW-Fahrerkabinen (wenn die Fahrer auf mein Dach schauen) beschert. Sollte ich in diesem Leben noch das Begrüßungs-Beach-Towel für Neuwagenkäufer von MINI erhalten (der Kundenservice ist echt mitunter sonderbar...) wäre mir das eine begeisterte Sondermeldung wert. Bis dahin winke ich in die nette mini2.info-Runde...
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» MINI des Monats - 10/12 - DerSpanier
08:15, 01.10.2012 - von MINI² Redaktion
MINI des Monats - Oktober 2012

DerSpanier


Was sagte schon? "Nicht ein Auto sein der MINI. Ein Lebensgefühl er ist!"


Ich habe vor meinem jetzigen MINI insgesamt 9 Minis gehabt. 8 "echte" Minis und einen BMW MINI. Wie ich auf MINI gekommen bin? Meine Mutter hatte, als ich klein war, einen kleinen, süßen, schwarzen Mini Mayfair. Als mein erster Mini nun anstand, habe ich mich damals für einen silbernen 1986 Mini Mayfair mit viel Rost entschieden... Und zack, war ich im Mini-Wahn... Es folgten verschiedene Modelle - vom 1100 Special über Innocenti 1001 bis zu einem der letzten aus 1999 mit Sportpaket. Dann kam eine Mini-Pause. Ich fuhr einige Fremdfabrikate, bis ich irgendwann in den Genuss meines ersten "neuen" MINIs kam. Mein Clubbi. Ein toll ausgestatteter, brauner Cooper Clubman der mich 2,5 Jahre individualisiert begleitet hat. Tolles Auto war´s... Manchmal vermisse ich ihn tatsächlich. Danke für die schöne Zeit!
Da der Clubbi geleast und der Vertrag "dem Auslaufen nahe" war, wurde die bestehende MINI-Palette gezückt und nach reiflicher Überlegung der Countryman in Betracht gezogen. Nach einigen Probefahrten und Besuchen beim MINI-Verkäufer meines Vertrauens - übrigens danke Patrick! - stand die Entscheidung fest. Es sollte - da der Paceman ja leider noch nicht existiert - ein R60 werden!
Nur - was sollte rein, was nicht?!
Ein Diesel sollte es sein - bei den aktuellen Spritpreisen bin ich mit der Wahl auch mehr als zufrieden. Nun gut, der Klang ist nun mal nicht mit einem Benziner vergleichbar, aber die Tankquittungen geben mir immer noch recht. Top-Motorisierung mit Allrad! Ein MINI Countryman Cooper SD All4.

Ausstattungstechnisch habe ich es mir dann doch recht einfach gemacht... ALLES was die Konfiguration hergab, außer Automatikgetriebe und Fahrradhalterung. Leider gab es zu dem Zeitpunkt noch nicht die schwarzen Scheinwerfer. DAS ÄRGERT MICH HEUTE NOCH!!!! Aber nun gut. Man(n) kann ja nicht alles haben... Nur fast alles.
Von Leder, über MINI Connected mit Navi bis zum harman/kardon Soundsystem hat sich bis dato alles wirklich toll bezahlt gemacht. Sogar die abnehmbare Anhängerkupplung war schon in Gebrauch. All die Annehmlichkeiten, die auch die jährlichen Urlaubsfahrten nach Spanien zu einer Spazierfahrt machen.

Was die angebotenen Farben angeht, kann sich ja der Countryman nicht wirklich mit einer RIEEEEESENAUSWAHL brüsten. Daher wurde er in einer - sagen wir mal vorsichtig - "vertretbaren" Farbkombination bestellt. -weiß mit schwarzem Dach - jedoch bereits mit dem Hintergedanken der Farbänderung durch eine Folierung. Der auf schwarzen 18-Zoll Turbofans stehende weiß-schwarze "Landman" wurde anfänglich nur mit dezenten Streifen in schwarz und weiß individualisiert.

Dank der von Holger und Yvonne von der Firma Druckreif in Bielefeld wandelte sich irgendwann die Idee der Folierung in Realität! Telegrau! Das sollte die Farbe werden. Keine "Standardfarbe" aus der Farbpalette der MINIs, sondern ein schlichtes, schickes Telegrau. Das bereits schwarze Dach und die schwarzen Felgen machten sich in den ersten Photoshop-Versuchen ganz gut. Die eigens neu angeschafften MINI-Embleme wurden durch die Lackiererei Gerks in Gütersloh schwarz matt lackiert und ersetzten kurzerhand die verchromten Varianten. Um den schwarzen Auftritt noch zu verstärken wurden die Leisten und Lampenringe geschwärzt. Nach der Folierung war er nun Grau/Schwarz. Ok. Nett... Hm, was nun? Streifen mussten her! Mittig? Nääääää! "Hat ja jeder" dachte sich der Oscar und schickte nach erneuten Photoshop-Versuchen die Optik zu Druckreif. Ein paar Tage später war es so weit. Guuuuuut schaut er aus! Anders. Grimmig. So sollte es sein... Oder was meint Ihr?

Ein ganz großes Dankeschön geht an den lieben Herrn Wolfram Häring. Der Mann an der Kamera. Ganz gut gelungen, finde ich.


