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THE SNOOPER WORKS STORY
#1

Nachdem vor ein paar Wochen mein geliebter SNOOPER jäh aus dem Leben gerissen wurde[Bild: snoopy3.gif], stand ich vor der schwierigen Aufgabe einen adäquaten Ersatz zu finden. Mein erster Weg führte mich zum Mazda-Händler – ich stand wohl noch unter Schock eek! ! Aber bis mit der Versicherung alles geklärt war, hatte ich nicht nur den ersten Schreck überwunden, sondern auch massive Entzugserscheinungen. Somit war eines vollkommen klar: nur ein MINI würde mich wieder wirklich glücklich machen. Sonne

[Bild: sigpic6743.gif]
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#2

SNOOPER war perfekt gewesen, deshalb waren die Anforderungen an den Nachfolger sehr hoch und die Auswahl dementsprechend leider sehr gering. In Österreich war nichts Würdiges zu finden, also begann ich meine Fühler Richtung Deutschland auszustrecken und mich über den „Kfz-Import nach Österreich“ zu informieren. Head Scratch Da gab’s schon ein paar mehr Angebote und einer hat mir besonders gut gefallen! Er war zwar nicht perfekt, aber unter den gegebenen Umständen war ich einfach froh, überhaupt so ein passendes Angebot gefunden zu haben. Ich wäre ja am liebsten sofort losgefahren, aber meine Versicherung zögerte die Abwicklung ewig hinaus. Motzen Meine größte Angst war, dass der MINI nicht mehr da sein würde, bis mich die Versicherung entschädigt hätte – aber was ich damals noch nicht wusste: diese unfreiwillige Wartezeit stellte sich im Nachhinein als Glücksfall heraus. Zwinkern

Um meine Nerven zu beruhigen, durchsuchte ich auch weiterhin die Fahrzeugbörsen – sollte meine 1.Wahl nicht mehr verfügbar sein, wollte ich zumindest eine Alternative haben! Die Wochen vergingen – ohne neue nennenswerte Angebote, aber zumindest war mein Wunsch-MINI auch noch da! SchwitzenDann kam endlich die lang erwartete Nachricht von der Versicherung, dass das Geld in den nächsten Tagen auf meinem Konto eintreffen würde. Hurra! Ich begann schon den Ausflug nach Deutschland zu planen und wollte mir noch einmal das Inserat mit den wichtigsten Informationen raussuchen – als mir als Ergebnis meiner Suchkriterien auf einmal 2!!! MINIs angezeigt wurden. Oh my... Ich konnte es kaum fassen: Der Neue war genauso wie ich ihn mir vorgestellt hatte! Und es war sogar ein WORKS! Mr. Gulf Er war perfekt!

Jetzt ging es Schlag auf Schlag: ich nahm mit dem Verkäufer Kontakt auf, bekam prompte Antworten auf meine Fragen und mein Interesse stieg ins Unermessliche. Ein kleines Problem gab es allerdings noch zu lösen: wie käme ich denn überhaupt nach BELGIEN!?! Grübeln

