Dieses Forum verwendet Cookies
Dieses Forum benutzt Cookies um Deine Login-Informationen zu speichern, falls Du hier registriert bist oder von Deinem letzten Besuch, falls Du nicht registriert bist. Cookies sind kurze Textdateien, die auf Deinem Computer/Gerät gespeichert werden; die Cookies, die von diesem Forum erstellt werden, können nur hier benutzt werden und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Unsere Cookies speichern Informationen zu den von Dir gelesenen Themen. Durch den Zugriff auf diese Internetcommunity schließt du einen Nutzungsvertrag mit dem Betreiber dieser Community und erklärst dich mit den hier abgebildeten Regeln und der Datenschutzerklärung einverstanden. Wenn du mit unseren Regeln oder der Datenschutzerklärung nicht einverstanden bist, darfst du die Community nicht mehr betreten oder sie nutzen. Bitte bestätige die Frage, ob Du Cookies annimmst oder ablehnst.

Unabhängig von dieser Auswahl wird trotzdem ein Cookie in Deinem Gerät gespeichert, um Dir diese Frage beim nächsten Besuch nicht noch einmal zu stellen. Du kannst die Cookie Einstellung jederzeit über den Link in der Datenschutzerklärung ändern.

Thema geschlossen
Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Kommt automobiler Wandel schneller als gedacht?
#1

Gestern im Radio gehört, leider nur so nebenbei:
Scheuer setzt auf Diesel und sieht die Zukunft im ländlichen Bereich.
Hat der das wirklich gesagt oder wars nur ein Satirebeitrag?

Man weiß ja was es bedeutet wenn ein Fussball-Verein auf seinen Trainer setzt, oder ein Kanzler auf seinen Minister…..
Interessant: Zukunft im ländlichen Bereich“

Ist Scheuer etwa doch noch vernünftig geworden und hat eingesehen dass Fahrverbote nicht mehr zu beseitigen und verhindern sind?

Tolles Statement beim gestrigen Automobilgipfel: Vertreter der Automobilwirtschaft fahren mit E-Auto vor und sagen Milliardeninvestitionen für Zukunftstechnologien zu.
Endlich aufgewacht und überlassen das Geschäft nicht den Chinesen - hoffentlich nicht schon zu spät.
Mit rückwärtsgewandten Parolen wie „Diesel ist Super“ kommt man halt nicht weiter, im Grunde genommen muß man der „grünversifften“ Deutschen Umwelthilfe DUH für das Durchsetzten der städtischen Fahrverbote wirklich dankbar sein.
Die deutsche Automobilindustrie würde noch heute im Tiefschlaf dahindämmern
#2

Ich denke, dass das mit dem E-Auto viel schneller geht als wir uns das alle denken.
Zumindest wenn man den Bereich "Stadt und Stadtrand" betrachtet.

Und (leider) haben da alle deutschen Hersteller gepennt.
#3

ogamiito schrieb:Ich denke, dass das mit dem E-Auto viel schneller geht als wir uns das alle denken.
Zumindest wenn man den Bereich "Stadt und Stadtrand" betrachtet.

Und (leider) haben da alle deutschen Hersteller gepennt.

Das glaube ich nicht, vielmehr unterstelle ich das die Hersteller, noch nicht sehen ob und wie viel Gewinn damit zu erwirtschaften ist.
Es bestand ja kein Druck, alternative Antriebe haben Sie ja getestet.

Wer weiß, vielleicht ist in 2-3 Jahren das tragen von Atemschutzmasken, eher die Lösung als Verzicht auch fossile Antriebe. Stumm

Die Kohlekraftwerk Inhaber haben ja auch noch gefühlt mehr als 10 Jahre Zeit mit anderen Alternativen Geld zu machen. Anstand heute über höhere Strompreise und zu entlassende Mitarbeiter zu heulen.