Ob er nun so bleibt wie er ist... Die Wahrscheinlichkeit ist eher gering! Als nächstes kommen jedenfalls Grillbadges dran... Und dann? Wer weiß welche Möglichkeiten die Technik noch so mit sich bringen...

Für die technisch interessierten: Im Alltagsverkehr ist er zwar mit 5,5 bis 6 Litern zu fahren... Aber bin ja kein und einen sportlichen Durchschnitt von 7,5 Liter sehe ich eher als realistisch an. Bei der Leistung und meiner Fahrweise ist es meines Erachtens aber absolut akzeptabel.
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» MINI des Monats - 09/12 - Satanixe
18:39, 01.09.2012 - von MINI² Redaktion
MINI des Monats – September 2012

Satanixe

Fotograf: Satanixe

Auf vielfachen Wunsch einer einzelnen... hier meine maxi-MINI-Story

Eigentlich begann die MINI-Mania schon im Sommer 2010, ich hatte gerade erst ausgelernt und war auf der Suche nach einem "neuen" fahrbaren Untersatz. Er sollte klein und knuffig sein, aber trotzdem flott um die Kurven gehen. Und so ein MINI hat mir schon immer gut gefallen - bis auf den Riiiiieeeeesentacho. Egal, Objekt der Begierde war dank www schnell ausgemacht - die Auswahl war ja groß genug. Ein R53 in eletric blue hatte mich angelacht. Aber wie die Frauen so sind, ich musste ein paar Nächte drüber schlafen und schwupps war der Kleine weg. Da mein Zeitmanagement nicht gerade optimal ist , stand zeitgleich auch ein Wohnungswechsel an und bei der Besichtigung der neuen Bleibe ist mir unter anderem die Fliesenbordüre im Bad ins Auge gefallen - die war im chequered-flag-style. Da konnte ich nicht anders und bin umgezogen. Tja, das Geld, das eigentlich für den MINI gespart war, ging dann für Laminat, neue Küche, Wasserbett usw. drauf. Als sich die erste Euphorie über die neue Wohnung gelegt hatte und alle Lampen, Gardinen, Regale an ihrem Platz hingen, fiel mir der MINI wieder ein. Also Mitte letzten Jahres: neue Suche.

Inzwischen hatte ich mich auch bisschen mit den Modellen, der Technik und den Krankheiten vertraut gemacht - meine Wahl fiel deshalb auf einen R56 S. Aber soooo viel Geld für einen kleinen Floh?!? Mein Freund fährt einen Japaner aus UK, der war da günstig. Also warum nicht einen echten Engländer kaufen?! Da ich mit der Rechtssteuerung nie Probleme hatte, hab' ich eben vermehrt in England nach kleinen, knuffigen MINIs geschaut. Ich habe ewig gesucht, irgendwas passte mir immer nicht: kein Schiebedach, kein Aero, kein laser blue. Ende Oktober dann ein Treffer. In der Nähe von London, 5 Jahre alt. Auf den Bildern hat er eine tolle Figur gemacht. Da meine Cousine in London wohnt, ging dann alles ganz schnell. Sie hat den Verkäufer kontaktiert, alles gemanagt und alle Fragen gestellt, die ich ihr aufgetragen hatte (die Engländer sind etwas speziell wenn man aus D ist und sich für das Auto interessiert). Der Verkäufer gab aber sehr bereitwillig Auskunft und hatte auch kein Problem damit, dass der MINI ins Ausland geht. Innerhalb einer Woche hatte ich Flugtickets, die Grenzversicherung, jede Menge Bargeld in 50-Pfund-Noten und eben den ganzen restlichen Papierkram erledigt. Sonntag ab nach Frankfurt zum Flieger - nachmittags sind mein Freund und ich dann in London gelandet. Mit der Underground mussten wir dann weiter bis zu meiner Cousine. Naja, der Tag war eigentlich gelaufen, ich war auch viel zu aufgeregt noch irgendwas zu unternehmen. Abends waren wir nur noch in einem englischen Pub Burger essen. Am nächsten Tag ging's dann zeitig los, mit der U- und S-Bahn in einen "Vorort" von London. Eine gefühlte Ewigkeit waren wir unterwegs. Bisschen ratlos kamen wir dann in Bushey (jaaa, der Ort heißt wirklich so) an, ein total verschlafenes Nest. Hier sollte mein MINI stehen?! OK, dank dem iPhone meiner Cousine haben wir die Adresse doch rasch gefunden. Und dann sah ich ihn! Er blitzte ganz scheu hinter der Hecke hervor und ich hatte mich sofort verliebt.

Er stand im Hof, hat geblitzt wie frisch vom Band gelaufen und ich war hin und weg. Der Verkäufer (ein junger Kerl) war inzwischen zu einer Weltreise aufgebrochen, aber seine Mutti hat alles gemanagt. Wir haben uns das Auto angeschaut und sie hat uns ein bischen was erklärt. Nachdem der Kleine durchgecheckt war und ich noch kurz das Serviceheft studiert hatte, sind wir mit der Mutti zur Bank gefahren; in einem großen SUV, Honda oder Hyundai - ich weiß es nimmer. Was für ein Aufzug: mein Freund und meine Cousine hinten drin, die Mutti und ich vorn. OK, das die Beifahrerseite links ist, kenn' ich ja, aber dieser LINKSverkehr, eine Katastrophe! Und das Allerbeste: warum zum Teufel blinkt die mit links?!?! In dem Auto von meinem Freund war auch der Blinker/Scheibenwischer vertauscht, ich war das inzwischen so gewohnt. Egal, ab zur Bank, wir haben das Bündel Scheine eingezahlt und ich war erst mal erleichtert. Wieder zurück, Papiere unterschrieben, noch kurz small-talk und ab. Ich habe freiwillig meinen Freund fahren lassen, dieser Linksverkehr war mir als Fußgänger nämlich gar nicht geheuer. Zurück in London haben wir das Auto geparkt und kurz micro-sightseeing gemacht. Inzwischen war es ja auch schon 14 Uhr. Eine kleine Stärkung gab's dann noch mit Fish & Chips, dort ist dann auch mein Profilfoto entstanden. Eigentlich wollten wir uns dort auch von meiner Cousine verabschieden. Als ich allerdings das Navi, das ich dabei hatte, angemacht habe, musste ich feststellen, dass es keine Karten von England, Frankreich und Belgien hatte! Dafür von Estland, Lettland, Litauen und ganz Osteuropa. was für ein Sch***! Na prima. Weder mein Handy, noch das von meinem Freund war navifähig. Kaum zu glauben! Also ist meine Cousine noch mit uns bis zum Stadtrand von London mitgefahren, an der letzten Underground-Station haben wir sie dann abgesetzt. Zum Glück war Dover auch schon ausgeschildert. Rechtzeitig kamen wir an. Das Ticket hatte ich schon im Vorfeld gebucht, deshalb ging das einchecken ganz flott. Beim Zoll wollten die Beamten lediglich einen Blick unter die Motorhaube werfen und mit ihrem Spiegel das Auto von unten anschauen, mehr nicht. Ich war richtig enttäuscht. Nicht mal den Kaufvertrag wollten sie sehen! Zum Trost haben wir uns im Hafen-Shop mit der guten Catbury-Schoki eingedeckt. An Bord hab ich dann noch schnell 'ne Karte (das große unförmige Blatt Papier das heute kaum noch einer kennt ) von Frankreich und Belgien gekauft. 22:30 Uhr legten wir in Calais an. Rund 800 km lagen noch vor uns. Beim ersten Tankstopp gab's dann auch 'nen Fahrerwechsel. Endlich durfte ich auch mal selbst hinter's Steuer. Mann, der ging ja noch besser als ich das von der Probefahrt in Deutschland in Erinnerung hatte! In Belgien ist ja auf Autobahnen nur 130 km/h erlaubt, trotzdem waren wir 4:30 Uhr daheim. *hust* Mit 'ner Rakete unterm Hintern, nachts auf einer beleuchteten Autobahn, wo keine Menschenseele ist, kann man nicht 130 km/h fahren. Die letzten Kilometer sind uns dann aber doch sehr schwer gefallen. Wir haben uns ja mit dem Fahren abgewechselt, so konnte immer einer dösen. Trotzdem waren wir so platt, als wir endlich in Schweinfurt ankamen. Ein letztes Mal grinsen als der Kleine beim Zuschließen geblinkt hat und ab ins Bett. Als ich nachmittags wach wurde, ist mir erst mal klar geworden, was das eigentlich für eine abgefahrene Aktion war. Ich konnte es immer noch nicht glauben und musste erst mal aus dem Fenster schauen und mich vergewissern, dass der MINI wirklich da steht.

Naja, der Rest ist schnell erzählt. Dank EG-Konformitätserklärung gab's beim TÜV keinerlei Probleme, die Anmeldung verlief auch relativ reibungslos. Ich fand es nur sehr schade, dass ich meine englischen Nummernschilder abgeben musste. . Seit dem ist der Kleine ein vollwertiges Mitglied der Familie und wird fast jeden Tag artgerecht bewegt. Dank Curly gab's auch noch einen passenden Satz Fußmatten, die beweisen, dass er jetzt ein echter Bayer ist. Es hat sich auch viel getan: Im Innenraum ist kein Stein auf dem anderen geblieben und ich hatte bisher immer was zu . Ach, ihr kennt das ja: Eigentlich ist ein MINI von Natur aus schön, aber man findet immer wieder was. Chromline-interieur, Dashboard in pianoblack, Centerstack-Aufkleber in der Mittelkonsole, DZM und Ellipsen lackiert, Innenspiegelblende in chequered flag, Alcantara auf den Armablagen und Kneerolls und zum Schluss die Türgriffstücke in Carbonoptik. OK, es ist vielleicht nicht immer alles akkurat, aber schließlich ist schief englisch und englisch ist modern (wer hat das gleich wieder gesagt? ) Außen dagegen hat sich nicht viel verändert, die R112 wurden weiß gepulvert, es gab eine Sportantenne, blaue Bremssättel und diese süßen Ventilkäppchen in schwarz-weiss, was sonst!?

Für die Zukunft steht aber doch noch Einiges auf der ToDo-Liste: Unbedingt den richtigen ESD , eine Mittelarmlehne wär noch toll und vielleicht doch noch die Sitzheizung und und und.
Auf jeden Fall würde ich ihn nicht mehr hergeben, OK das war schon klar, als ich mich für einen RHD entschieden habe. Der Floh macht einfach höllisch Spaß, aber wem erzähl ich das?