[Bild: sigpic6743.gif]
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#3

Ihre verstrahlten Blicke wanderten andauernd über die Bilder des Inserats. [Bild: love2.gif] Die Merkmale des MINIs wurden immer wieder in euphorischer Trance von ihr wiederholt. Keine Frage: Dieser MINI wurde von ihr als SNOOPERs Nachfolge auserkoren. Da konnten sich Nichts und Niemand dazwischen stellen. Ich verstand sie nur zu gut. Es war einfach ein Glücksfall diesen perfekten MINI zu entdecken. Und so stellte ich spontan die Frage in den Raum: „Wann fahren wir los?“ Ein wenig ungläubig sah sie mich an, aber doch entschlossen diesen MINI ihr Eigen zu nennen, begann sie laut über die Planung des Projekts „Mein neuer SNOOPER“ nach zu denken! Der Schriftverkehr mit dem belgischen Händler nahm zu und sie wurden sich rasch einig. Unterdessen wurde bei der Versicherung sanft Druck ausgeübt, schließlich war für sie jede Sekunde ohne MINI eine Qual. Alle notwendigen Informationen für den reibungslosen Kaufabschluss, die Überstellung sowie die Typisierung in Österreich wurden vorab eingeholt und schlussendlich ein Termin am kommenden Montag vereinbart. Hurra! Da Belgien nicht nur einen Steinwurf von Österreich entfernt liegt, war zumindest eine Übernachtung in der EU-Hochburg mit einzuplanen. conejita sah sich um eine Pension in Lochristi, der derzeitigen Heimat ihres neuen MINIs um und wurde rasch fündig. Zwei günstige Möglichkeiten eröffneten sich uns. Die Beschreibung der Einen - „Direkt im Zentrum gegenüber der Kirche“ - klang doch recht gut. Und so entschieden wir uns für diese zentrale Variante. Top Unterdessen besorgte ich einen fahrbaren Untersatz. Unser „mobiler Kundendienst“     erfüllte am besten den Zweck. Die Kilometer waren bei ihm egal – hatte er doch schon knapp 170.000 abgespult - und wir nahmen sicherheitshalber auch gleich Winterräder für den MINI mit. Denn wer konnte schon wissen, welche Wetterkapriolen uns in Belgien erwarten würden. CoolRainy DaySchnee
Am Sonntag packten wir zeitig unsere sieben Sachen, vier Winterräder und einen Schobi
   
in den weißen Riesen. 1154 Kilometer und von Mister Garmin optimistisch prognostizierte 9,5 Stunden Fahrt lagen vor uns.     Diese ermüdende Aussicht, trotz dem erfreulichen Ziel, wurde nach den ersten Kilometern gleich zu einer Nebensächlichkeit. Denn da begegnete uns bereits der erste MINI auf unserer langen Reise. Ein dunkelblauer Classic. Sonne Und die zahlenmäßige Dokumentation der MINI-Sichtungen sollte eine unserer Lieblingsbeschäftigungen werden. Der Wochenendverkehr ließ am Vormittag noch zügiges Vorankommen zu und wir spulten den ersten Teil ohne jegliche Verzögerung ab. Lediglich ein Knistern im Bereich des rechten Lautsprechers trübte zeitweise ein wenig die Stimmung, welches allerdings nur in einem bestimmten Geschwindigkeitsbereich auftrat. Was sich aber im weiteren Verlauf der Fahrt von selbst erledigte, da der Ford dann so richtig warm geworden war und geschmeidig über die Autobahn flog! Augenrollen

Währenddessen begleitete uns die Radiosendung „Frühstück bei mir“ auf Ö3. Diesmal trank und plauderte Fr. Stöckl gemeinsam mit Cora Schumacher um die Wette. Und da war schon wieder der verstrahlte Bezug zu MINI. Die ehemalige MINI-Challenge Pilotin und die Radiomoderatorin nahmen ihr Frühstück in einem exklusiven Lokal in Salzburg zu sich: dem magazin!!! Schönen Gruß an sinzin!!! Winke 02

Auf deutschem Hoheitsgebiet wechselten wir empfangstechnisch auf Bayern 3. Ein toller Sender mit sehr guter Musikauswahl DJ den ich sogar bei mir daheim im Badezimmer Duschen auf dem kleinen Radiowecker mit Wurfantenne empfangen kann. Und nur dort! Keine Ahnung wieso!? Bei mir ist vor allem ein Lied hängen geblieben: eine Crossover-Version von „Back in Black“ (AC/DC) und „We will rock you“ (Queen) SensationellParty 01