Let´s MINI: Loreley 2005; Hamburg MINI Day´s 2005, Hamburg MINI Day´s 2006; MINI United: Zandvoort 2007
Let´s MINI: Hildesheim 2008; Rock the Race, Oschersleben 2008; Crossing Austria 2009; Weser Tunnel blasen 07/10;
Celler MINI Days 2010; CROSSingAlps 2011;  MINI United 2012 Le Castellet; HarzTour I+II; CROSSingAlps2013
CROSSingAlps 2016, ALL Generation Tour 2017, Erzgebirge Tour 2017  All Generation Tour 2018, Crossing Alps Recon 2018
#4

Wenn man sieht wer dieses Thema initiiert hat, dann weiß man gleich, dass hier nichts als Propaganda zu erwarten ist von einem, der immer noch nicht gemerkt hat, dass die 40-µg-pro-Kubikmeter-Grenze ein durch wissenschaftliche Erkenntnisse nicht gedeckter Witz ist. Pfeifen Viel Spaß beim sich selbst belügen. Top

Don't you think if I was wrong, I'd know it? Tongue
After all, common sense is not that common.
Menschen neigen dazu, Pflaster zu kleben, d.h. Probleme oberflächlich lösen zu wollen. Die Lebenserfahrung sagt allerdings, Pflaster kleben hilft vielleicht kurzfristig, langfristig nicht. Wichtiger ist die grundsätzliche Analyse.
#5

Sorry, wer immer noch glaubt, die kurzfristige Zukunft fahre rein elektrisch sollte sich mal dringend kundig machen, wie die weltweiten Vorkommen an benötigten Rohstoffen verteilt sind und in welchen Mengen Selbige pro Jahr abgebaut respektive benötigt werden. Von den nach wie vor (und auch nicht mittelfristig zu lösenden) logistischen Problemen der Lade-Infrastruktur ganz zu schweigen.



Die E-Mobilität hat eine Zukunft (und Berechtigung!) als eine von mehreren Antriebstechniken für den Individualverkehr, aktuell wohl noch für ein paar Jahre mit dem Verbrenner (Otto und Diesel, beide unausweichlich mit bestmöglicher Abgasreinigung --> dazu gehört auch der Rußpartikelfilter für alle Direkteinspritzer, ich sag nur N18-Motore), später dann sicher immer mehr mit der an sich idealen Brennstoffzelle (die ja leider heute noch unter ähnlichen Problemen leidet wie der Elektrokram, schlechte Infrastruktur, üble Energiebilanz, hohe Kosten).



Prinzipbedingt sehe ich den E-Antrieb im innerstädtischen Bereich und auf der Kurzstrecke, Verbrenner (und deren Nachfolger) für Langstrecken und Überland (so falsch liegt der Herr Minister da nämlich letzten Endes nicht wenn man mal einen Blick über den Tellerrand wagt).



Der Gesamtprozess wird noch gut und gerne 20 Jahre dauern, und auch dann werden Verbrenner nicht ausgestorben sein. Zug um Zug werden dies dann (mal vom Oldtimer-Bereich abgesehen) im Rahmen normaler Fluktuation ausgetauscht und ins Ausland verbracht, wo sie dann noch mal für 20 Jahre durch den Busch rumpeln.



Ach ja, der chinesische Vorsprung: Wo sind sie denn, die für den internationalen Markt geeigneten chinesischen Wunderkarren? Klar, auf Messen und Ausstellungen, in einigen privilegierten Vierteln in Peking und Shanghai, aber: Nicht eine hat die Marktreife in Deutschland bis jetzt erreicht, selbst der chinesische Markt ist nur marginal versorgt. In den Medien ist alles "Schöne neue Welt", auf der Strasse sieht das ganz anders aus.



Nicht daß mich jemand falsch versteht, der Verbrenner hat seine große Zeit gehabt und wird über kurz oder lang eine Nischenerscheinung sein. Umweltverträgliche Alternativen werden kommen, die Entwicklung daran läuft weltweit. Den Realitätssinn für technische und zeitliche Rahmenbedingungen darf man aber dabei nicht verlieren.


