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MINI² sondermodelle Die MINI Sondermodelle der zweiten Generation
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#1
Alt 03.04.2015, 15:43
El Mariachi
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MINI John Cooper Works GP R56

MINI John Cooper Works GP R56



So wie die R50/R53 Generation mit dem MINI Cooper S mit John Cooper Works GP Kit erhielt auch die R56 Baureihe mit einem speziellen Sondermodell einen krönenden Abschluss. Dem MINI John Cooper Works GP.



Neben der Bezeichnung GP und den optischen Ähnlichkeiten verbindet den R56 GP mit seinem Ahnen die gleiche Aufgabenstellung an die Entwickler: Die Fahreigenschaften in Richtung Sportlichkeit zu steigern und den Fahrspaß damit anzuheben.


Die Technik

Neben der modifizierten Motorabstimmung, welche die Leistung des GP gegenüber seinem Serienpendant um 7 PS erhöht, wurden einige mechanische und aerodynamische Änderungen vorgenommen:


Beim Fahrwerk kommt nun erstmals ab Werk ein einstellbares Gewindefahrwerk (Bilstein B14 mit h&r Federn) zum Einsatz. Damit kann das Fahrzeug um bis zu 20 mm tiefer gelegt werden. An der Vorderachse wurden Upside-Down-Federbeine verbaut um die Längs- und Quersteifigkeit des Federbeins zu erhöhen. Der Sturz an der Vorderachse wurde gegenüber dem MINI John Cooper Works erhöht und die Vorspur verringert. An der Hinterachse wurde er Radsturz erhöht. Unterstützt wird das Fahrwerk von einer Domstrebe.



Damit sind die Voraussetzungen gegeben, um das Potential der montierten Sportreifen der Marke Kumho (Ecsta V70A in der Dimension 215/40-ZR17) bestmöglich auszunutzen.



Diese sind auf den gewichtsoptimierten 17 Zoll-Leichtmetallfelgen GP R136 aufgezogen, deren Raddimension (7,5 x 17 - ET 45) von den Fahrzeugen aus der MINI Challenge übernommen wurde. Die Felgen wurden im Flow-Forming-Verfahren produziert, wodurch die Materialstärke reduziert und gleichzeitig die Stabilität erhöht wird.

Für eine angemessene Verzögerung sorgt die BREMBO-6-Kolben-Festsattelbremse mit innenbelüfteten Scheiben an der Vorderachse. Der Bremsweg von 100-0 km/h ist damit in rund 33 Metern möglich (Messergebnis im Magazin "Autobild-Sportscars": 33,7m. Im "Sportauto"-Test: 32,3m).

Die Maßnahmen am Fahrwerk werden elektronisch durch eine eigene Softwareabstimmung des Stabilitätsprogramms unterstützt. Das DSC (Dynamic Stability Control) verfügt über einen speziellen GP-Modus.



Dabei wird bei forcierter Gangart auf den Motoreingriff verzichtet und im Bedarfsfall nur per Bremseneingriff mit der EDLC-Unterfunktion (Electronic Differential Lock Control) regelnd eingegriffen.

Um einer Gewichtszunahme durch den Verbau all dieser Elemente entgegenzuwirken, wurde auf diverse Teile verzichtet. So gibt es unter anderem keinen Heckwischer, keine rückwärtigen Lautsprecher oder keine Rücksitzbank.



Das Leergewicht konnte dadurch auf dem gleichen Niveau gehalten werden wie beim Standard-JCW: 1160kg (DIN)



Exterieur – Interieur

Optisch setzt der GP auf das John Cooper Works Aerodynamikpaket.



Zusätzlich beeinflussen die Unterbodenverkleidung des Motors (hier an einem Prototypen),



der Heckdiffusor



sowie der Carbon-Heckspoiler



die Aerodynamik des Autos.

Das Zusammenspiel dieser Komponenten bewirkt eine Reduktion des Luftwiderstands um 6%, weniger Auftrieb an der Vorder- und der Hinterachse sowie eine Optimierung der Motorraumdurchströmung um den Ladeluftkühler in seiner Funktion bestmöglich zu unterstützen.

Das Aeropaket weist noch eine leicht modifizierte Frontlippe mit extra "Staulippen" vor den Vorderrädern auf.

Der optische Auftritt des GP soll seine Performance-Eigenschaften unterstreichen. Der kraftvolle Auftritt des im exklusiven Thunder Grey Metallic (B58) lackierten GP, wird mit farblich aufeinander abgestimmten Akzenten unterstrichen. So sind die Außenspiegelkappen und die Bremsluftkanäle in Chili Red lackiert.





Das Dach trägt die Kontrastfarbe Pure Silver Metallic mit seitlich angebrachten Folienelementen in Schwarz/Silber/Rot.




Der Heckklappengriff sowie die Lufthutze sind Schwarz Metallic (vermutlich Midnight Black Metallic A94) lackiert.



Die Hutze trägt das GP-Logo und wird von einer Beklebung in Chili Red umrahmt.


Abgerundet wird das äußere Erscheinungsbild durch Streifen mit GP-Logo auf beiden Seiten des Fahrzeuges




Im Innenraum wurde, wie bereits erwähnt, wie beim GP der ersten Generation auf die Rücksitzbank verzichtet und der dadurch entstandene Raum dementsprechend neu verkleidet …



und eine Ladegutschutzstrebe zur Sicherung von Transportgut verbaut.