Über 600 km ließen wir hinter uns als die Tankanzeige gegen Reserve tendierte und wir beschlossen, dann auch gleich unsere Mägen zu betanken. Etwa zu diesem Zeitpunkt fiel mir auf, dass das Kupplungspedal nicht mehr ganz zurückkam! Es verharrte rund 3 bis 4 cm unter der Normalstellung. Ein-,zweimal betätigt, doch abgesehen von der unnormalen Stellung schien alles in Ordnung zu sein. Schulter zucken Und so machten wir uns weiter keine Gedanken. Doch knapp 100 km später, nachdem wir bereits einige Zeit die Reserve nutzten, steuerten wir eine Tankstelle an. Und da erlebten wir schon mal ein kleine Unannehmlichkeit: Ich bekam den 6 Gang nicht raus! eek! Kupplungspedal bis zum Bodenblech durchgedrückt, doch der Ganghebel war nicht von seiner Position zu bewegen. Nachdem es nicht sonderlich von Vorteil ist, eine Zapfsäule im eingelegten 6.Gang anzusteuern Pfeifen (Kinder, bitte nicht zu Hause nachmachen!), und nichts half, weder energisches Treten des linksten Pedals, noch das feste Andrücken am Getrieberührlöffel, bremste ich ab bis mir der Kübel abstarb. Ein wenig irritiert, warum er plötzlich solche Mucken machte, probierte ich sogleich nochmals den Gang einzulegen. Und siehe da: Es flutschte wieder ganz normal. Head Scratch Motor gestartet, noch ein paar Meter zur Zapfsäule gerollt und getankt. Schnell hatte ich diese technische Störung wieder verdrängt, denn schon wartete die nächste auf uns. Nach 5 Litern schnappte andauernd der Zapfhahn ab. Motzen Und so durfte ich den 70 Liter-Tank „händisch“ bei einer Durchflussmenge von gefühlten 2cl pro Minute befüllen.

[Bild: links_134243.jpg][Bild: rechts_506259.jpg]
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#4

Ich begann mir Sorgen zu machen! Ist mir suspekt Wir waren von unserem Ziel doch noch ein ganzes Stück entfernt und die Aussicht auf mehrere Stunden grantigen El am Fahrersitz war nicht wirklich berauschend. Augenrollen Nach Hause bringen mussten wir das gute Stück ja auch wieder irgendwie und wenn es sich wirklich um ein gröberes technisches Problem handelt und wir es nicht mal bis nach Belgien schaffen… ?

Aber was weiß denn ich schon Schulter zucken – ich kenn mich ja mit solchen Sachen nicht aus! Und der El wird schon wissen, was er tut. Der wird ja so eine lange Reise nicht mit irgendeinem Auto antreten. Er wird sich schon vergewissert haben, dass da alles passt und wir auch sicher nach Belgien und wieder retour kommen. Nicken

[Bild: sigpic6743.gif]
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#5

10 Minuten älter GranpaGranmastiegen wir wieder in den Ford und rollten wiederum ein paar Meter zum Parkplatz der angrenzenden Raststation: Mittagspause! Als erstes wurden die stillen Örtlichkeiten angesteuert. Rot So still waren die allerdings nicht. Eine weich-weibliche Stimme begrüßte mich in sektenartigem Tonfall: „Willkommen bei Sanifair!“ und ein im Hintergrund rauschender Blätterwald samt Vogelgezwitscher animierte zum Pinkeln (andere hätten auf so was geschi….). Doch die Aussicht auf ein Werbeplakat am „modernsten Pissoir der Welt“ – gegen Aufpreis hätte ich wahrscheinlich auch noch im Internet surfen können – entschädigte für diese künstliche „Wohlfühloase“ Mr. Orange    

Rund eine Stunde später, nachdem wir uns mit Kunststofffutter ausgestopft hatten, und die Fahrstuhlmusik im Souvenirshop uns die Absurdität des Lebens verdeutlichte Augenrollen, gingen wir zurück zu unserem fahrbaren Untersatz. Als wir einstiegen, ging eine kleine Gruppe Pensionisten an uns vorbei und sahen auf unser Kennzeichen: „Guck mal: W-U! … Dat is Wuppertal, oda?“ Kugeln vor Lachen
Rauf auf die Autobahn, Kupplung kuppelte wieder ganz normal, die Tempomatfunktion im rechten Bein pendelte sich bei Vollgas ein und wir zählten sogleich den 27. MINI. Sonne

Wir ließen uns vom Verkehr treiben als uns unerwartet eine diabolische Gestalt in ihren Bann zog.     Ein Lamborghini Diablo VT. Respekt Man beachte das Kennzeichen! Zwinkern Dieser schwarze Teufel war eine respektable akustische Einstimmung auf das, was uns in Belgien erwartete. Denn als wir wenige Meter später den einzigen Tunnel auf über 1000 km passierten, durften wir Zeuge eines gewaltigen Orchesters werden. „VROOOOOOOOOOOOM!“ Devil! Wir quittierten dieses klangliche Erlebnis mit einem frenetischen Beifall! Jubeln Und mussten dann sogleich von diesem Juwel Abschied nehmen. Traurig winken Unser Lastesel konnte einfach nicht mit den 550 Pferden mithalten    
Dabei konnten wir ein letztes Mal den Auspuff begutachten. Zwei oberarmdicke Ofenröhrdln! Ästhetisch sahen sie nicht gerade aus, eher brachial. Worauf wir uns die Frage stellten, wie ein um sein Ansehen bangender Lamboprolo sein Baby pimpen würde? Beim Forstinger mit der Frage nach einem fetten Remusauspuff? Muhaha

Nach 48 gezählten MINIs im deutschsprachigen Raum (eigentlich 49, aber das merkten wir erst als wir die Fotos sichteten. Augenrollen) erreichten wir belgischen Boden. Plötzlich rissen die MINI-Sichtungen ab! Lange Zeit konnten wir unser Konto nur sporadisch erhöhen. Was uns nach ein paar Minuten aber nicht weiter wunderte, bei einem Tempolimit auf der Autobahn von 120km/h, Radargeräten en mass und endlos langen Geraden bis zum Horizont!     Das ist kein glückliches Leben für MINIs! 5 km fahren ohne die geringste Lenkradbewegung zu tätigen, war keine Seltenheit. Traurig Und in unserer Galaxie gab es keinen Tempomat! Püh! Die Strahlung der Belgier sollte man allerdings dennoch nicht unterschätzen, denn ab Brüssel wurden wir eines Besseren belehrt. Da zischten die MINIs im Sekundentakt an uns vorbei, sodass wir im Endeffekt auf rund 180 belgischen Kilometern mit 42 gesichteten MINIs Resümee ziehen konnten! Top Bei einer auffallend hohen R56/R55 Anzahl. Respekt

Nach 8,5 Stunden reiner Fahrzeit – eine Stunde gutgemacht Yeah! - fuhren wir von der Autobahn ab. 1,2 km vor unserem Ziel wurde „Der mobile Kundendienst“ von einem „Vorrang geben“-Schild endgültig in die Knie gezwungen… Endstation! Explodieren Beim Hinrollen zur Kreuzung war das Runterschalten wieder ein Ding der Unmöglichkeit. Nur mit roher Gewalt konnte ich den 6 Gang raus bringen und somit ein weiteres Abwürgen des Motors verhindern. Aber an ein nochmaliges Einlegen eines Ganges war nicht mehr zu denken. Die Kupplung streikte und presste ihre Scheiben fest zusammen! AufregenUnd weil unsere Situation noch nicht dramatisch genug war, begann es auch noch zu regnen! Doch wir ließen uns unsere gute Laune davon nicht verderben und taten das einzig Vernünftige: Den demobilisierten Kundendienst in den Graben gstessn und MINI schauen gangn! Devil! Soll der Hitzkopf doch mal wieder abkühlen.

[Bild: links_134243.jpg][Bild: rechts_506259.jpg]
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#6

Wir starteten unseren 1,2 km langen Fußmarsch auf der Hauptstraße [Bild: ente.gif], welche mit einer eigenartigen Markierung auf sich aufmerksam machte. Ist mir suspekt Das ist für Autos, klar. Aber ist dann das ein Fahrradweg und sind diese ebenerdigen Betonplatten der Gehsteig? Einfach direkt auf der Straße? Ohne Niveauunterschied?     Schon wurden wir von einem Mofa hupender Weise von seiner Spur verdrängt. Nach einem lebensrettenden Sprung zur Seite – gar nicht mal in eine Pfütze, das Glück war uns hold Pfeifen - marschierten wir weiter bis wir in der bereits einsetzenden Abenddämmerung den von einer eindrucksvollen Atmosphäre umgebenen „Temple of Love“ erreichten.    

Welcher aber gleich wieder in der Belanglosigkeit verschwand, denn dann sah ich IHN!     Er stand direkt vor dem Eingang, als ob er schon sehnsüchtig auf mich gewartet hätte. Mein SNOOPER. Mein SNOOPER WORKS! [Bild: love3.gif] Völlig aufgedreht bis zum Begrenzer, wusste ich nicht was ich zuerst bestaunen sollte: Die strahlend weißen Felgen, die UNION JACK Spiegelkappen, das glänzende Hyper Blue … Endlich hatten wir uns gefunden. Knuddeln Ich konnte es kaum erwarten ihn zu starten, den Auspuff blubbern zu lassen und mit ihm gemeinsam die Heimreise anzutreten. Motoring Doch nach einer guten halben Stunde musste ich mich wieder von ihm verabschieden. Vorerst. Wir mussten uns ja schließlich noch um unser Sorgenkind kümmern. Also ging’s die 1,2 km wieder zurück bis zur Autobahnabfahrt [Bild: ente.gif] , wobei wir uns seelisch schon darauf einstellten, mit Gepäck (und Schobi!) bis zum Hotel zu laufen. Püh! Aber der Ford hatte Mitleid mit uns und ließ sich zumindest mit sanfter Gewalt dazu bewegen, uns bis zu unserem Nachtquartier zu bringen. Am Parkplatz war er nur durch brutales Abwürgen zum Stehen zu bringen und in die Parklücke mussten wir ihn schieben.
Müde aber glücklich schafften wir unser Gepäck (inklusive Schobi!) aufs Zimmer, wo uns der Hunger aber nicht lange verweilen ließ. Essen Auf der Suche nach einem passenden Lokal zog es mich instinktiv wieder in Richtung SNOOPER WORKS und 2 km später [Bild: ente.gif] standen wir wieder vor ihm. Da bemerkte ich zum ersten Mal am gegenüberliegenden Straßenrand … ihr erinnert euch?

El Mariachi schrieb:Pension in Lochristi,... Zwei günstige Möglichkeiten eröffneten sich uns. Die Beschreibung der Einen - „Direkt im Zentrum gegenüber der Kirche“ ... entschieden wir uns für diese zentrale Variante. Top

- dass die „dezentrale“ Hotelalternative genau gegenüber vom Händler gewesen wäre! [Bild: pfff.gif]

Aber auch, dass 50 Meter weiter eine Filiale von Pizza Hut uns blendete, zu der wir uns dann auch gleich wie die Motten zum Licht bewegten. Sabber Nachdem uns ein Tisch für EINE Person mit zwei Sesseln zugewiesen wurde, bestellten wir nach einem kurzen Studium der Speisekarte unsere Pizzen im Normalformat. „Normal“ war angeblich für eine Person (Preislich ~€ 9,-), dann gab es noch „Medium“ für 1-2 und „Large“ für 2-3 Personen, welche dann schon rund € 17,- kosteten. Wir waren schon gespannt, um welche Zutaten es sich bei „Kruidig rundvlees“ oder „zure room“ nun wirklich handelte. Head Scratch Nach 10 Minuten sahen wir die Kellnerin mit zwei runden Holzbrettern in der Hand, auf welchen zwei MINI-Pizzen lagen. Wir dachten uns noch: Da gibt’s sooo kleine Größen auch noch? Doch sie ging nicht an uns vorbei, sondern steuerte direkt auf uns zu und stellte die Bretter auf unserem Tisch ab.     Ich bin schockiert! Els Gesicht war ein Bild für Götter: es war eine Mischung aus Verzweiflung, Enttäuschung und ungläubigem Entsetzen. Ihn Ohnmacht fallen Und ich glaube, er hätte sich am liebsten gleich noch eine bestellt. (Und der Dietaaaa hat bei der Riesen-Pizza in Liezen gemotzt – ich möchte gar nicht wissen, was er zu diesem „Pizzchen“ gesagt hätte. Totlachen)

Hungrig aber immer noch überglücklich stapften wir wieder ins Hotel zurück. [Bild: ente.gif] Natürlich nicht ohne dem SNOOPER WORKS eine gute Nacht zu wünschen [Bild: love4.gif]

Nach einem ausgiebigen Frühstück und einem kurzen Besuch bei unserem gestrandeten weißen Wal – er wollte noch immer nicht - ging es die uns bereits bestens bekannte Hauptstraße mit ihren Sehenswürdigkeiten         wieder 2 km stadtauswärts [Bild: ente.gif] zum MINI Händler um meinem allerbesten Freund in Belgien (Marc dem Verkäufer) endlich MEINE Autoschlüssel zu entreißen. Devil! Nun konnte ich meinen SNOOPER WORKS [Bild: love3.gif] auch von Innen begutachten    
Ich startete den Motor, und mir lief es gleich kalt den Rücken runter. OK, es war bewölkt und es hatte auch nur 8°C - was die Einheimischen nicht daran hinderte mit kurzen Shorts auf der Straße zu schlendern [Bild: vogel.gif] - doch es war nicht das Wetter, welches diese Reaktion auslöste, sondern dieses vertraute, wundervolle, stimmungshebende Blöbbern! …was ist? Ist ein Belgier! Die reden immer so komisch! Unseren heimatlichen Dialekt bring ich ihm schon noch bei! Zwinkern Ich streichelte ihm dankender Weise für diese wundervolle Begrüßung sanft übers Lenkrad.

[Bild: sigpic6743.gif]
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#7

Ich denke ihr kam es wie eine Sekunde vor, doch als sie nach einer viertel Stunde Lenkradgefummel und Benzinvernichtung endlich den Motor wieder abstellte (bin ja nur neidisch Püh! - Marc und ich begannen Karten zu spielen He He Party 02), schweifte ihr begeisterter Blick langsam über die Armaturenlandschaft rüber zur Beifahrerseite bis nach hinten zur Rücksitzbank, wo sie kurz überrascht innehielt. Doch dann schoss ihr Kopf wieder zurück in die andere Richtung, als würde ein Gummiband sie dazu zwingen und vollkommen perplex, aber doch freudestrahlend formulierte sie ihre neueste Entdeckung in einer ungläubigen Feststellung: „Der hat ja LEDER!“ eek! Muhaha

[Bild: links_134243.jpg][Bild: rechts_506259.jpg]
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#8