Bedeutet für mich, mein nächster Alltagseimer nach dem aktuellen R60 CS wird ein PlugIn-Hybrid sein (wohl ein CM SE) als derzeit in der Summe seiner Eigenschaften bestmöglicher Kompromiß für mein Nutzungsprofil aus 15% Kurz-, und 85% Langstrecken zwischen 200 und 800 Kilometern pro Tag. Und mein Oldie wird munter weiter 98 Oktan Sprit auf einsamen Landstrassen in kat-gereinigte Abgase umwandeln, zumindest solange er darf und ich kann. Just my 2 cents.....
#6

10 Jahre werden wohl nicht ganz reichen.
Ausnahmsweise hat sich Merkel mal festgelegt:
"Wir wollen 2038 dann aus der Kohle ausgestiegen sein


Wobei festlegen sich anders anhört. Früher hat sie ja auch mal gesagt: "Wir schaffen das" und nicht "Wir wollen das schaffen".


Trotzdem, ich könnte mir denken, wenn Mama Merkel mal weg ist, werden wir sie schon nach kurzer Zeit schmerzlich vermissen...


Pfeifen
#7

Hallo DoubleStrike,


ich kann dir auch nicht sagen wielange der Wandel dauern wird, aber mit deinem PlugIn-Hybrid bist du sicher auf der richtigen Seite.


Top
#8

Zitat:wenn Mama Merkel mal weg ist, werden wir sie schon nach kurzer Zeit schmerzlich vermissen
Wer ist "wir"? Warum sagst du nicht "ich"?

Kein aufgeklärter Zeitgenosse wird die schlimmste Kanzlerfigur seit dem "größten Führer aller Zeiten" irgendeine Träne nachweinen. Das Fortführen des größten Sozialabbaus in der deutschen Geschichte, die Vernichtung von Milliarden an Steuergeldern für die Wende der Energiewende (damals von Rot-Grün brauchbar gelöst, jetzt unfassbar teuer), untätiges Zusehen bei der Vernichtung der deutschen Autoindustrie, ein Offenbarungseid ohne Beispiel durch vermeintliche Nichtschützenkönnen der Landesgrenzen, hunderte Milliarden für eine Euro-Transferunion, bald zwei Millionen integrationsunwillige und -unfähige Zuzügler ohne Asylanspruch aus Ländern mit archaischem Gesellschafts- und Frauenbild, die uns Kosten in Höhe von knapp einer Billion Euro einbringen (Prof. H-W Sinn), dazu kaputt gesparte Schulen, in denen der Putz abbröckelt, kaum noch Polizei, eine nur noch in Resten vorhandene Bundeswehr, kaputte Straßen und Brücken, und hundert weitere Dinge, die, um sie alle aufzuzählen, ich die Zeit nicht habe. Nicht zu vergessen eine Spaltung der Gesellschaft, wie es sie seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben hat, und die sich auch hier im Forum bei solchen Diskussionen ablesen lässt.
Nein, nichts davon kann irgendjemand ernsthaft vermissen. Es sei denn, er ist pathologisch naiv und hasst sich und dieses Land. Augenrollen

Don't you think if I was wrong, I'd know it? Tongue
After all, common sense is not that common.
Menschen neigen dazu, Pflaster zu kleben, d.h. Probleme oberflächlich lösen zu wollen. Die Lebenserfahrung sagt allerdings, Pflaster kleben hilft vielleicht kurzfristig, langfristig nicht. Wichtiger ist die grundsätzliche Analyse.
#9

Echt jetzt?!? Ging es hier nicht irgendwie um E-Mobilität? Bitte, diese nervtötenden Debatten über Merkel und ihr ach so fürchterliches Regieren fangen an zu nerven! Meine Fresse, wählt halt nächstes Mal wen anders und hofft auf Besserung (für wen auch immer)......
Thema geschlossen


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste