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F56 JCW - PS Schraube drehen
#1

Hallo zusammen,

der Termin für meinen F56 JCW rückt näher.

Parallel dazu habe ich mich bereits nach diversen Möglichkeiten für eine Leistungsoptimierung umgeschaut.

Ich gebe zu dass ich Kfz-Technisch nur laienhaft gewandt bin.

Ich habe mir bei örtlichen "Tunern" mal ein paar Angebote eingeholt. Die Preisspanne bewegt sich so von 499-799€ was ich persönlich als günstig empfinde (hab ehrlich gesagt mit dem doppelten gerechnet).

Aber

hierbei handelt es sich "nur" um ein Chiptuning, was mir persönlich etwas naja zu wenig erscheint.
Sollte ein seriöses Tuning nicht wesentlich umfassender gestaltet werden, als bloß wild auf einem Steuergerät zu tippen? Die Mehrleistung soll nicht auf Kosten der Lebenserwartung entstehen.

Mein Ziel wären runde 270 PS und gute 50nm mehr Drehmoment um den Wagen noch etwas spritziger zu erziehen.

Was haltet Ihr vom Chiptuning ? Kann mir jemand in Gelsenkirchen bzw. 75 km Umkreis einen seriösen "Tuner" empfehlen?


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#2

„Nur“ Chiptuning?

Über Hardwareanpassung kann man zwar auch was erreichen, aber die Hersteller selbst stellen nicht ohne Grund einen Motor her und nutzen den in verschiedenen Modellen mit Unterschiedlicher Leistung.

Sicher ist ja nach Leistung auch das Erstausrüstermaterial auf die Leistung ausgelegt (ein 75 PS Motor hat nicht den selben Kolben wie ein 150PS Motor, aber im Teilevertrieb wird dann später nur der des 150PS Modelles verkauft).

Sprich bis zu einer entsprechenden Grenze ist ein Tuning per Chip gar nicht so verkehrt, so lange es auf den Motor und die angeschlossenen Komponenten abgestimmt ist.

Eins muss man aber bei jedem Tuning wissen, am Ende geht alles auf die Haltbarkeit, denn Motor, Getriebe, Achsen, ... ist auf die Leistung des Herstellers ausgelegt.

Bei Dir in der Ecke gibt es einige, die mit ihrem MINI bei OctaneFactory waren und sehr zufrieden sind.

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#3

(02.05.2019, 17:08)01goeran schrieb:  Eins muss man aber bei jedem Tuning wissen, am Ende geht alles auf die Haltbarkeit, denn Motor, Getriebe, Achsen, ... ist auf die Leistung des Herstellers ausgelegt.
Ganz genau, dessen muss man sich immer bewusst sein.



(02.05.2019, 12:04)Jannik_S schrieb:  Die Mehrleistung soll nicht auf Kosten der Lebenserwartung entstehen.

Mein Ziel wären runde 270 PS und gute 50nm mehr Drehmoment . . .
Ich enttäusche dich nur ungerne, aber mehr Leistung und mehr Drehmoment gehen immer auf Kosten der Lebenserwartung, jedenfalls wenn man es nachträglich macht und keinen unverhältnismäßig hohen Aufwand treiben will. Wer möchte schon Kolben, Pleuel und Zylinderköpfe tauschen. 250 bis 270 PS, sprich rund 190 kW sollten aber für die JCW-Maschine drin sein, zumal sie ja schon ein paar bessere Komponenten besitzt als der Motor im MCS. Das Problem für die Haltbarkeit ist eher ein zu hohes Drehmoment. Es belastet u.a. Zweimassenschwungrad, Kupplung und Getriebe. Hier sollte man auf Drehmomentspitzen verzichten, auch wenn sie einen Kick vermitteln, und am besten klar unter 350 Nm bleiben. Ein Mini lebt sowieso von Fahrwerk und Kurventalent, zum Geradeausbolzen gibt es erheblich geeigneteres. Mach die bestmöglichen Reifen drauf, selbstverständlich ohne RunFlat, steh an einem Sonntagmorgen um 5 Uhr auf und genieße einsame Landstraßen. Du wirst sehen, dafür sind 231 PS weit mehr als genug. Noch mehr Dampf ist da nicht immer auf den Boden zu bekommen, zumal dann das Fehlen einer echten Sperre immer mehr stört, und RFT-Reifen machen die Sache auch nicht gerade besser.