Jetzt hieß es noch ein paar Formalitäten zu erledigen, dann würde der Kleine endlich mir gehören. Hurra! Sonne Kaufvertrag, Papiere, Zahlung ... hätte ich in dieser Situation mit einem Problem rechnen sollen? „Was soll das heißen, sie haben das Geld noch nicht?“ Ich bin schockiert! In Ohnmacht fallenAlso: bei der Bank angerufen – „Da gab’s wohl ein kleines Problem…“ Sehr sauer - was jetzt? Nach einer kurzen Diskussion mit Marc (Sprachbarriere inklusive…), ohne Geld konnte er mich nicht mit meinem MINI heimfahren lassen No No, wurde ein Kompromiss gefunden: die Bank sollte eine Zahlungsbestätigung faxen, dann würde er mir zumindest die Papiere mitgeben. Und mein SNOOPER WORKS???? IdeeMarc hatte die Idee, den Kleinen mit der Spedition nachzuschicken. Leider war nur ein Transport nach Deutschland möglich – aber, so dachte ich mir, München ist ja nicht so weit weg! Also wurde noch schnell die Überstellung nach München schriftlich festgehalten. Dadurch würde ich mir wenigstens die mühsame und kostenintensive Geschichte mit den Überstellungskennzeichen (für die ich extra nach Brüssel hätte fahren müssen) ersparen. Also: noch mal bei der Bank angerufen – EU-Eilüberweisung in Auftrag gegeben und um eine Zahlungsbestätigung per Fax gebeten – „Einen Moment bitte, da muss ich kurz nachfragen“ - ??? [Bild: dumm.gif] ??? – 5 Minuten nervige Musik in der Warteschleife später: „Ich kann Ihnen schon ein Fax mit der Zahlungsbestätigung schicken, aber das kostet 2 Euro“ - Ich bin schockiert! Nen Vogel Totlachen „Ist in Ordnung! Die 2 Euro zahle ich gerne, aber bitte schicken Sie mir dieses Fax!!!!“ – Marc saß mir ja die ganze Zeit gegenüber und hat alles mitgehört. Er stand auf, ging ins Büro nebenan und begann auf belgisch seinem Kollegen etwas zu erzählen. In all dem „smörrebröd“-Kauderwelsch konnten wir genau 2 Wörter verstehen: Österreich – 2 Euro! Und schon kam lautes Gelächter aus dem Nebenraum. Seitdem glauben sie in Belgien, dass jedes Fax bei uns 2 Euro kostet. Kugeln vor Lachen

Und auf dieses mussten wir jetzt eben warten. Warten...

[Bild: sigpic6743.gif]
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#9

Als der SNOOPER WORKS nun wenigstens vertraglich in conejitas Eigentum übergegangen war Hurra!, nahmen wir das Problem Ford in Angriff. Grollen Irgendwie mussten wir ja nun auch wieder heimkommen. Also pilgerten wir zum schräg gegenüber liegenden VW-Händler um nach Hilfe für unseren gestrandeten Lastesel zu fragen. VW-Händler deshalb, weil dieser Ford Galaxy mit dem VW Sharan baugleich ist. Seltsam geringes Geschäftstreiben erwartete uns, als wir den Schauraum betraten und die Serviceannahme suchten. Wir wurden auch bald fündig, denn hinter dem Tresen war dann auch das einzige sich bewegende Lebewesen weit und breit anzutreffen. In Deckung! Nach einem kurzen Handgemenge und eigenartigen Geräuschen - wir versuchten nur uns miteinander zu verständigen Pfeifen - kam heraus, dass letzten Samstag irgendeine Feier oder ein Festtag oder sonst irgendwas war, sodass nun heute, Montag, nur die „Not“-Belegschaft vor Ort sei, und man leider keine Zeit für uns hätte. Außerdem hätte man keine Ersatzteile aus der Kupplungsgegend lagernd. Confused „Änd wöer is tee next Ford-Diila?“ Grübeln Ich erspar euch die Übersetzung der Antwort. Sie schickten uns wieder Richtung Kirche!!! Und gleich danach sollte direkt bei einer Tankstelle der Fordhändler sein. …. Den Weg kannten wir schon B E S T E N S!!! Böse! Also wieder retour. [Bild: ente.gif] Unser weißer Riese hatte die ganze Zeit Sichtkontakt mit seinem Spezialbetreuer und hat uns deppert hin und her rennen lassen! Motzen

Händ und Füß konnten wieder mit der Verständigung beginnen und unser Problem an den Eingeborenen bringen. Doch auch hier herrschte Betrieb auf Sparflamme! Man könne zur Not nur den 10km weiter liegenden Händlerkollegen fragen, ob er Zeit hätte. Doch angesichts unserer herabhängenden Mundwinkel Sehr traurig erbarmte sich der einzige (noch lebende?) Mechaniker und schlenderte mit uns die 100 Meter zum Ford am Kirchenparkplatz um zumindest eine Diagnose der Ursachen-Möglichkeiten zu stellen. In den Fußraum gekrochen, in den Motorraum geguckt …. kopfschüttelnd und mit besorgter Miene „Big Problem, Big Problem!“ gesagt. Ich glaube, auf der ganzen Welt ist das das Erste was ein angehender Mechaniker lernt! Püh! Ich hatte bereits eine Handykorrespondenz mit dem Fahrzeugbesitzer angefangen um das Problem zu schildern. Denn was wenn wir heute keine Möglichkeit mehr finden würden, uns und unseren maroden Begleiter Richtung Heimat bewegen zu können? Unterdessen hat sich der freundliche Mechaniker nochmals hinters Steuer geklemmt und Turnübungen unternommen. Motor gestartet, nach vorne gerollt, nach hinten gerollt. eek! Problem gelöst? Ich verstehe nur Bahnhof Es dürfte ein Leck in der Hydraulik geben, wodurch dann immer wieder Luftblasen die Funktion beeinträchtigen! Die Notlösung sah wie folgt aus: Kupplungspedal mehrmals ganz durchdrücken und wieder ganz zurückziehen. Dadurch wurde die Luft rausgepumpt (so haben wir, als technische Laien, es zumindest verstanden) und im System konnte wieder Druck zur Kupplungsbetätigung aufgebaut werden. Um diese weise Erkenntnis bereichert und sichtlich erleichtert, ob dieser zwar notdürftigen aber dennoch nutzbaren Fahrmöglichkeit, fuhren wir wieder zurück zum MINI-Dealer. JA! Wir sind gefahren! Rallye Und nicht zu Fuß gegangen!!! Hurra!

[Bild: links_134243.jpg][Bild: rechts_506259.jpg]
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#10

Bevor wir jedoch wieder Marc aufsuchten, nutzten wir die Gelegenheit und durchstreiften denunpackbar verstrahlten MINI-Schauraum.     10 Neuwagen standen für Kunden zum Kennen lernen bereit. Was uns sehr überraschte: 8 davon waren Clubman! In allen Farben, in allen Motorisierungen und auch aus dem Zubehörprogramm individualisiert. In der Tat ein sehr reizvoller Ort. Nicht nur das Produkt wusste zu überzeugen, auch das Arrangement der Präsentation gefiel. So wie hier am Podest herausragend positioniert     mit dem in Erwartung einer Ausfahrt, ungeduldigen Bulldoggenrudel.    
Aber nicht nur die MINIs selbst konnten unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Auch dieser limitierte, wunderschöne SMEG-MINI-Kühlschrank zog uns an     , genauso wie der umfangreiche Lifestyle-Shop     , in dem wir fast komplett dem Kaufrausch verfallen wären! Zwinkern Uns bremste nur der nicht auffindbare Schlüssel für die Vitrinen und so drückten wir unsere Nasen an eben diesen einfach nur platt und begnügten uns mit ein paar belgischen MINI-Accessoires. Pfeifen

Diese Sonnenblende     erheiterte uns nicht nur mit dem Spruch auf der Vorderseite, sondern auch mit dem „Warnhinweis“ auf der Rückseite!     Lol

[Bild: sigpic6743.gif]
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