Last but not least, möchte ich gern noch schnell ein paar Leuten danken: Zuerst meinem Freund und meiner Cousine, die beide diesen Trip halbwegs gut überstanden haben und mich sehr unterstützt haben, meinem Kumpel Martin, der für den tollen Front- und Heckaufkleber, sowie die Bilder verantwortlich ist, Curly, die die Nerven bei der Auswahl des Fußmattenlogos bewahrt hat UND mich gefragt hat, ob ich mich nicht mal bewerben möchte, sonst hätte ich das immer noch nicht fertig gebracht und allen anderen, auch aus diesem tollen Forum (derOdin, Schrauber, & Co.), die mir bei Fragen, Problemen und Aufklebern zur Seite standen.
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» MINI des Monats - 08/12 - wischy3
13:20, 01.08.2012 - von MINI² Redaktion
MINI des Monats - August 2012

wischy3

Fotograf: wischy3


Hallo MINI-Fans,

ich bin der kleine Sinalco-Flitzer!

Ich wollte schon immer MINI des Monats werden!

Also, meine Geschichte fängt so an:
Als ich im November 2006 gebaut wurde, hatte ich noch die Farbe weiß. Dann hat mich ein großer Konzern für Getränke gekauft! Die wollten, dass ich Ihr Logo bekomme! Damit ich die Farben noch länger behalte, haben sie noch Klarlack über die tollen Abziehbilder gesprüht. Ich fand das ganz gut, weil ich mich mit den tollen Farben recht wohl fühle.
Im April 2007 wurde ich verlost und war natürlich der 1. Preis und selbstverständlich ziemlich stolz darauf! Ein junger Mann aus Hagen im Ruhrgebiet gewann mich. Der wollte mich aber nicht behalten , vielleicht lag es ja an meinem Aussehen? Oder er wollte nur das Geld aus dem Verkauf, das kann ich nicht sagen. Doch ein Arbeitskollege von ihm fand, dass ich ganz toll aussehe und hat mich mit nach Hause genommen. Er hat mir dann noch ein Paar neue Schuhe (Reifen und Felgen 205/40R17 ) gegönnt. Einige Zeit später bekam die junge Familie noch Zuwachs und ich wurde ihnen zu klein. Daraufhin hat er mich im Internet zum Verkauf angeboten und es dauerte ein Weilchen, bis ich verkauft wurde. Es konnte sein, dass es daran lag, dass ich keine Klimaanlage eingebaut bekomme habe, oder es lag an den bunten Aufklebern. Später, als mein Besitzer ein bisschen mit dem Preis runterging, sah mich ein mitteljunges Pärchen, das mich ganz toll fand! Die sind dann zu mir gekommen, kurz mit mir Probe gefahren und waren gleich begeistert! Das war im April 2011. Ich fühlte mich noch knackig, weil ich erst 47.000 km auf dem Buckel hatte. Meine neuen Besitzer haben nicht lange überlegt und mich gleich am nächsten Tag mitgenommen. Jetzt wohne ich in Osnabrück und mein neuer Fahrer und die Fahrerin behandeln mich sehr gut. Der Fahrer hat mich gleich mit Kleinigkeiten aufgepimpt, z. B. hat er mir eine Auspuffblende verpasst (das Original war ihm wohl zu dünn). Dann hat er mir noch eine Spurverbreiterung gegönnt, damit ich noch breiter aussehe und besser stehen kann. Später hat er mir noch ein paar Aufkleber verpasst, vielleicht denkt er ich wäre ein kleiner Rennwagen, und zum Schluss hat er für mich einen Heckspoiler im MINI-Forum ersteigert und mich damit verschönert. Im Großen und Ganzen sind meine beiden Fahrer ganz schön stolz auf mich, weil ich ja sooo toll aussehe. Die Beiden freuen sich jeden Tag mich zu sehen und zu fahren, weiterhin freue mich auf eine Ausfahrt wo ich mal ein paar Kumpels sehen kann (andere MINIs). Meine Fahrer freuen sich auch auf die anderen MINI-Besitzer um gemeinsam ein paar Kilometer auf den Asphalt zu bringen.

Fahrer Wischy und Fahrerin Doris und die Hauptperson, "der Sinalco-Flitzer"
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» MINI des Monats - 07/12 - Juliette
11:38, 01.07.2012 - von MINI² Redaktion
MINI des Monats - Juli 2012

Juliette

Fotograf: Juliette


Die nicht enden wollende unendliche Geschichte unseres MINI Clubman S

Eingangs muss man sagen, dass wir Anfang 2007 aus beruflichen Gründen in die USA gegangen sind, Ende 2007 waren wir zu Besuch in Deutschland.
Da wir einen BMW hatten und noch Teile brauchten, sind wir zum nächsten Händler gefahren und haben uns mal ein bisschen umgeschaut. Die MINIs haben uns direkt gut gefallen, aber wieder zurück in den USA war das Thema MINI schon wieder vergessen.

Zwischendurch haben wir immer mal wieder nach einem MINI geschaut, aber nie wirklich etwas gefunden, was uns zusagte und preislich in unser Budget passte.