Vorne nehmen Pilot und Co-Pilot auf Recaro-Sportsitzen Platz.



Diese sind mit einer Alcantara-Leder-Polsterung überzogen, weisen kontrastierende Nähte in Chili Red auf und haben auf Schulterhöhe das GP-Label eingearbeitet.



Wie hier ersichtlich sind die Sicherheitsgurte in Chili Red ausgeführt und stellen einen außergewöhnlichen Farbakzent im Cockpit dar, welcher sich harmonisch in das Gesamtkonzept integriert.



Weitere chilirote Elemente finden sich wieder bei



dem Keder der Veloursfußmatten, dem Inlay des Schaltknaufs sowie den Nähten bei Handbremshebel- und Schaltknüppelbalg, dem Sportlederlenkrad, der Kneeroll sowie der lederbezogenen Instrumententafel.



Die Ziffernblätter sind in Anthrazit gehalten auf der Interieurleiste (in Piano Black) ist über dem Handschuhfach das GP-Badge ("1 of 2000") angebracht.



Dieses ist auch auf den Aluminium-Einstiegsleisten zu finden.





Ausstattungsumfang John Cooper Works GP (7KH)

  • Beifahrersitz Höhenverstellung (SA 450)
  • Bi-Xenonlicht (SA 522)
  • Blinkleuchten weiß (SA 785)
  • Bordcomputer (SA 550)
  • Dach in Silber (SA 3AF)
  • JCW Aerodynamik Paket (SA 3A1)
  • Klimaanlage (SA 530)
  • Lichtpaket (SA 563)
  • Recaro Sportsitze (SA 4FA)
  • Scheinwerferwaschanlage (SA 502)
  • Schwarze Scheinwerfer (SA 3A2)
  • Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer (SA 494)
  • Sonnenschutzverglasung (SA 420)
  • Thunder Grey Metallic (B58)
  • Veloursfußmatten (SA 423)
  • Sonderwunsch Ausstattung (SA 940)
    • 6-Kolben-Bremsanlage
    • Bremsluftkanäle Chili Red
    • Diffusor
    • Domstrebe mit GP-Logo
    • Einstiegsleisten (Aluminium poliert mit gedruckter Grafik)
    • Entfall Geräuschdämmung
    • Entfall Heckwischer - Heckscheibe ohne Loch für Heckwischer
    • Entfall Lautsprecher hinten
    • Entfall Rücksitzbank - Verkleidung Kofferraum
    • Entfall Sicherheitsgurte hinten
    • Folierungen am Dach, bei der Lufthutze und an den Seiten.
    • Fußmatten mit Keder Chili Red
    • Gewindefahrwerk
    • GP-Badge Heckklappe
    • GP-Badge auf Interieurleiste
    • Heckspoiler
    • Instrumententafel Leder Ray Carbon Black mit Naht Chili Red
    • JCW Schaltknauf mit schwarzem Schaltschema auf rotem Untergrund
    • Kneeroll in Leder Ray Carbon Black mit Naht Chili Red
    • Ladegutschutzstrebe
    • Leichtmetallfelgen GP R136 17 Zoll
    • Recaro Sitze mit mit Polsterung Dinamica/Leder Carbon Black und Naht Chili Red
    • Sicherheitsgurte in Rot
    • Spiegelkappen Chili Red
    • Sportreifen Kumho Ecsta V700
    • Staulippen vorne und hinten
    • Unterbodenverkleidung bei Motor
    • Zubehör JCW-Lederlenkrad mit Naht Chili Red und JCW Badge. Wischerhebel vom R57
Die Ausstattung variierte von Land zu Land - siehe Launch-Modell vs. Kundenfahrzeug vs. unterschiedliche Länderausführungen.



Technische Daten

Leergewicht: 1160kg (DIN)
Leistung: 160kW/218PS bei 6.000 U/min
Drehmoment: 260Nm zwischen 1.750 - 5.750 U/min - mit Overboost: 280Nm zwischen 2.000 - 5.100 U/min
Beschleunigung von 0-100km/h: 6,3 sec.
Höchstgeschwindigkeit: 242 km/h
Verbrauch kombiniert: 7,1l/100km

Weitere technische Daten findest du im Datenblatt (DOWNLOAD)
__________________

Geändert von El Mariachi (06.04.2015 um 11:03 Uhr).
El Mariachi ist offline  
#2
Alt 03.04.2015, 15:51
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Spyshots & Skizzen

Erste Gerüchte zur Rückkehr des GP wurden bereits im Jänner 2009 durch motoringfile publiziert.

Ein gutes Jahr später, im April 2010 konnten auch Bildern eines leicht getarnten JCW R56 begutachtet werden.



Abgeklebte Stoßstangen und Schweller können nicht von der auffälligsten Modifikation ablenken, dem Challenge-Diffusor. Von einem echten Sondermodell ist zu dieser Zeit allerdings nicht die Rede.


Anfang 2011 hat ein Grafikdesigner seine Vision eines R56 GP erschaffen.




Als Grundlage diente im offensichtlich der R53 GP welcher durch ein paar Eingriffe (Leuchteinheiten vorne und hinten, leicht modifizierte Front- und Heckschürze) zu seinem Nachfolger mutierte.
Das Thema dieser Vision sollte an Aktualität gewinnen, denn Mitte 2011 wurden die ersten Spyshots eines R56 Top-Modells publik gemacht.



Ausgestattet mit Komponenten des MINI John Cooper Works Challenge wie der AP Racing Bremsanlage, den Cross Spoke Challenge R112 Felgen mit Kumho-Bereifung sowie



dem Challenge Diffusor bekam dieser MINI auch gleich einen möglichen Namen: Challenge Edition.

Diese Bilder waren nur ein erster Appetithappen für die Fans die sich jedoch gut 9 Monate bis zu den nächsten Meldungen gedulden mussten. Mitte März 2012 vermeldete ein niederländisches Automagazin unter Berufung auf Dr. Kay Segler, dem damaligen MINI Bereichsleiter, die bevorstehende Präsentation des GP beim MINI United 2012 und veröffentliche dabei diese Fotomontage.



deren Details jedoch der Phantasie des Grafikers entstammen, wie man am Heckspoiler und der Detailgestaltung der Frontschürze erkennen kann. Die 5-Loch-Felgen sind dem MINI Countryman entliehen (18 Zoll Twin Spoke Black Burnished) und die Tankklappe vom Cooper. Letzteres kam davon, dass die Vorlage dieses Bild lieferte:



Danach ging es jedoch Schlag auf Schlag und bereits Ende März 2012 wurde der nächste Erlkönig gesichtet.



Hier konnte man bereits einige Elemente erkennen, welche beim Endprodukt Verwendung fanden. 6-Kolben-Bremsanlage von Brembo, die 17 Zoll-Felgen im neuen GP-Design,



den Diffusor in seiner endgültigen Ausführung sowie den "GP"-Heckspoiler. Auf den Heckwischer wurde bereits verzichtet. Allerdings hat dieser Prototyp wieder normale Straßenbereifung.
Die Medien vermuteten zu diesem Zeitpunkt eine Leistung von etwa 220 PS, eine Gewichtsreduzierung wie beim GP R53 sowie Modifikationen am Fahrwerk. Der Name dieses Modells wurde bereits richtig mit John Cooper Works GP (oder auch JCW GP) genannt.

Im April 2012 wurde wieder ein GP-Prototyp gesichtet. Diesmal auf der Nordschleife beim BMW Testcenter Nürburg



Hierbei handelt es sich um das gleiche FZG wie oben. Es wurden nur das Dach und die Spiegelkappen mit Tarnfolie beklebt. Außerdem wurden nun wieder die Kumho Sportreifen montiert.

Sieht man sich dieses Bild genauer an, kann man im Hintergrund die neuen GP-Felgen auf einem R58 Coupe sehen. Und es dauerte auch nicht lange, bis von diesem Fahrzeug weitere Fotos im www auftauchten …



… begleitet von weiteren Vermutungen und Gerüchten. So gingen die verschiedenen Medien nun von einer Leistung von rund 230 PS und einem Drehmoment von etwa 300 Nm für den GP aus. Die Bremsanlage sowie Fahrwerkskomponenten würden vom Challenge übernommen werden und ein mechanisches Sperrdifferenzial Einzug finden. Auch aerodynamisch sahen sie mehr Veränderungen als das Endprodukt aufweisen sollte. Größere Lufteinlässe in der Front und neugeformte Seitenschweller als Alleinstellungsmerkmal des GP sollten nicht Anwendung finden. Ebenso wie die Carbon-Außenspiegelkappen oder ein Dach aus Carbon!
Richtig lagen sie allerdings mit den Angaben zum Einsatz der auf den bisherigen Bildern bereits ersichtlichen Sportreifen, dem Diffusor und dem Heckspoiler. Auch die Annahme des Verzichts auf die Rückbank zur Gewichtsreduzierung stimmte. Der Verzicht der Klimaanlage aus dem selben Grund, jedoch nicht.
Über die Limitierung auf 2.000 Stück wurde in dieser Zeit ebenfalls schon berichtet.




Die Erlkönigbilder des Coupe, welches nur wenige ersichtliche Modifikationen aufwies (getarnter Diffusor, GP-Felgen mit Kumho-Bereifung und die Brembo-Bremsanlage) ließen die Vermutung naheliegen, dass es auch einen R58 GP geben wird. Aber nicht nur das, sondern auch dass JCW ähnlich wie die M-Modelle von BMW zu einer eigenständigeren Sub-Marke von MINI aufgebaut werden soll. Dies geschah genau genommen bereits 2008 mit dem MINI John Cooper Works R56, welcher sich mit dieser Modellbezeichung vom Cooper S abhob. Die Unterschiede in der Wahrnehmung waren jedoch nicht so groß wie gewünscht und dies sollte das Kürzel GP mit seinen verbundenen Ambitionen ändern. So zumindest die Mutmaßungen der Medien.


Anfang Mai 2012 erschienen nochmals Bilder des ersten Prototypen in Pepper White.



Diesmal mit den GP-Felgen und der, wie die Bilder vermuten lassen, Brembo-Bremsanlage. Wenige Tage später lies MINI bei MINI United 2012 in Le Castellet, Frankreich, die Katze dann aus dem Sack und präsentierte den MINI John Cooper Works GP R56 (siehe: Offizielle Vorstellung & Präsentationen)

Im Juni 2012 konnte man obigen Versuchsträger auf der Nordschleife hinter einem "fertigen" GP sichten:




Im darauffolgenden Monat, Juli 2012, kam …



die Absage zum R58 GP. Laut Quellen seitens MINI wolle man nicht die Begeisterung, welche die Bezeichnung GP bei MINI-Enthusiasten hervorruft, durch weitere Modellvarianten schmälern.

Diese Konzeptzeichnungen des GP wurden im Laufe der Online-Marketingkampagne veröffentlicht und zeigen den endgültigen Entwurf.


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#3
Alt 03.04.2015, 15:54
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Offizielle Vorstellung & Präsentationen

Bei der 4. Auflage von MINI United am Circuit Paul Richard in Le Castellet, Frankreich (11.-13. Mai 2012), wurde der GP erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.




Bei der MIAS (Moscow International Automobile Salon) in Moskau, Russland (29. August - 09. September 2012), wurde der GP noch als "MINI John Cooper Works GP Concept" präsentiert.



inkl. Abgrenzung durch Chilischoten!


Auf dem Mondial de l’Automobile in Paris, Frankreich (29. September - 14. Oktober 2012), wurde erstmals auch der Innenraum und somit das komplette Fahrzeug gezeigt. Laut BMW Presseausschreibung war dies die offizielle Weltpremiere des GP. (Video von der Präsentation)




Das Debüt in Nordamerika fand auf der L.A. Auto Show in Los Angeles, USA, statt (30. November - 09. Dezember 2012).




Auf der Essen Motorshow (01.-09. Dezember 2012) wurde der GP am Messestand der Firma h&r ausgestellt da h&r die Fahrwerksfedern für den GP liefert.



Der Hinweis am Banner auf die Limitierung von 2500 Stück löste Hohn und Spott unter MINI-Fans aus, da dies an die Anhebung der Limitierung beim MINI John Cooper Works World Championship 50 erinnerte. Damals wurden aufgrund der hohen Nachfrage 500 statt der ursprünglich angekündigten 250 Stück gebaut. Die Angabe von 2500 Stück am h&r-Banner ist jedoch falsch.


In Detroit, USA, auf der NAIAS (North American International Auto Show) (14.- 27. Jänner 2013)




Im Februar 2013 wurde er auf der CIAS (Canadian International AutoShow) in Toronto, Kanada, enthüllt.




Im Juni 2013 hat MINI Indonesien in Jarkata den GP gelauncht

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#4
Alt 03.04.2015, 16:00
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Making of & die Marketingmaschinerie

Die Werbekampagne zum GP begann praktisch mit der Präsentation bei MINI United 2012. Dabei ging MINI beim Marketing neue Wege und kreuzte klassische Werbemaßnahmen mit Videos zum Entstehungsprozess und Initiativen in sozialen Netzwerken um die Aufmerksamkeit auf den GP zu lenken.


Eine der ersten Meldungen war jene zur erreichten Zeit des GP auf der Nordschleife des Nürburgrings. Offizielle Rundenzeit: 8:23:04.




Weiter ging es mit einem Blick hinter Kulissen zum Fotoshooting am Circuit Paul Ricard in Frankreich für die Bilder der Online-Kampagne und den Flyer (DOWNLOAD)








Slow-Motion für eine Highspeed-Aufnahme.



Ebenfalls im Zuge dieses Photoshoot entstanden: Motiv Boxengasse




Ein aktuelles gesellschaftliches Thema - der Pferdefleischskandal 2013 - wurde dabei von der schweizer Werbeagentur Rod Kommunikation mit einem Augenzwinkern lanciert:



Eine ähnlich subtile Andeutung gab es auch bei diesem Sujet zu einem JCW R59.


Einblicke in den Entwicklungsprozess der aerodynamischen Komponenten geben die folgenden Videos, in welchen die Produktions- und Testverfahren veranschaulicht werden.







So konnte beispielsweise der Luftwiderstand durch Detailmaßnahmen um 6% verringert werden, ebenso wie der Auftrieb an der Vorder- (-30%) sowie an der Hinterachse (-90%).


Einige Worte über das Design des GP spricht MINI-Designchef Anders Warming im Video "High-Speed Design":




Das nächste veröffentlichte Video brachte den GP wieder auf eine Rennstrecke. Dem Red Bull Ring in Österreich. Hierbei stand jedoch weniger der GP im Vordergrund, als der Strecken-Check des Fahrers, MINI WRC-Fahrer Armindo Araújo, per Flugzeug.




Das letzte Video beschäftigt sich wieder mit der technischen Entwicklung des GP. Diesmal mit der Fahrwerksabstimmung:



Es zeigt wieder das Fahrzeug mit welchem die offizielle GP-Rundenzeit von 8:23 auf der Nordschleife gefahren wurde. Dabei handelt sich jedoch um einen normalen MINI John Cooper Works mit den Aerodynamik- und Fahrwerkskomponenten des GP.


Die Videos am Youtube-Kanal von MINI enthielten in der Beschreibung auch einen Link zu einer Facebook-Seite "MINI The Source - who shares wins". Diese Seite diente dazu, in der Zeit zwischen der ersten Veröffentlichung des GP (MINI United 2012) und dem offiziellen Marktstart die Werbetrommeln für das Top-Modell zu rühren. Die Idee dahinter war, dass Blogger weltweit exklusive Inhalte zum GP über ihre sozialen Netzwerke teilen um die Aufmerksamkeit auf den GP zu ziehen. Über 5000 Bewerber aus 108 Ländern haben sich registriert, die Seite wurde über eine Million mal aufgerufen und die Präsenz des GP in den sozialen Netzwerken stark gesteigert. Der GP wurde zum zweit meist erwähnten Fahrzeug. Jede Interaktion wurde mit Punkten für die Blogger belohnt. Der Gewinner durfte mit dem GP am Nürburgring seine Runden drehen.



Diese Werbeaktion der Agentur AKQA wurde mit dem iF communication design award 2013 ausgezeichnet.


Im Zuge der offiziellen Weltpremiere in Paris, wurde bei einem Fotoshooting die komplette JCW-Produktpalette in Szene gesetzt.

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Geändert von El Mariachi (03.04.2015 um 16:50 Uhr).
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#5
Alt 03.04.2015, 16:07
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Unterwegs & in der Presse

Die Eintrittskarte zum Wettbewearb (siehe Anhang) war gleichzeitig auch ein Los für den von MINI USA zur Verfügung gestellten GP. Inkludiert im Hauptgewinn war auch ein Besuch im MINI Werk Oxford. Der Erlös der Aktion kam der karitativen Organisation Natividad Medical Foundation zu Gute.
Showmaster Jay Leno bei der Bekanntgabe des Gewinners.
  • 2012 (04.-15. Juli) schickte MINI USA den GP auf seine erste große Tour und das Fahrzeug, welches bei MINI United enthüllt wurde, durfte bei MINI takes the States teilnehmen.
Dass dieser GP in manchen Details noch nicht dem Endprodukt entsprechen wird, konnten einige Fahrer damals bereits vernehmen. (siehe Launch-Modell vs. Kundenfahrzeug vs. unterschiedliche Länderausführungen)
  • Der GP wurde im Jahr 2014 auch bei Rallyes von Privatteams eingesetzt. zB. bei der Targa Neufundland (Fahrer John Hume - Beifahrer Ron Bartleet),
bei der Targa Tasmania (Fahrer Andrew Robinson - Beifahrer Thomas Browell)


oder auch bei der Silver State Classic Challenge in Nevada, USA (Fahrer Matt Farah - Beifahrer Zack Klapman)
Dabei ging es wohl nicht immer ganz ernsthaft zu, wie dieses Szenenfoto beweist

  • Gerne wird in der Presse nicht nur das Auto selbst getestet, sondern auch der Vergleich mit ähnlichen Fahrzeugen herangezogen.
evo zum Beispiel, lies den GP gegen den Audi A1 Quattro, den Ford Focus RS500 und den Renault R26.R antreten.
Deren Kollegen von Autocarwollten dem Marketingslogan zum GP - "fastet production MINI ever" - etwas entgegen setzen, wurden in der Classic Mini Abteilung fündig und verglichen ihn mit einem Mini von ZCars:
Fifth Gear holte sich den (deutlich stärkeren und günstigeren ) Nissan 370Z zur Gegenüberstellung:
Sport Auto verglich den GP mit den getunten MINI von Schirra Motoring:


Ein Bericht dazu bei Auto Motor und Sport.

Auch The Stig von Top Gear drehte seine Runden im GP bei den Speed Weeks 2013.
Angehängte Dateien
Dateityp: pdf MINI JCW GP R56 Pebble Beach.pdf (572,2 KB, 66x aufgerufen)
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El Mariachi ist offline  
#6
Alt 03.04.2015, 16:24
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Launch-Modell vs. Kundenfahrzeug vs. unterschiedliche Länderausführungen
  • Der GP, der bei MINI United enthüllt wurde, kam bei verschiedenen Gelegenheiten zum Einsatz, entsprach allerdings nicht dem endgültigen Auslieferungszustand der Kundenfahrzeuge.
Er diente als Präsentationsfahrzeug bei diversen Autoshows (siehe offizielle Vorstellungen & Präsentationen), als Fotomodell für die ersten Presse- und Marketingbilder
sowie zB das Video High Speed Design (siehe Making of & die Marketingmaschinerie) oder wurde auch fahraktiv bei MINI Takes The States 2012 genutzt.
hier mit Batman am Steuer!

Einige Details dieses Fahrzeugs (eventuell gab es auch mehrere dieser "Vorserienmodelle" - nähere Infos dazu, liegen uns aktuell nicht vor) wurden nicht in die Serie übernommen. Die stark getönte Verglasung sollte neugierige Blicke in den Innenraum abwehren, womit angenommen werden kann, dass dieser dem finalen Zustand noch nicht entsprach. Leider konnten wir bisher keine Bilder vom Innenraum dieses Fahrzeuges finden, so wie es uns beim Präsentationsmodell des GP R53 gelang und dieser sich dabei als "normaler" Cooper S entpuppte.

Ein sichtbares Detail ist der Verschlussstopfen für das Loch in der Heckscheibe …
durch welches normalerweise die Achse für den Heckscheibenwischer führt. Denn der auf der Straße anzutreffende GP hat eine Heckscheibe ohne Loch.

Auch die Sportantenne (1. Version - schmäler und länger) war nicht im Serienumfang enthalten, obwohl sie auch bei späteren Fotoshootings immer noch verwendet wurde.
  • Kommen wir zu technischen Elementen. Bei MINI United wurde von interessierten Fans einige Bilder angefertigt, welche Teile des Fahrwerks zeigen.
Hier ein Bild der vorderen Radaufhängung des GP von MINI United gegenüber
der eines Kunden-GP. Sehr schön beim ersten Bild zu sehen: das Drehrad zur Dämpfkraftverstellung, welches das Fahrwerk als Bilstein B16 identifiziert, jedoch wurde dieses für die Serienproduktion durch ein Bilstein B14 ersetzt.

Auch bei der hinteren Radaufhängung lassen sich Unterschiede feststellen.
Hier wieder ein Bild vom Präsentations-GP gegenüber dem
endgültigem Stand. Statt roten kamen schwarze Federn zum Einsatz und beim ersten Bild kann man hinter dem Querlenker wieder die Dämpfkraftverstellung erkennen, welche beim unteren Bild fehlt. Hier bereits zu sehen …
der Diffusor. Dieser wurde ebenfalls noch bearbeitet, bevor er
den Letztstand erreichte (Bild zeigt einen normalen R56 mit nachgerüstetem GP Diffusor).
  • Auf frühen Pressefotos von MINI ist eine rote Ellipse in der Seitenverkleidung zu erkennen.
Dank der rote Akzente welche das Endprodukt bekanntermaßen aufweist, konnte man annehmen, dass die rote Interieurleiste bis zu einem gewissen Stadium der Produktplanung so auch für die finale Version angedacht war. Jedoch zeigt ein weiteres Pressefoto
einen Teil der Ellipse in Chili Red, das Türelement allerdings in Piano Black. Dank Bildbearbeitungsprogrammen lassen sich solche Ungereimtheiten jedoch rasch korrigieren, sodass das aktuelle Bild auf der BMW Pressehomepage wieder mit einem harmonischen Farbverlauf glänzt.
  • Bei einigen Pressefotos wird ein Rechtslenker mit dem portablen Navigationssystem gezeigt.
Diese dürften für den japanischen Markt gemacht worden sein, da dort der GP mit der Sonderausstattung Navi Portable Vorbereitung (SA 6UF) geordert werden konnte.
  • Ein weiterer länderspezifischer Unterschied war die SA 430 "Innen- und Außenspiegel aut. abblendend" bzw. SA 313 "Außenspiegel mit Anklappfunktion" welche nur in Länder wie Italien, Israel, Japan, Saudi Arabien, Vereinigte Arabische Emirate usw. angeboten wurden.
Damit wichen diese Versionen von der "weltweit gültigen" Ausstattungsliste ab.
Wobei selbst hier Raum für Differenzen blieb. Die SA 420 "Sonnenschutzverglasung" wurde z.B. bei der US-Version (USA und Kanada) nicht verbaut. Einige der angeführten Sonderausstattungen waren von Land zu Land im Serienumfang enthalten, mussten aktiv bestellt werden oder standen gar nicht zur Verfügung.
So war in Deutschland der DAB-Tuner (SA 654) im Paketumfang enthalten. Klimaautomatic (SA 534), Alarmanlage (SA 302) und die Freisprecheinrichtung Bluetooth mit USB-Audioschnittstelle (SA 6ND) konnten gegen Aufpreis geordert werden.
In Österreich hingegen waren von den angeführten Optionen die Klimaautomatik (SA 534) Standard und die Alarmanlage (SA 302), der DAB-Tuner (SA 654) sowie die Freisprecheinrichtung Bluetooth mit USB-Audioschnittstelle (SA 6ND) als aufpreispflichtige Sonderausstattung erhältlich. Standardbereifung oder die Radschraubensicherung (SA 2PA) standen nicht zur Wahl.

Auch werden einige exklusive Modifikationen angeführt, welche jedoch bei den normalen MINI bereits in die Produktion eingeflossen sind. Als Beispiel sei "Kühlergrill mit neuer Geometrie" angeführt.
  • Preise zum Zeitpunkt der Markteinführung (01. November 2012) ohne Sonderausstattung:
    • Deutschland: € 36.800,- inkl. Steuern
    • Österreich: € 39.900,- inkl. Steuern
    • Schweiz: CHF 47.900,- inkl. Steuern
  • Der GP R56 ist wie der GP R53 auf 2.000 Stück limitiert und wurde in über 40 Ländern weltweit an Kunden ausgeliefert (Auszug aus der offiziellen Zuordnung - detailiertere Infos hierzu folgen):
    • USA: (500 Offiziell)
    • Kanada: (50 Offiziell)
    • Niederlande: (10 Offiziell)
    • Indonesien: (4 Offiziell)
    • Österreich: (8 Offiziell)
    • Schweiz: (100 Offiziell)
    • England: (459 Offiziell)
    • Dubai: (5 Offiziell)
  • Lässt man sich über den BMW-VIN-Decoder die Ausstattung seines GP mittels der Fahrgestellnummer ermitteln, so sieht man neben der angegebenen Leistung von 155kW (211PS) unter Serienausstattung auch Ausstattungsumfänge angeführt, welche wieder entfernt und durch GP-spezifische Teile ersetzt wurden. Etwa die Leichtmetallräder Cross Spoke Challenge (SA 2P8) oder das JCW Lederlenkrad (SA 2XC). Dies wird so dargestellt, da der GP als Basis auf dem MINI John Cooper Works baut, bei dem diese Angaben Standard sind. Ebenso wird hier das JCW-Aerodynamikpaket (SA 3A1) als Serienausstattung angeführt, welches jedoch nur in wenigen Ländern zur Grundausstattung des MINI JCW gehörte (zb. England).
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& noch mehr Triviales

  • Wie immer ist der MINI ein Quell der Individualität, so auch für den indonesischen Besitzer dieses GPs

Die Inspiration zum Design könnte von dem BMW Art Car#17 aus dem Jahr 2010 stammen.

