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Der MINI – seit 20 Jahren das Original im Premium-Segment der Kleinwagen
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Der MINI – seit 20 Jahren das Original im Premium-Segment der Kleinwagen.


30.09.2020

Auf dem Pariser Autosalon absolvierte der moderne MINI Ende September 2000 seine Weltpremiere. Mit dem erfolgreichen Relaunch der traditionsreichen britischen Marke wurde nicht nur eine ganz neue Fahrzeugkategorie ins Leben gerufen, sondern auch der Grundstein für eine kontinuierliche Entwicklung und Vielfalt im Modellprogramm gelegt. Auf einer Tour in einem frühen MINI Cooper werden Erinnerungen an zwei Jahrzehnte voller Fahrspaß wach.


München. Ein Original feiert Jubiläum. Vor 20 Jahrenwurde auf dem Mondial de l’Automobile in Paris der MINI erstmals öffentlich präsentiert. Mit dem Relaunch der britischen Traditionsmarke unter dem Dach der BMW Group und dem Debüt der Modelle MINI One und MINI Cooper begann eine im Automobilbereich einzigartige Erfolgsgeschichte. Als Nachfolger des classic Mini, dessen Produktionszeit nur wenige Tage später nach 41 Jahren endete, brachte die zweite Generation alle Voraussetzungen für eine erneute Revolution im Kleinwagen-Segment mit. Der MINI war das erste Premium-Fahrzeug seiner Klasse, sein modernes Konzept ermöglichte eine kontinuierliche, bis heute anhaltende Weiterentwicklung in Sachen Fahrspaß, Effizienz, Komfort, Sicherheit, Vernetzung und nicht zuletzt auch Modellvielfalt.

Eine Zeitreise mit einem frühen Exemplar des MINI Cooper ist bestens geeignet, um dem wegweisenden Charakter der zweiten Generation auf die Spur zu kommen. Der Botschafter aus der Startphase des britischen Originals für das 21. Jahrhundert lief im Oktober 2001, ein halbes Jahr nach dem Produktionsbeginn im MINI Werk Oxford, vom Band, drei Vorbesitzer erlebten mit ihm auf rund 175 000 Kilometern bereits jede Menge Fahrspaß. Und wie jeder MINI erhielt er einen Namen. „Sunny“ wurde er getauft, inspiriert von seiner Karosserielackierung in der Variante Liquid Yellow, die ihn auch zu einer Rarität macht. Im ersten Verkaufsjahr des modernen MINI wurde in Deutschland nur jedes fünfzehnte Fahrzeug in dieser Farbe ausgeliefert. Noch seltener war die Kombination mit einem Dach und Außenspiegelkappen in Schwarz.

Das Startsignal für die Entwicklung der zweiten Generation des MINI war bereits im Juli 1994 gefallen. Die Designer legten großen Wert darauf, nicht nur gestalterische Details wie die kurzen Überhänge, die runden Scheinwerfer und den hexagonalen Kühlergrill, sondern vor allem die grundlegende Idee aus den Anfangsjahren des classic Mini in die automobile Neuzeit zu übertragen. Auch der moderne MINI sollte einzigartig sein, Platz für vier Personen samt Gepäck bieten, effizient unterwegs sein und mit Fahreigenschaften begeistern, die kein anderes Modell seiner Klasse erreichte. Darüber hinaus wurden moderne Komfortansprüche sowie höchste Sicherheitsstandards berücksichtigt. So entstand abermals ein revolutionär neuer Kleinwagen – in allen Kriterien an den Erfordernissen seiner Zeit orientiert und diesmal obendrein nach den Qualitätsmaßstäben einer Premium-Marke entwickelt und gefertigt.

Im Herbst 1997 konnten ausgewählte Journalisten erstmals die Studie MINI 2000 in Augenschein nehmen. Damit war das MINI Fieber geweckt. Vor allem online wurden der Relaunch der Marke und die bevorstehende Präsentation des Serienfahrzeugs zu intensiv diskutierten Themen. Parallel zur Weltpremiere in Paris wurden nationale und internationale MINI Websites freigeschaltet, auf denen sich schon bald mehr als 100 000 Interessenten registrierten.

Am 7. Juli 2001 begann der Verkauf des MINI in Großbritannien, zwei Monate später die Markteinführung in Deutschland. Schon zu diesem Zeitpunkt wurde im MINI Werk Oxford erstmals eine Wochenendschicht eingelegt, um die große Nachfrage zu bewältigen. Doch der weltweite Siegeszug hatte gerade erst begonnen. In Japan – wo der classic Mini eine große Fangemeinde hatte – stieß Generation zwei ebenfalls auf enormes Interesse. Der Verkaufsstart wurde dort auf den 2. März 2002 terminiert, weil dieses Datum auf Japanisch als „MI-NI“ ausgesprochen wird. Am 22. März 2002 kamen endlich auch die US-amerikanischen Fans zum Zuge. Dort hatten die Händler bereits 20 000 Bestellungen verbucht.