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After all, common sense is not that common.
Menschen neigen dazu, Pflaster zu kleben, d.h. Probleme oberflächlich lösen zu wollen. Die Lebenserfahrung sagt allerdings, Pflaster kleben hilft vielleicht kurzfristig, langfristig nicht. Wichtiger ist die grundsätzliche Analyse.
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  • 01goeran
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#4

Hallo ihr beiden, Danke für die Rückmeldungen.

Genau deswegen sagte ich "nur" das Chiptuning. Ich hätte gedacht, das neben der Software Optimierung auch Komponenten im Motor/ am Fahrzeug getauscht werden sollten.

Mir ist klar, dass mehr Leistung auch letztendlich ein erhöhten verschleiß bedeutet. Deshalb würde ich den Wagen gerne so gesund wie möglich optimieren.

Mein ersten Mini ca. von 2009-12 war ein R53 MCS wo vom Vorbesitzer auch etwas an der PS-Schraube gedreht wurde. Letztendlich war dann die Kupplung, das Schwungrad und mehrmals der Kettenspanner Fratze. Das möchte ich vermeiden.

Ich möchte auch nicht abstreiten dass der JCW in Serie schon eine gute Figur macht´. Nach der ein oder zweiten Probefahrt fehlt mir nur etwas mehr Spritzigkeit und Ausdauer.


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#5

Die Kosten für eine neue (und dann stärkere) Kupplung kannst du ja mal im Hinterkopf behalten. An der Motormechanik selbst etwas zu machen lohnt sich nicht, es ist mit unverhältnismäßig hohem Aufwand verbunden und deshalb schlichtweg unwirtschaftlich. Die beliebten Maßnahmen an der Peripherie, sprich rund um Ansaugung, LLK und Abgasanlage/Kat sind eher teure Placebos. So hält ein größerer LLK (Ladeluftkühler) zwar die Leistung bei hohen Außentemperaturen etwas konstanter, trägt aber letztlich nur wenig zur Schonung des Motors bei, zumal die meisten Leute das gewonnene Potenzial für noch mehr Leistung nutzen. Ähnlich ist es mit sog. "Downpipes" (zu deutsch Hosenrohren) mit strömungsgünstigerem Metallkat. Hole ich damit 10 PS mehr raus, dann ist die thermische Belastung wieder die Gleiche, die mechanische Belastung (bspw. für die Pleuellager) sogar höher als vorher. Zumal die Dinger teuer sind und du damit niemals den gleichen Gegenwert (in Form von Leistung und Drehmoment) bekommst wie mit der Software.
Deshalb wäre mein Rat, nur die Software zu machen, und zwar am besten eine betont seriennahe und sanfte Abstimmung, und dazu etwas Geld zur Seite legen, für den Moment, in dem die Kupplung schwächelt, denn dieser Moment wird kommen. Dann eine gute Sachs Performance rein und am besten zugleich ein leichteres Einmassenschwungrad, weil es den Motor besser ansprechen lässt und vor allem auch robuster ist. Die geringfügig stärkeren Vibrationen bei sehr niedrigen Drehzahlen sind bei Benzinern leicht zu verkraften. Es ist wie so oft im Leben: Einen Tod muss man sterben.
Was darüber hinaus nicht schaden kann, das sind halbierte Ölwechselintervalle (einmal jährlich bzw. alle 10bis 12 tkm) sowie ein Getriebeölwechsel (am besten sofort und dann alle 50 tkm). Herausragend gute Motorenöle gibt es sogar mit LL-01- und LL-04-Freigabe. Ich gehe wegen der Garantie mit beiden Autos im Rahmen der Longlifeintervalle zu BMW, mache aber zwischendurch bei halbem Intervall einen zusätzlichen Ölwechsel selbst und verwende einen orig. BMW/Mini-Ölfilter. Damit ist nichts sichtbar und ich gehe evtl. Diskussionen aus dem Weg.

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  • alfshumway, Jannik_S
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#6

Das wäre definitiv eine smarte Herangehensweise. Ich denke, ich werde die Software dezent anpassen lassen und dann den anderen Teil des Geldes für den anfallenden Tod der Kupplung beiseitelegen.

Die OctanFactory werde ich mir definitiv auch mal anschauen. Hier im Forum bin ich auf einen Werbebanner von Krumm Performance gestoßen, wie hält sich denn die Meinung zur Krumm Performance Stage 1?

Einen guten Start in die Woche euch!


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#7

Von ihm liest man nur gutes, da bist du gut aufgehoben. Wenn der Weg nicht zu weit ist, dann geh zu ihm.

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  • Jannik_S
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