  • GP-Besitzer können ihre Leidenschaft auch ohne das Auto selbst, zur Schau stellen.
Mit unterschiedlichen Design-Hüllen für die verschiedenen Smartphones




oder am Handgelenk durch eine Armbanduhr mit GP-Ziffernblatt


klassische Neigungskundmachung per T-Shirt usw. wird von diversen Anbietern ebenfalls unterstützt.

  • Beim GP R53 konnte man Anfangs nur unter Angabe der Fahrgestellnummer Ersatzteile bestellen. GP-typische Komponenten wurden sehr begehrt und Drittanbieter reagierten rasch mit entsprechenden Angeboten. Beim GP R56 wurde nun aktiv auch von MINI-Vertragspartnern für GP-Teile geworben und so konnten Interessenten schon bald ihren MINI mit dem GP-Spirit perfektionieren. Wobei auch Komponenten als GP-Teile beworben wurden, welche bei normalen MINI (John Cooper Works) bereits verbaut wurden.
typische "Nachrüst"-Angebote:

Aber auch der Heckspoiler, die Bremsanlage, das Fahrwerk, die roten Gurte und vieles mehr wurden dem MINI-Fan zum Kauf angeboten.
  • Wer für weitere GP-Logos an seinem GP (oder seinem konventionellen MINI) zugänglich ist, kann das Logo per Licht auf die Straße werfen.
Einstiegsleuchten mit GP-Logo
  • Abgesehen von dem Leichtmetallrad GP2 R136 (7,5Jx17 - ET 45 - 9,62kg)
wurde noch eine weitere Felge für den GP entwickelt wurde. Das 17 Zoll Leichtmetallrad GP2 R137.
Diese 5,5Jx17 Felge (ET 33 - 9,62kg) ist seitens MINI nur für Winterbereifung vorgesehen.
Neben diesen beiden Felgen gibt es nur noch die Cross Spoke Challenge R112 (7Jx17 - ET 48 - 9,7kg), die von MINI für den GP freigegeben ist.


  • Im Videospiel Forza Motorsport 5 (ebenso im Videospiel Forza Horizon 2) kann man den GP auch über virtuelle Straßen bewegen.




ebenso im Konkurrenzprodukt Driveclub


  • Der MINI John Cooper Works GP R56 ist das erste Sondermodell welches einen Vorgänger von MINI aufweisen kann, den MINI Cooper S R53 mit John Cooper Works GP Kit. Daher wird er auch umgangssprachlich auch oft GP2 genannt. Obwohl der GP R53 ursprünglich auch GP2 genannt wurde. Siehe Trivia-Beitrag.
  • Auch der GP der 2. Generation hat wieder eine Zusatzbetriebsanleitung (DOWNLOAD) in der die spezifischen Unterschiede zum normalen John Cooper Works beschrieben werden.
  • Für den Transport vom Werk zum ausliefernden Händler wurde das Fahrwerk in eine höhere Position eingestellt, damit das Fahrzeug nicht die Rampen der Autotransporter berührt und so Schäden am Unterboden oder der Frontschürze entstehen können. Bei der Ablieferungsdurchsicht wird das Fahrwerk dann entsprechend des landesspezifischen erlaubten Mindestmaß mittels dem mitgeliefertem Werkzeug eingestellt.
Die dem Fahrzeug beiliegenden Hackenschlüssel sowie die Einstelllehre.
  • Ebenfalls erst bei der Ablieferungsdurchsicht werden vor den Vorderrädern die Staulippen montiert, um auch diese vor Transportschäden zu schützen.
Diese Staulippen waren bei den Präsentations- und Pressemodellen oft gar nicht bzw. noch in einer anderen breiteren Ausführung montiert.
  • Die Sportsitze des GP entsprechen in der Bauweise den Recaro Sportsitzen (SA 4FA), welche gegen Aufpreis für die normalen R5x Modelle erhältlich waren. Der Unterschied liegt in der Farbe der Nähte und dem GP Label.
  • Rote Sicherheitsgurte wie im GP gab es schon einmal in einem Mini. Bei dem Classic Mini Sidewalk. Siehe auch Trivia-Bereich beim MINI Cabrio Sidewalk.
  • Das GP-Lenkrad
gleicht, abgesehen von der Nahtfarbe, dem über den Aftersales-Markt erhältlichen JCW-Sportlederlenkrad. Dabei ist der Lenkradkranz dicker gepolstert als bei dem normalen Sportlederlenkrad.
  • Alternativ zu den Sportreifen, konnte der GP in manchen Ländern auch mit einer normalen Straßenbereifung in der Dimension 205/45-R17 auf der gleichen Felge geordert werden.
  • In der Ausgabe Nr. 38 (September 2012) des "The MINI International"-Magazins wurde der GP dem treuen Leser vorgestellt. (DOWNLOAD)
  • Thunder Grey Metallic (B58) wurde exklusiv für den GP entwickelt. Doch beim Nachfolgemodell des R56, dem F56, konnte man die Farbe für den Cooper S ebenfalls ordern.
  • Die Lackierung des GP wirkt je nach Lichtquelle dunkel oder hell. Das machte es für die Gestalter der Sujets wohl recht schwierig den richtigen Farbton zu treffen. Während bei den meisten Sujets der Wagen eher dunkel gehalten ist
wurden manche Bilder für die US-Markt doch etwas zu stark aufgehellt
  • Dieses Foto wurde auch für das Informationsschreiben an amerikanische R53 GP-Besitzer verwendet, in dem man den R56 GP vorab diesen MINI-Fans anbieten wollte.
  • technische Daten wurden in der US-Kampagne wohl nicht so ganz genau genommen. Denn sowohl in dem Schreiben als auch in der Online-Werbung wurde der GP mit 211hp angegeben.
Aufgrund der unterschiedlichen Definitionen von PS (Pferdestärke - 1 kW = 1,3596 PS)und hp (Horsepower auch SAE-PS oder bhp - 1 kW = 1,3411 hp) kommt es bei der Umrechnung von kW in die jeweilige Leistungseinheit zu einem zahlenmässigen Unterschied. 160 kW sind dabei rund 218 PS bzw 215 hp (kW - PS - hp Rechner).
  • Bei der Beschleunigung wurden ebenfalls unterschiedlichen Angaben gemacht. Diese wird außerhalb der USA (bzw. Kanada) mit 6,3 sec von 0-100 km/h (0-62 mph) angegeben - siehe Datenblatt (DOWNLOAD), im amerikanischen Datenblatt (DOWNLOAD) jedoch mit 6,2 sec. Dieser Unterschied ist auch in den Zusatzbetriebsleitungen (DOWNLOAD) bei den technischen Daten gegeben. Im Sujet wird die Beschleunigung von 0-60 mph (0-96,5 km/h) gar mit 5,9 sec angepriesen.
  • GP-Käufer in den USA bekamen ein Welcome-Package mit einen nummerierten Schlüsselanhänger