Rund um die Welt begeisterte der MINI der zweiten Generation mit seinem agilen Fahrverhalten. Auch „Sunny“ lässt bis heute keinen Zweifel daran, dass der MINI für sportliche Kurvenfahrt konzipiert wurde. Der 85 kW/115 PS starke Motor des MINI Cooper sorgt zudem für beeindruckendes Spurtvermögen. Vor gut 20 Jahren überzeugte das auch John Cooper, den genialen Sportwagen-Konstrukteur, der einst dem classic Mini den Weg auf die Rennstrecken geebnet hatte. „Der MINI Cooper zaubert ein Lächeln auf dein Gesicht“, befand er nach einer ersten Probefahrt mit dem erneut nach ihm benannten Modell. Mit Frontantrieb und vorn quer eingebauten Vierzylinder-Motoren wurden bei der Neuauflage elementare Konstruktionsprinzipien der ersten Generation übernommen. Für den zeitgemäßen und im Wettbewerbsumfeld unerreichten Fahrspaß sorgten nun jedoch eine McPherson-Vorderachse mit gleichlangen Achswellen, die in diesem Segment einzigartige Mehrlenker-Hinterachse, Scheibenbremsen an allen vier Rädern sowie das serienmäßige Antiblockiersystem einschließlich Kurvenbremskontrolle und elektronischer Bremskraftverteilung.

Von Beginn an waren umfassende Möglichkeiten zur Individualisierung ein zentraler Bestandteil des typischen MINI Stils. Für Vielfalt und Premium-Anmutung im Innenraum sorgten Sitze und Polsterungen, Interieurleisten und Lenkräder in mehreren Varianten sowie moderne Ausstattungsoptionen wie Klimaautomatik, Sitzheizung, Panorama-Sonnendach und Navigationssystem. Im Original MINI Zubehör Programm waren unter anderem Zusatzscheinwerfer, weiße Heckleuchten, ein Aerodynamik-Paket, verschiedene Dachdekore sowie Zusatzinstrumente und sogar ein Auto-Telefon zu haben.

Schon 2003 hielt erstmals ein Dieselmotor Einzug in die zweite Generation des MINI, im Jahr darauf folgte das MINI Cabrio. In der 2006 eingeführten dritten Generation wurde die Modellvielfalt noch größer. MINI Clubman, MINI Coupé und MINI Roadster stießen hinzu. Bald darauf gelang der Marke der Vorstoß ins Premium-Kompaktsegment, wo heute der MINI Countryman und der neue MINI Clubman für Gokart-Feeling in einer weiteren Dimension sorgen. Zusätzliche Zielgruppen wurden in der mittlerweile vierten Modellgeneration des Kleinwagens mit dem MINI 5-Türer erobert.

Dass mit der Neuinterpretation klassischer Designmerkmale in der zweiten Generation des MINI bereits die Basis für technologischen Fortschritt gelegt wurde, zeigt sich auch im Innenraum. Dort bringt „Sunny“ seinen individuellen Stil vor allem mit dem großen Tachometer in der Mitte der Instrumententafel zum Ausdruck. Im MINI der ersten Generation war das zentrale Instrument mit Einführung des Typs MK V 1985 durch neue Anzeigen hinter dem Lenkrad ersetzt worden. Und auch im aktuellen MINI der vierten Generation werden Geschwindigkeit, Motordrehzahl und andere fahrrelevante Information in einem modernen – je nach Modell auch digitalen – Kombiinstrument auf der Lenksäule angezeigt. Das Zentralinstrument ist dennoch bis heute ein wichtiges Design- und Bedienelement. Es dient als Control Display für Navigations-, Infotainment-, Telefon- und Fahrzeugfunktionen.

Im Laufe von 20 Jahren ist der MINI spürbar gereift, sein Charakter ist noch immer unverwechselbar. Und auch der frische Farbton, der „Sunny“ so gut steht, hat aktuell eine besondere, zukunftsweisende Signalwirkung. Gelbe Farbakzente kennzeichnen den MINI Cooper SE (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 0,0 l/100 km; Stromverbrauch kombiniert: 16,8 – 14,8 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km), der als erstes rein elektrisch angetriebenes Modell der Marke den nächsten Evolutionsschritt des Originals markiert.


Quelle: BMW Pressemeldung

R53 MCS: 2005/2006; R53 JCW (ab Werk): 2006/2007;
R56 Cooper S: seit EZ 07/2014 + R59 JCW: seit EZ 04/2015; Vorstellung "Vier Briten in Bayern"

Willie: "ALF, fahr sofort rechts raus!" - ALF: "Geht nicht, ich bin auf der Überholspur" Party 02
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