2011 stand dann ein MINI Clubman in Schokobraun bei einem der wenigen Händler hier im Ort. "Ach ja, das wäre doch mal was", war sofort unser Gedanke, aber der Preis war für dieses Model, den Zustand und die Ausstattung mal wieder zu hoch. Daraufhin haben wir beschlossen, uns einfach mal aus Spaß einen MINI zu so zu konfigurieren, wie wir ihn gerne hätten.
Ein Clubman S sollte es werden, in Eclipse Grey Metallic, mit John Cooper Works Body Kit und ein absolutes must have waren natürlich die Rallye-Streifen in Schwarz mit weißem Rand und die Carbon-Hutze. Nach gefühlten 20 Konfigurationen war er dann perfekt und genau das war wohl der fatale Fehler, denn nun wollten wir ihn genau so haben. Also haben wir uns ins Auto gesetzt und sind eineinhalb Stunden zum nächsten MINI Händler gefahren. Nach stundenlangen Verhandlungen und einer Neu-Konfiguration beim Händler begann das endlos lange Warten.

Mitte Oktober klingelte dann endlich das Telefon, voller Vorfreude fuhren wir zum Händler ..... und dann der Schock: Da stand zwar ein MINI, aber das konnte doch nicht unserer sein! Das John Cooper Works Body Kit und die Carbon-Hutze fehlten, einer der Rallye-Streifen war total zerkratzt!
Nach dem ersten Schock und der Zusage des Händlers, dass er sofort alles nachbestellen würde, haben wir den Kleinen dann doch mitgenommen. Damit begann die bis heute unendliche und unglaubliche Geschichte unseres MINIs.

Zwischenzeitlich haben wir schon bei uns vor Ort die Scheiben tönen lassen und nach weiteren vier Wochen kamen endlich alle Teile aus Deutschland. Also wieder ab zum Händler und den MINI schweren Herzens dort stehenlassen. Laut Aussage des Händlers könnten wir ihn in drei Tagen wieder abholen. Am dritten Tag riefen wir an und fragten, wann wir dem MINI denn endlich abholen könnten, doch die Aussage war "Wir haben im Moment soviel zu tun, das dauert noch einen Tag , wir melden uns." Nach zwei Tagen riefen wir wieder an, schließlich wollten wir unseren Kleinen ja endlich wieder haben! Uns wurde mitgeteilt, dass wir ihn am Samstag abholen können. Samstag morgen klingelte das Telefon und uns wurde gesagt, dass es besser wäre, wenn wir ihn erst Montag abholen würden, damit der Lack richtig durchtrocknen kann.

Endlich war das Wochenende vorüber , also wieder zum Händler und wieder ein Schock: Der MINI war noch gar nicht fertig! Es mussten noch Teile für die PDC bestellt werden. Stinksauer und nach einer Beschwerde beim Manager fuhren wir also wieder ohne unseren MINI nach Hause... Vier Tage später konnten wir den Kleinen dann doch endlich abholen. Aus der Ferne sah alles super aus, doch je näher wir dem Auto kamen, um so schlechter wurde unsere Laune. Die Teile waren nicht richtig lackiert, im Kofferraum lagen Schrauben herum und der neue Sticker wurde gerade von einem Mitarbeiter angebracht, der diesen auch beim Anbringen direkt kaputt gemacht hat! Mittlerweile standen drei Mitarbeiter und der Manager um uns herum um uns zu beruhigen. Unter Aufsicht und Anweisung meines Mannes, der gelernter Mechaniker ist, wurde dann alles richtig angebracht und die Lackfehler sollten mit einem Lackstift beseitigt werden. Dieser und der neue Streifen mussten allerdings erst bestellt werden, wieder mal...

Um nochmal zu erinnern, im Oktober haben wir das Auto bekommen und inzwischen war es Ende Dezember. Da der Lackstift und der neue Sticker angekommen waren, fuhren wir also wieder zum Händler.
Vor Ort wurden alles ausgebessert, der neue Rallye-Streifen war nur leider schwarz und nicht schwarz mit weißem Rand! Ihr könnt euch nicht vorstellen, was uns in dem Moment alles durch den Kopf ging. Das war zu viel und wir haben unsere Wut raus gelassen, was den Mitarbeitern noch unangenehmer war, weil gerade eine Weihnachtsfeier für die Kunden stattfand.

Unser Fazit: Auf den neuen Sticker warten wir bis heute und haben unendlich viele Ausreden gehört, woran es mal wieder gescheitert ist... Und wenn wir 2013 zurück nach Deutschland gehen, werden wir dem MINI Händler vor Ort erst mal einen Besuch abstatten, da der Lack vom Works Body Kit absplittert. Hier vor Ort haben wir es aufgegeben, denn so viele unfähige Menschen wie beim MINI Händler hier haben wir noch nie gesehen!

Die ersten Lebensmonate unseres Kleinen waren sehr nervenaufreibend, aber wir würden ihn nicht mehr hergeben!!! Es ist doch immer wieder schön, wenn einem die Leute hinterher schauen und von dem Kleinen total begeistert sind .