Die lateinische Inschrift "Veloci Spolia" bedeutet soviel wie "schnelle Beute".
  • Die Nummer dieses Schlüsselanhängers ist das Resultat der "Save The Numbers"-Kampagne, welche Todd & Debbie Jeffrey zu verdanken ist, die diese Kampagne ins Leben riefen um die Individualität der Limited Editions aufrecht zu erhalten und mit dieser Aktion bei MINI USA Anklang fanden. Es gibt sogar einen Shop zu "Save The Numbers"-Fanartikeln.
  • Lohn der Mühe war die Nummerierung der 500 für den US-Markt vorgesehenen GP

Aber auch kanadische GP-Besitzer durften sich über eine eigene Nummerierung freuen
Dabei wurden die jeweiligen prägnanten Elemente der Nationalflaggen im Design integriert.





  • Neben privat organisierten Clubs/Foren sind dem GP auch mehrere inoffizielle Facebook-Accounts gewidmet
__________________

Geändert von El Mariachi (25.11.2015 um 21:57 Uhr). Grund: von minti auf Fehler aufmerksam gemacht worden!
El Mariachi ist offline  
#8
Alt 03.04.2015, 16:47
El Mariachi
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Bilder: 1237

Der MINI John Cooper Works GP bei mini2.info


Der GP2-Thread
Erste Informationen und Eindrücke zum GP und die daraus entstehenden Meinungen und Diskussionen.

Die mini2.info-GP-Volkszählung - Welche GP's sind im Forum ansässig?
Welcher -User fährt einen GP R53 oder GP R56.


MINI des Monats August 2014


Der MINI John Cooper Works GP von User El Mariachi.


JCW GP vom R56?
Neues Sondermodell MINI JCW Challenge / GP?
John Cooper Works Challenge Edition oder GP
Meinungen und Diskussionen zu den ersten Ankündigungen und Spy-Shots zum GP.


Zubehörfelgen für den GP2
Winterreifen und Felgen Mini JCW GP
Informationen und Diskussionen zu alternativen Felgen für den GP.


Bremsbeläge für den GP
GP Bremse
Informationen und Diskussionen zur Bremsanlage des GP.


Fahrwerk des GP2 herunterdrehen?
Fahrwerkseinstellung am GP R56
Informationen und Diskussionen zur Fahrwerkseinstellung beim GP.


Hifi-Soundupgrade im GP
Informationen und Diskussionen zur Verbesserung der Klangqualität der Audioanlage des GP.


GP2 Teilenummern
Auflistung von Teilenummern der GP-spezifischen Bauteile.


RTL2: neuer GP auf den Prüfstand
MINI GP Tracktest am Bilster Berg
Hinweise zu Testberichten zum GP.


MINI John Cooper Works GP 2012/2013
Der bessere GP2 - was braucht man im Works?
Ist es der GPII wirklich wert
Diskussionen und Meinungen zum Thema: GP und seine MINI-Alternativen.


MINI Sondermodelle 2.Generation
Weitere Bilder vom MINI John Cooper Works GP.


MINI² Zweite Generation
Hilfe bei technischen Fragen findest du im Technikbereich der 2. Generation.

Smalltalk
Smalltalk zum GP und den weiteren Sondermodellen der 2.Generation.


Quellen

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http://www.telegraaf.nl/autovisie/au...vervolg__.html
http://www.caradvice.com.au/123226/m...ion-spy-shots/
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User El Mariachi
User minti
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https://www.press.bmwgroup.com/asia/...tem=node__5127
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http://www.northamericanmotoring.com...fuser-kit.html
http://www.racefoxx.com/MINI-Logo-Ei...JCW-GP-ab-2014
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