Wir haben schon viele schöne Stunden miteinander verbracht, das Meer in San Diego und die Hollywood Hills in L.A. fand er ganz toll und dieses Jahr wollen wir unserem Kleinen noch San Francisco zeigen. Auf freut er sich schon riesig, da kann er dann endlich mal zeigen was unter er Haube hat.
Von dem wahnsinnigen Fahrspaß muss ich euch ja nichts erzählen, das kennt ihr ja!
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» MINI des Monats - 06/12 - Fahrspass
12:35, 02.06.2012 - von MINI² Redaktion
MINI des Monats – Juni 2012

Fahrspass
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Fotograf: Fahrspass

Ich hab ein knallrotes Gummiboot ... mit diesem Gummiboot fahr ich hinaus ...
Ich hab ein knallrotes Gummiboot ... und erst zum Abendbrot komm ich nach Haus' ...
Aber mein 'Böötchen' als MINI des Monats? Mein erster Gedanke war: "Da ist doch nicht wirklich was Besonderes dran? Da haben wir ganz andere MINIs im Forum!". Aber unser MINI²-Redaktionsteam ist bekanntlich hartnäckig und so versprach ich mich während meines Urlaubs zumindest mal an ein paar angemessenen Fotos zu versuchen. Aber auf die Fotos und das Shooting kommen wir später noch einmal zu sprechen ...

Und was erzähle ich euch jetzt? Zu mir gibt es wohl gar nicht mehr so viel zu sagen, auch wenn einige die Gelegenheit sicherlich gerne nutzen würden. Die meisten von euch werden schon das eine oder andere Posting im Forum von mir gelesen haben oder haben mich bei anderen Gelegenheiten live kennengelernt. Und, ja, die Gerüchte stimmen: Ich bin in jeder Beziehung fast so groß wie meine Klappe ...

Was aber wohl die wenigsten wissen ist, wie ich zum MINI gekommen bin. Hierzu also ein paar Worte: Es war einmal ...
So ein Quatsch, so fangen doch nur Märchen an und der MINI ist glücklicherweise Realität. Irgendwann in 2005 fuhr ich mit meinem damaligen E46-Compact bei meinem Freundlichen auf den Hof und schlenderte um ein gebrauchtes 3er Cabrio. BMW-erfahren war ich ja, aber ich hatte noch keine Vorstellung vom Cabriogefühl. Und da gerade ein offenes Cooper Cabrio als Vorführer vor der Tür stand, schob mir der Verkäufer kurzerhand den Schlüssel zu. Die Entscheidung war schon nach wenigen Kilometern gefallen - nicht nur zum Cabrio!
Von da an nahmen die Dinge ihren Lauf. Prospekte wälzen, im Forum anmelden, Postings lesen, Fragen stellen - ihr kennt das ja. Und so stand dann Mitte 2006 mit Shaun mein erstes R52 Cooper Cabrio vor der Tür.

Im Mai 2010 kam dann das Upgrade: Ein R57-Cabrio mit farblich passendem rotem S.

Die ab Werk konfigurierbare Ausstattung bringt wenig Überraschendes mit sich, deshalb beschränke ich mich mal auf's Wesentliche: Chili-Paket mit Klimaautomatik, Black-Star-Bullet als Winterradsatz, "Hermann Karton", Multifunktionslenkrad, Mittelarmlehne und Freisprechanlage. Aber so war es halt noch nicht "mein" MINI ...

Glücklicherweise hatte ich in Crizz Carter einen nicht nur im Bezug auf meine Individualisierungswünsche ausgesprochen verständnisvollen Dealer gefunden. Also wurde vor der Auslieferung noch etwas Chrom und Platz nach unten entfernen und dafür ein paar MINI-typische optische und akustische Attribute ergänzt.
Die Frontgrilleinfassung wurde gegen schwarze JCW-Teile getauscht und auch die verchromte Abdeckung der Überrollbügel(chen) musste der einfachen schwarzen Variante des One weichen. Die Radhäuser wurden mit 18er JCW Cross-Spoke gefüllt und die unschönen verbleibenden Lücken zu den Radläufen mittels H&R-Federn auf ein akzeptables Maß reduziert. So stand der MINI dann schon schön satt da und damit er sich auch entsprechend anhörte, wurde gleich noch der Serien-ESD gegen den des Werks-Works getauscht.
Das Ganze wurde dann noch mit ein paar optischen Highlights wie dem Black-Jack in Form von Side-Scuttles und Innenspiegelkappe abgerundet und ein Satz Fußmatten im Chequered-Flag-Design kam auch noch dazu.
Fertig war das "Böötchen" und so lief es dann auch vom Stapel ...

Und wie jedes andere Boot brauchte auch mein MINI einen passenden Namen. Die Wahl war schnell getroffen und so hört mein MINI auf den Namen Jolly Roger. Den dazu passenden Grill-Badge mit Halter steuerten unsere Freunde von D4M bei. Und das war es auch schon fast, wenn man mal von so Kleinigkeiten wie der Kurzstabantenne, passenden Ventildeckelchen für Sommer- und Winterräder und dem Wechsel auf gelochten Bremsscheiben bei passender Gelegenheit absieht.
Mittlerweile haben wir fast 50.000 km gemeinsam zurück gelegt und es gibt nichts zu bereuen. Der Always-Open-Timer rattert fleißig vor sich hin und ich liege immer noch bei knapp 64 Minuten 'oben ohne' pro 100 km. Auf die Gesamtfahrstrecke wohlgemerkt ...

So, und was war jetzt mit dem Shooting? Ein Foto von vorne und eins von hinten … und dann? Viel mehr zu sehen gibt es da nicht und die Winterreifen sind auch noch drauf. Verdammt …

Obwohl ich das Erscheinungsbild meines MINIs zwar für durchaus stimmig halte, so ist er doch im Verhältnis zu vielen anderen MINIs hier bei uns eher bieder. Um in den Fotos trotzdem etwas Besonderes für Euch umzusetzen musste also ein entsprechendes Umfeld her. Zufälligerweise lag mein Urlaubsdomizil auf der süddänischen Insel Rømø, die nicht nur den breitesten Sandstrand Nordeuropas zu bieten hat, nein, es ist sogar erlaubt diesen Strand mit dem Auto zu befahren. Und was gibt es Schöneres als ein MINI Cabrio am Strand? Ähem … Vieles! Nämlich asphaltierte Strassen ohne Sand, ohne Schlick und ohne Salzwasser …
Nach einer fußläufigen Strandbesichtigung waren die Zweifel schnell verflogen. Der Sand war erstaunlich fest und es bestanden gute Chancen den MINI halbwegs sauber bis ganz an den befahrbaren äußeren Rand des Strandes zu bringen. Eine Waschanlage mit Unterbodenwäsche gab es auch auf der Insel - die Ausreden wurden dünn. Also los, auf zum Strand. Solange der MINI noch sauber war, mussten aber erst mal die Standbilder in den Kasten und für die anschließenden Fahrszenen hat dann mein Mädchen das Ruder übernommen. Ich gebe zu, ich hätte das zu gerne selber gemacht, aber es sollten ja auch brauchbare Bilder dabei entstehen …

Ach ja, für die Bilder bin ich natürlich vorher und nachher durch die Waschanlage gefahren. Die Frau an der Kasse schaute etwas verwundert, als ich zum zweiten Mal innerhalb von zwei Stunden eine Waschkarte bei ihr kaufte und murmelte etwas auf dänisch, was wohl in die Richtung 'verrückte Deutsche' ging. Und, ja, das Mädchen brauchte auch eine Grundreinigung …

Ein paar Detailfotos sind dann doch erst zu Hause entstanden, nach dem die Sommerreifen montiert waren und der MINI einer gründlichen Reinigung unterzogen wurde.

Ich hoffe ihr habt viel Spaß an den Bildern!

Man liest sich, man sieht sich, man hört sich … *plöpp-plöpp*

Und ... ALWAYS OPEN!

Thomas aka. Fahrspass

PS: Ich stelle hier später noch ein paar sehenswerte Outtakes ein …
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» MINI des Monats - 05/12 - scheffi
20:36, 01.05.2012 - von MINI² Redaktion
MINI des Monats – Mai 2012

scheffi

Fotograf: scheffi


Vor vier Jahren haben wir unseren ersten MINI gekauft, einen nagelneuen Clubman Cooper. Der hat uns treue Dienste geleistet und wir waren super zufrieden mit ihm. 2008 war er auch schon mal MINI des Monats.

Leider wurden auf der IAA die beiden Concept-Cars vorgestellt und es stellte sich schnell heraus, dass sie gebaut werden sollten. Mist. Naja, der Roadster wird ja eh kaum Kofferraum haben und das Coupé ist nicht sooo unser Ding gewesen.
Leider kamen dann noch schneller die Bilder vom Roadster und auch vom Kofferraum. Ab da gab's dann keine Ausrede mehr.
Es tat beim Konfigurieren ganz schön weh, den "Dicken" draußen im Carport zu sehen und zu wissen, dass er bald abgelöst wird. So ein tolles Auto wie den Clubman hatten wir noch nie.

Im Dezember haben wir dann die Bestellung bei MINI-Bremen abgegeben. Und zwar wirklich so, wie wir ihn haben wollten, ohne Kompromisse. Vorher wurde natürlich die Finanzabteilung in Bewegung gesetzt und von da kam schnell grünes Licht.
Beim Clubman mussten wir aus finanziellen Gründen noch auf das eine oder andere verzichten, was uns im Nachhinein aber geärgert hat. Das waren zum einen das große Glasdach und zum anderen der abblendbare Innenspiegel. Auch das Xenonlicht ließen wir weg, da ich einen Firmenwagen hatte, bei dem das Licht richtig grottig war.

OK, beim Roadster (wir nennen ihn liebevoll "Roddy") war das im Chili-Paket mit drin und ich muss mittlerweile doch zugeben, dass es richtig gut ist. Wahrscheinlich war's nur beim alten Firmenwagen übel. Jetzt möchte ich es schon nicht mehr missen, obwohl ich erst zweimal im Dunkeln gefahren bin.

Auch haben wir uns für die H/K-Anlage entschieden, im Vorgänger hatten wir das alte Hifi-System. Uns persönlich hat das recht gut gefallen und meine Frau hatte im Vorfeld Angst, dass man bei offenem Verdeck von der Musik sowieso nichts hört. Als wir uns dann mal ein Cabrio mit dem alten Wave-Radio geliehen hatten, war auch die H/K-Anlage genehmigt.

Das elektrische Verdeck wäre für uns allerdings ein K.O.-Kriterium gewesen. Bei so einem kleinen Auto brauche ich definitiv nichts Elektrisches. Das geht manuell so schnell, da wäre das andere überflüssig und mit 800 Euro auch noch recht teuer. Die Kohle haben wir lieber in die Innenausstattung gesteckt:
Dank MINI-Yours konnten wir da was ganz Spezielles machen. Wir wollten das Klassische mit Holz und Grün mit dem neuen, modernen hellen Leder kombinieren. Das Polar-Beige war schon nicht übel, aber das Satellite-Grey der Hammer! So haben wir halt das belederte Armaturenbrett und die MINI-Yours-Sitze geordert - gegen jede Vernunft, aber egal. Man lebt nur einmal und das letzte Hemd hat keine Taschen.

Holzlenkrad und Schaltknauf haben wir aus dem Clubbi mitgenommen, so haben wir immer noch eine tolle Erinnerung an unseren ersten MINI. Die anderen Holzapplikationen haben wir über das Forum zu guten Preisen erstanden. Damit ist ein Unikat entstanden, das es in der Farbwahl so schnell wohl nicht wieder geben wird. Unserem Verkäufer gefiel das sehr gut, aber er hatte Angst, es würde in Natura nicht so toll aussehen. Als er ein Cabrio mit den MINI-Yours-Sachen bestellt hat, war er immer noch skeptisch was die Farbe angeht. Er rief uns an und sagte, dass wir sofort vorbeikommen sollen um die Farbe mal in Echt zu sehen. Hätte uns das nicht gefallen, hätten wir es noch umbestellen können.
Da wir zu dem Zeitpunkt schon die Holzblenden für das Armaturenbrett hatten, haben wir die schnell mitgenommen und drangehalten. Das sah richtig geil aus und auch der Verkäufer sagte, dass wir bei der Farbwahl alles richtig gemacht hätten. Bis dahin hatten wir Fahrzeuge in British-Racing-Green II nur mit Polar-Beige-farbiger Innenausstattung gesehen. Auch das war ein Grund, mal was anderes zu nehmen.
Hat sich gelohnt!

Dann kam die Wartezeit! Am 07.12.2011 bestellt, stand in der Auftragsbestätigung der unverbindliche Liefertermin März 2012. Ich kannte das ja schon vom Clubman, aber wenn ein Auto vorher noch nie ausgeliefert wurde und man keinen auf den Straßen sieht, ist das doch etwas Besonderes.
Letzten Endes wurde er dann am 22.03.2012 ausgeliefert. Zwar gab's noch ein paar kleine Problemchen mit der Zulassung wegen des selbstleuchtenden Nummernschildes, aber das war schnell vergessen. Das Kennzeichen haben wir in Anlehnung an das des Clubbis genommen: R-5901 als Typbezeichnung und für den ersten Roadster in unserer Gegend. Laut dem Verkäufer war es der erste Roadster, den die MINI-Niederlassung Bremen ausgeliefert hat.
Seit der Abholung sind wir mit dem Wagen ca. 600 km gefahren, davon einen Großteil mit offenem Verdeck (ca. 12 Stunden). Im Vergleich zum Clubman fährt er sich um einiges agiler, klar er ist ja auch kürzer. Man merkt definitiv, dass es ein Cabrio ist. Auf schlechter Wegstrecke oder Gullideckeln verwindet sich die Karosserie minimal. Nicht viel, aber im Vergleich zum Clubbi auf jeden Fall spürbar.

Gestern haben wir einen spontanen Großeinkauf gemacht und uns drüber gewundert, wie viel in den Kofferraum passt. Der ist nominell sogar größer als der vom Clubbi. Leider hat er einen kleinen Absatz und ist nicht eben. Das ist aber kein Problem, unsere Klappkisten passen da genau rein und verrutschen nicht.

Was mir noch gefallen würde, ist der JCW-Endtopf und die Felgen vom Bayswater. Eventuell kommt das irgendwann nochmal. Der Serien-ESD blubbert und knallt mit gedrückter Sporttaste aber so doll, dass das fast schon reicht. Aber mehr geht ja immer. Der Klang ist sehr sonor und angenehm, auch auf der Autobahn. Vielleicht bringt der Weihnachtsmann ja was. So lange genießen wir aber noch den Klang des Serien-ESDs.

Alles in allem sind wir super zufrieden mit dem Auto. Ab 2.000 U/min merkt man, dass er nach vorne will. Noch muss ich mich aber beherrschen, die nächsten 1.500 km wird er noch vorsichtig eingefahren und nicht über 4.500 U/min gedreht.
Der Verbrauch liegt jetzt bei 7,5 Litern, das geht mit der Zeit aber auch noch zurück. Kennen wir ja schon vom Clubman. Den haben wir mit ca. 6,5 Litern bewegt, beim S wird sich das wohl bei ca. 7 Litern einpendeln.

So, jetzt ist aber genug geschrieben, ich wollte noch schnell die Bremssättel und Radnaben in schwarz lackieren und dann wieder auf die Landstraße!
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Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 13:42 Uhr.
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